Duuuuurst

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Menschen haben Durst!
Tiere haben Durst!
Pflanzen haben Durst!
Die Erde hat Durst!


Aber – in der Zukunft ist unsere ausreichende Wasserversorgung bedroht, in einigen Gebieten der Welt herrscht schon jetzt lebensbedrohliche Wasserknappheit.
Wasser ist die Ursubstanz, ohne die Leben nicht möglich ist.
Wir selbst bestehen zu etwa 80 Prozent aus Wasser. Wasser ist der wichtigste Baustein aller lebenden Organismen.
Obwohl über 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist, kann davon lediglich 0,3 Prozent als Trinkwasser genutzt werden.
Hierzulande gehen wir mit diesem kostbaren Nass (noch) unverantwortlich leichtfertig um. Dabei müssten wir jetzt schon in größter Sorge sein, denn Trinkwasser wird knapp.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und die Unicef-Vorsitzende Heide Simonis warnen: mehr als eine Milliarde Menschen verfügen schon heute über zu wenig oder kein sauberes Trinkwasser.
In den Entwicklungsländern sterben in jedem Jahr etwa 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben.
Der Klimawandel trägt zusätzlich auf dramatische Weise zur Wasserverknappung bei.
Diese Wasserknappheit dürfte sich in Zukunft noch verschärfen. Bereits in Spanien und Portugal haben die Menschen Angst vor dem Entstehen von Wüsten.
Viel dramatischer aber ist die Situation in Afrika. Es gibt dort inzwischen mehr Flüchtlinge wegen Wasserknappheit, Dürre und Veränderung des Klimas, als durch Krieg und Bürgerkrieg.
Internationale Konflikte sind bei unverändertem Umgang mit Wasser vorprogrammiert.
Denn Kriege um knappe Ressourcen sind so alt, wie die Menschheitsgeschichte.
Der Mensch selbst muss nach Wegen suchen, um unnötige Wasserverschwendung zu vermeiden.
Dafür ist es wichtig, genau hinzusehen, wofür das für den Menschen brauchbare Wasser verwendet (verschwendet) wird.


Beispiele für eine unnötige Verschwendung, wenn:


- mit Trinkwasser die Toilettenspülung betrieben wird
- die Industrie ihre Kühlanlagen mit Süßwasser speist
- die Bürger täglich ein üppiges Wannenbad nehmen
- die Waschmaschine mit nur einer Teilfüllung läuft
- das Auto unter viel Wassereinsatz gereinigt wird


Alle Sparmaßnahmen der Bevölkerung aber wiegen nur wenig gegen den Wasseraufwand, der in der Landwirtschaft betrieben wird. Diese nämlich verbraucht weltweit ganze 80 Prozent des  Wassers, das für Menschen, Tiere, Pflanzen und die Erde verwendbar wäre.


So werden beispielsweise folgende Wassermengen ver(sch)wendet, um:


- 15.000 Liter Wasser, um 1 kg Rindfleisch herzustellen
- 5.000 Liter Wasser, um 1 kg Reis zu gewinnen
- 140 Liter Wasser für eine einzige Tasse Kaffee


Ein solcher Aufwand steht in keinem Verhältnis zu der auf diese Weise gewonnenen Nahrung.
Die ständig wachsende Weltbevölkerung aber braucht ständig mehr von dem „Saft des Lebens“, von Wasser also, ohne das dieses Leben gar nicht möglich wäre.
Die Weltgemeinschaft ist demzufolge aufgefordert, Ideen zu entwickeln, wie es möglich wird, Wasser sinnvoll einzusparen und wie ein ökonomischer Umgang mit Wasser zum Selbstverständnis werden kann.


Revolutionäre Umwelttechnologie


Geohumus hat 2007 den Umweltpreis für innovative Technologie erhalten.
Mit Hilfe dieses genialen Granulats wird es möglich, riesige Wassermengen einzusparen und noch dazu Pflanzen zu besserem Wachstum zu verhelfen.
Eine Frankfurter Firma mit gleichem Namen, wie sein Produkt, hat den Umweltauftrag ernst genommen und ein Verbundmaterial entwickelt, das in der Lage ist, Feuchtigkeit um ein Vielfaches seines eigenen Gewichtes zu speichern.
Es saugt sich wie ein Schwamm mit Wasser voll und vermindert die Versickerung.
Das Prinzip ist eine Weiterentwicklung der Technologie, wie sie aus dem Windelbereich bekannt ist. Zugefügt sind mineralische Komponenten, wie Gesteinsmehle.
Das Produkt wird in den Wurzelbereich von Pflanzen eingebracht. Durch das Wasser, dass dort mit Hilfe von Geohumus ist, kann von drei Gießzyklen einer eingespart werden. Es ist also nur noch 2/3 der ursprünglichen Wassermenge erforderlich. Durch das dosiert abgegebene Wasser werden der Pflanze gleichzeitig Mineralstoffe verfügbar gemacht. Die Pflanze wächst besser an und bildet nachweislich mehr Wurzeln und somit mehr Biomasse.
Das Ergebnis ist überzeugend: weniger Wasser, größere Pflanzen, ein vollkommen abbaubares Produkt!


Geohumus als Hoffnungsträger


Das in Frankfurt entwickelte Produkt ist zum Beispiel in idealer Weise dafür geeignet, Wüstengebiete wieder aufzuforsten.
Mit Hilfe von Geohumus kann der Anbau in der Landwirtschaft ökonomischer kalkuliert werden und ist auch in Gebieten mit Wasserknappheit eher möglich.
Gärtnereien kommen mit weniger Wasser und weniger aufwändigen Befeuchtungsanlagen aus. Das spart auch Arbeitszeit.
In den südlichen Ländern und auch hierzulande sind Golf-, Tennis- und Sportanlagen auch dort möglich, wo sehr sparsam mit Wasser umgegangen werden muss.
Große Park- und Gartenanlagen benötigen weniger Pflege und müssen nicht so häufig bewässert werden, benötigen weniger Personaleinsatz.


