Omega-3-DHA - Baustoff für Gehirn und Nerven

Artikel in BIOLINE-Magazin

 

Geistig fit bis ins hohe Alter? Wer würde sich das nicht wünschen?

Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass auch die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gehirnleistung und damit auf das Gedächtnis hat.

 

Die Weisheit ist also  mit Löffeln zu essen …?

Hirnforscher wissen, dass unsere „grauen Zellen“ ganz bestimmte Nährstoffe brauchen. Dazu gehörten: Clucose, B-Vitamine, Vitamin C, Aminosäuren, Lezithin, Phosphatidylserin, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fett.

 

Ja, sie haben richtig gelesen: Fett!

 

Egal, ob Säugling oder Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Greis: jeder Mensch braucht für ein gut funktionierendes Gehirn die Omega-3-Fettsäure DHA.

 

Macht DHA intelligent?

Die langkettige Fettsäure DHA wird sowohl als Baustoff für Neuronen, als auch für die Übertragungsprozesse im Gehirn benötigt.

Omega-3-Fette sind auch bei niedrigen Temperaturen flüssig. Gesättigte Fette und ge-härtete Fette hingegen sind bei normalen Temperaturen bis etwa 40 Grad fest.

DHA hält sozusagen die Membranen der Gehirnzellen in einem eher flüssigen Zustand. Auf diese Weise können Informationen mit Hochgeschwindigkeit übertragen werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht erklärbar, warum Menschen, die sich hauptsächlich von Fast Food und Fertignahrung (reich an gesundheitsschädlichen Transfettsäuren und gehärteten Fetten) ernähren, über Konzentrationsstörungen klagen.

Omega-3-Fettsäuren haben für unser Gehirn noch einen weiteren Vorteil: sie mildern Entzündungen! Man geht heute davon aus, dass Alzheimer durch entzündliche Prozesse im Gehirn begünstigt wird. Studien belegen, dass Menschen, die regelmäßig Omega-3-haltige Nahrung zu sich nehmen, ein um fünfzig Prozent erniedrigtes Risiko haben, an Demenz zu erkranken.

Dahingegen wirkt ein Übermaß an Omega-6-Fetten eher ungünstig auf die Gesundheit und beschleunigt geistigen Verfall und Entzündungen.

Ernährungsexperte Dr. Udo Erasmus hat eine Ölmischung aus verschiedenen Ölsaaten zusammengestellt, die doppelt so viele Omega-3-, wie Omega-6-Fette enthält. Siehe: www.gesundes-oel.de

 

DHA ist besonders in der Schwangerschaft und Stillzeit wichtig.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Schwangere täglich 200 Milligramm DHA. Zwei Esslöffel DHA-Öl könnten diesen Bedarf decken. Fehlen jedoch diese 200 Milligramm DHA auf dem Speiseplan, dann wird DHA aus dem Gehirn der Schwangeren für das Kind abgezogen.

 

Babys brauchen DHA

Siebzig Prozent aller Gehirnzellen werden bis zur Geburt gebildet. Daher sollte die Ernährung der werdenden Mutter in dieser Zeit optimal sein. Hier lautet das Motto jedoch nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut.

 

Macht DHA glücklich?

Immer wieder liest man, dass Schokolade glücklich macht, weil sie Serotonin, unser Glückshormon, enthält.

Leider aber ist das Serotonin-Molekül zu groß, um die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Schokolade hebt also bestenfalls die Stimmung wegen des angenehmen Geschmackes.

Ernährungsforscher kennen jedoch einen Nahrungsbestandteil, der bei manchen Formen von Depression wirklich helfen kann: Omega-3-Fettsäuren.

Japaner essen fünfzehn Mal so viele Omega-3-Fett, wie die Amerikaner. Interessanter Weise kommen Depressionen in den USA zehnmal häufiger vor, als in Japan.

 

Fastfood fördert Depressionen

Die sprichwörtlich schlechte Fast-Food-Kultur der Amerikaner fordert von den Kindern einen hohen Tribut. In den USA werden bereits über eine halbe Million Kinder mit Medikamenten gegen Depressionen behandelt.

 

Kann unser Körper selbst DHA herstellen?

Die Antwort ist: jaein!

Aus Alpha-Linolensäure, die hauptsächlich im Leinöl vorkommen, kann unser Körper DHA herstellen. Zwei bis drei Esslöffel Leinöl täglich, könnten rein theoretisch den Bedarf decken. Doch wie sagte schon Goethe: „Grau ist alle Therorie!“ In der Praxis gibt es viele Faktoren, die körpereigene Produktion von DHA hemmen. Dazu gehört:

- erhöhte Cholesterinwerte im Blut

- übermäßiger Stress

- Alkoholkonsum

- erhöhte Blutzucker- und Insulinwerte

- erhöhter Zucker- und Kohlenhydratkonsum

- Allergien

- Diabetes mellitus

- verschiedene Medikamente wie Cortison, Aspirin, Ibuprofen etc..

