Vegane KONDOME

 

Vegane KONDOME

Artikel in BIOLINE-Magazin

 

Menschen mit Verantwortung machen sich kundig über den bestmöglichen Schutz für sich und ihren Partner, ihre Partnerin.

 

Die Redaktion der BIOLINE staunte nicht schlecht beim Öffnen eines Briefes: es fiel ein Päckchen Kondome heraus.

Wer machte ein solches Geschenk?

 

Es stellte sich heraus, dass die Firma SHEER GLYDE EUROPE in der BIOLINE ihre veganen Kondome mit dem Vegan-Logo der Vegan Society vorstellen möchte. Mit diesem Siegel ist dokumentiert, dass es sich hier um ein Produkt handelt, das ohne Hilfs- und Zusatzstoffe tierischen Ursprungs hergestellt ist.

Ja, und das „Pröbchen“ sollte nun zur eigenen Nutzung, zum Verschenken oder sogar zum Verkaufen dienen. Nachschub bei Bedarf wurde zugesichert.

 

Nun ist das Thema Kondome heute so aktuell, wie niemals zuvor. Dabei geht es keineswegs nur um Empfängnisverhütung, sondern in allererster Linie darum, gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

 

Für Vegetarier ist es nicht wichtig, dass die Produkte „aus natürlichen Materialien“ hergestellt sind, sondern aus pflanzlichen (Tiere sind ja auch natürlich).

Veganern, die auf ihrer Speisekarte auch auf Eier, Käse und Milch verzichten, ist es noch viel wichtiger zu wissen, woraus die Stoffe sind, mit denen sie täglich umgehen.

Das ist auch in Bezug auf Kondome wichtig. Denn diese sind wichtig für verantwortungsbewusste Menschen, die im Einklang mit ihrer Lebensweise und ihrer Familienplanung verhüten möchten.

 

Etliche Händler haben schon größere Mengen dieser veganen Produkte geordert. Dies besonders in Spanien und den Niederlanden.

Aber auch in den hauseigenen Onlineshops ist der steigende Absatz solcher natürlichen Produkte, die sich auch für den Oralverkehr eignen, deutlich gewachsen.

 

Die Entwicklungsgeschichte des Kondoms

Die ersten Kondome wurden aus gewebten Stoffen gefertigt und sollten der Empfängnisverhütung dienen. Dabei allerdings waren sie nicht sonderlich wirkungsvoll.

Anders war es schon bei den Kondomen, die später aus Schafsdärmen oder anderen tierischen Membranen hergestellt wurden. Sie boten schon einen besseren Schutz.

Bahn brechend war die Erfindung des vulkanisierten Kautschuk.

Daraus wurde 1855 das erste Gummikondom hergestellt.

1912 entwickelte Julius Fromm die Methode, um nahtlose Kondome herzustellen.

Ab 1930 dann wurde Latex als Material benutzt und in seiner Qualität immer noch weiter verbessert.

In den nachfolgenden Jahren brachten die Hersteller eine Vielzahl von Größen, Farben, Formen, ja auch Geschmacksrichtungen von Kondomen auf den Markt.

 

Kondomverweigerung

Studien haben ergeben, dass in Deutschland 19 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer beim Sex mit unbekannten Partnern auf Kondome verzichten. Bei den bis zu 24-Jährigen benutzt sogar nur etwa jeder Vierte ein Kondom. Dies mit steigender Tendenz.

 

Automatenkondome

Kondome aus dem Automaten bergen eine Reihe von Risiken. Die Automaten sind oft im Freien aufgestellt und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dadurch kann das Material Schaden nehmen und bei Benutzung reißen oder platzen. Auch kann die Mindesthaltbarkeit abgelaufen sein, da manche Automaten nicht regelmäßig kontrolliert werden.

 

Krebserregende Stoffe im Kondom

Ungeprüfte „Billigkondome“ dürfen seit Jahren nicht mehr in der EU verkauft werden.

Für Latex-Allergiker werden alternative Materialien angeboten. Diese sind mit Polyurethan und Polyisoprep hergestellt.

Info: www.latexfreiekondome.de

 

Die Kirche und das Kondom

Die römisch-katholische Kirche untersagt die Benutzung von Kondomen aus moralischen Gründen. Dies auch in den HIV-geplagten afrikanischen Ländern. Auch Papst Benedikt XVI. schließt sich dieser Auffassung an und rät an Stelle des Kondoms zur Enthaltsamkeit.

 

Nun gehört die Lust zur menschlichen Natur und kann nicht so einfach aus reli-giösen Gründen abgeschafft werden.

 

Verantwortungsvoll lebende und liebende Menschen wissen den Schutz eines guten Kondoms, der einen sorglosen Umgang miteinander, der nicht von ständiger Angst vor ungewollten Schwangerschaften oder ansteckenden Krankheiten geprägt ist, zu schätzen.

 

Synonyme

Für Kondome gibt es eine Reihe von volkstümlichen Bezeichnungen, wie: Pariser, Verhüterli, Lümmeltüte, Präser, Nahkampfsocke, Fromms, Londoner, Überzieher, Tüte, Rammelbeutel u. A.

Bordellgesetz

In Bayern gibt es seit dem 16.5.2001 den Kondomzwang für männliche und weibliche Prostituierte und ihre Freier im § 6 der Verordnung zur Verhütung übertragbarer Krankheiten.

 

Diese französische Stadt, die eigentlich mit dem Kondom nichts zu tun hat, errichtete den häufig fragenden Touristen zuliebe ein „Verhütungsmuseum“.

 

Kommen wir zurück auf das Geschenk an unsere Redaktion. Noch haben wir nicht entschieden, wo und wie es Verwendung finden soll. Zunächst aber danken wir dem edlen Spender.

Unseren Lesern aber teilen wir auftragsgemäß mit, dass es die veganen Kon-dome in zehn Sorten gibt. Diese stellen wir hiermit vor:

- Normal (ultra)

- Schwarz (Cola)

- Blau (Blaubeere)

- Pink (Erdbeere)

- Lila (Waldbeere)

- Beige (Vanille)

- Extra Schmal (normal und Erdbeere)

- Maxi (normal und Erdbeere)

 

Die GLYDE ultra sind die einzigen Kondome, die von der British Vegan Society li-zensiert sind.

Dabei werden sie vom Hersteller mit einer 3 x 100-prozentigen Garantie versehen:

-       100 % tierversuchsfrei entwickelt

-       100 % ohne tierische Inhalts- oder Hilfsstoffe, weder im Produkt noch im Pro-duktionsprozess

-       100 % Qualität, geprüft nach allen EU-Standards, DIN-EN 4074 und TGO 39

 

Interessierte Leser erhalten nähere Informationen bei: SHEER Glyde Europe,

Tel.: 03466/7409987

Fax: 03466/740737

Internet:

www.VeganeKondome.de

www.Glyde-Condoms.com