Geohumus – die Vorteile


Stetige Wasserversorgung durch kontinuierliche Abgabe, dadurch verhindern von Austrocknen, regelmäßige Nachlieferung von Nährstoffen.
Wasser sparen und weniger Arbeitsaufwand durch optimale Speicherung, nur noch 2/3 gießen.
Bessere Durchwurzelung durch günstiges Milieu mit Wasser, Sauerstoff, Nährstoff.
Weniger Ausfälle durch Verwelken, oder Nichtanwachsen.
Bessere Bodenqualität, weil Erde lockerer und feucht bleibt, die Versteppung reduziert und Bodenorganismen Lebensraum ermöglicht.
Umweltverträglichkeit, weil Geohumus absolut unschädlich ist für Gesundheit und Umwelt, für Mensch und Tier, laut toxikologischer Gutachten.
Vollständiger Abbau des Produktes.


Geohumus erntet Preise


Geohumus International verfolgt die Vision, den Umgang mit der essentiellen Ressource Wasser weltweit nachhaltig zu verändern Dem Unternehmen wurden folgende Auszeichnungen zuteil:


- 2006 der Deutsche Gründerpreis
- 2007 der Umweltpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
- 2007 „Deutschland-Land der Ideen“, verliehen durch Bundespräsident Horst Köhler
- 2007 beim G8-Umweltgipfel in Heiligendamm als revolutionäre Umwelttechnologie vorgestellt


In so kurzer Zeit fand diese geniale Umweltidee viel internationale Beachtung. Und das ist erst der Anfang, davon ist Mitbegründer von Geohumus, Dr. Wulf Bentlage überzeugt.
Geohumus für den heimischen Garten?
Ja, unbedingt! Sogar für Blumenkübel und Terrassen macht sich dieses Produkt bald unentbehrlich (und bezahlt).
Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus dem Urlaub und Ihre Balkonpflanzen und Zimmerpflanzen grünen und blühen, statt die Köpfe hängen zu lassen.
Und im Garten hilft Geohumus, den Boden zu verbessern, das Wasser nicht so schnell versickern zu lassen und für dichten und üppigen Bewuchs zu sorgen.
Sicherlich wird demnächst jeder Baumarkt und jedes Fachgeschäft seine Kunden dafür begeistern, in ihrem eigenen Garten für Pflanzen und Blumen ein Produkt einzusetzen das Zeit, Geld und vor allem Wasser zu sparen hilft.
Von der Geohumus-Technologie sollen in Zukunft auch Hobbygärtner, sowie Blumen- und Pflanzenliebhaber profitieren können.


Geohorse


Diese Geohumus-Variante sorgt in Reitanlagen für trittfesten, elastischen Boden und weniger Staubbildung.
Nach dem Bewässern quillt Geohorse wie ein Schwamm auf und gibt die Feuchtigkeit nach und nach wieder an den Boden ab. Staubbildung wird so reduziert und die Reitfläche bleibt optimal trittfest und locker. Geohorse ist absolut unschädlich für Pferd, Reiter und Umwelt.
Die Einarbeitung des Produktes erfolgt nach gleichmäßiger Aufbringung (200-300g/m²) mittels Egge oder Fräse. Danach wird die Fläche gewässert. Bei Bedarf wird sparsam nachgewässert.


Der Umweltpionier Dr. Bentlage


Ihm geht es nicht nur um den Verkauf eines genialen Produktes. Vor allen Dingen ist es ihm wichtig, damit einen wichtigen Beitrag für den sparsamen Umgang mit Wasser zu leisten und weltweit sensationelle Einsparungen dieses kostbaren Rohstoffes zu erreichen.


Erfolgreicher Einsatz von Geohumus


Geohumus, das Granulat „ohne Grenzen“ bewährt sich z.B. hier:
Bundeskanzleramt – Bundesgartenschau – Landesgartenschau Hessen –– Dattelplantagen in Saudi Arabien – Landschaftsbau in Lybien – Golfplätze in Zypern – Mangoplantagen in Ägypten – Stadtbegrünung in Freiburg – Stadtbegrünung in Frankfurt/Main – Lärmschutzmauern und Hangbefestigung – Rekultivierung in der Lausitz – Jatropha Chile – Friedhofsgärtnerei in Kasse – Baumschulen in Brandenburg uvm..


Sport- und Golfplätze


Auch bestehende Anlagen können durch Einarbeitung von Geohumus die wasserspeichernden Eigenschaften des Produktes nutzen.


Zusammensetzung der Trockensubstanz


Prozentual verteilen sich folgende Zutaten auf das Granulat, das wie Erde aussieht, sich ganz ähnlich, doch leichter anfühlt und neutral riecht:


- 73 Prozent mineralische Komponenten
- 26 Prozent biologisch abbaubare Polymere
- 1 Prozent Organische Stickstoffverbindungen


Technische Eigenschaften und Inhaltstoffe


Ungefährer Nährstoff- und Spurenelemente-Gehalt in der Trockenmasse: Stickstoff 0,6 Prozent, Phosphor mehr als 0.0001 Prozent, Kalium 0,6 Prozent, Calcium 2 Prozent, Magnesium 1,2 Prozent, Kupfer 0,003 Prozent, Mangan 0,048 Prozent, Zink 0,004 Prozent.


Selbsthilfemethoden:
Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

Vegane und vegetarische Ernährung