- die überschüssige Aufnahme von Omega-6, tierischen Fetten und Transfettsäuren (in fast allen Fertigprodukten enthalten)

- Übergewicht

 

Sind Pisa-Ergebnisse auf Omega-3-Fettsäuremangel zurückzuführen?

Bei Betrachtung der heutigen Ernährungsweise wundert es nicht mehr, dass aus dem „Land der Dichter und Denker“ ein Land wurde, das bei der Pisa-Studie einen der hinteren Plätze belegte. Und vielleicht liegt das gute Abschneiden der skandinavischen Länder gar nicht allein am besseren Schulsystem, sondern auch am höheren Konsum von DHA-haltigen Fischen?

 

Wie gesund ist Fisch?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zwei bis dreimal pro Woche Fisch zu essen, vor allem fetten Seefisch wegen seines hohen Gehaltes an DHA.

Aufgrund der vielen gesundheitlichen Vorteile von langkettigen Omega-3-Fettsäuren empfehlen viele Ärzte Fischöl, denn immer mehr Vorteile von Omega-3-Fetten wurden durch tausende Studien weltweit bekannt:

- Senkung eines zu hohen Blutdrucks

- Senkung eines zu hohen Cholesterinspiegels (wobei das „gute“ HDL eher erhöht wird)

- zur Gesunderhaltung der Arterien

- zur Gesunderhaltung des Herzens

- zur Verbesserung des Energie-Stoffwechsels

- als Schutz vor Krebs und vielen chronischen und degenerativen Leiden

 

Doch muss es unbedingt immer Fisch oder Fischöl sein?

Es gibt einige Gründe, die gegen Fisch und das daraus gewonnene Öl sprechen:

- Nicht jeder mag Fisch

- Süßwasser- und gezüchtete Fische enthalten nur sehr geringe Mengen an DHA

- Zuchtfische sind oft mit Antibiotika und Seefische mit anderen Toxinen wie Schwermetalle Dioxin, PCBs etc. belastet

- Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen warnen vor der derzeitigen, massiven Ausbeutung der Weltmeere. Viele Fischarten sind bereits vom Aussterben bedroht

 

Wie wird Fischöl herstellt?

Genau genommen ist Fischöl ein denaturiertes Produkt, das etliche Verarbeitungsschritte durchläuft. Bei Omega-3-haltigen Ölen gilt die Regel: je frischer, desto besser. Es sollte Sie stutzig machen, wenn Fisch- oder andere Öle ein Haltbarkeitsdatum von ein bis vier Jahren aufweisen.

 

Wie können Sie Ihren DHA-Bedarf decken?

Die meisten Menschen denken zuerst an Rapsöl, wenn sie Omega-3 hören. Doch Leinöl enthält rund fünfmal mehr Omega-3, als Rapsöl.

 

Es gibt jedoch keine Pflanze, die besonders wertvolle langkettige Omega-3-Fettsäure DHA enthält. Diese kommt nur in Algen und Fischen vor.

 

Fische beziehen ihr DHA übrigens auch von den Algen. Warum also nicht die Algen direkt verwenden, um all die Vorteile für unsere Gehirn- und Nervenzellen zu nutzen?

Dies dachte sich auch Dr. Udo Erasmus, der Fettexperte aus Kanada. Zu seiner hochwertigen Basis-Ölmischung bestehend aus Lein-, Sonnenblumen-, Sesam-, Nachtkerzen-, Kokos und Keimölen, hat er daher noch einen DHA-haltigen Extrakt aus einer speziellen Alge hinzugefügt.

Schwangere, Babys, Kinder, Vegetarier, ältere Menschen, Stressgeplagte und Menschen, die sich ein besseres Gedächtnis wünschen, können sich so unkompliziert mit DHA versorgen. Bereits zwei Esslöffel täglich genügen, um den Bedarf zu decken. Das Öl schmeckt in keiner Weise nach Fisch oder Algen, sondern angenehm nussig. Man kann es als Salatöl verwenden oder in kalte Speisen einrühren.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter folgender Bezugsquelle:

Quintessence Naturprodukte

Tel.: 07529/973730

E-Mail:

info@natuerlich-quintessence.de

Internet

www.natuerlich-quintessence.de


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