Die Wundberaterin

Portrait eines wichtigen und interessanten Berufes

Ingrid Schlieske

Artikel in BIOLINE-Magazin

 

Silber kann dabei helfen, auch schlimme, alte und Problem-Wunden zu heilen.

 

Eigentlich hatte uns das Thema Ernährung zusammengebracht. Auf der BIOFITNESS-Farm Hoher Vogelsberg lernte ich die nette, junge Frau kennen, die gekommen war, um die Trennkost zu testen, einige Pfunde zu verlieren und sich ansonsten in einem sportlichen Urlaub einfach nur zu entspannen und sich von dem anstrengenden Beruf zu erholen.

Man kam ins Gespräch, zumal sich Frau Baumgärtner sehr für die Kräuterkunde interessierte, die Kräuterfrau Hildegard Kita bei ihren Exkursionen den Gästen engagiert nahe bringt.

Ich selbst referiere zusätzlich über Ernährung und Alternatives Heilen. Bei der Diskussion darüber stellte sich heraus, dass unser Gast das Heilen zu ihrem Beruf gemacht hatte. Sie ist überall da gefragt, wo es bei der Wundheilung zu Problemen, Verzögerungen und Keimbefall gekommen war.

Frau Baumgärtner ist Wundberaterin. Da ich von einem solchen Beruf noch nie gehört hatte, ließ ich mir schildern, wie und wo die Einsätze stattfinden. Denn um solche handelt es sich, wenn die Wundberaterin gerufen wird.

Und das passiert dann, wenn keine Standard-Behandlung mehr hilft.

 

Routinemäßiger Einsatz

Die Beraterin macht bei der Wundversorgung alles selbst. Das bezieht sich auf die Reinigung der Wunde, auf den Verbandswechsel genauso, wie auf eine lymphentstauende Behandlung, damit Wasseransammlungen sich auflösen. Ihr Einsatz erfolgt zum Beispiel:

- in Pflegeheimen wöchentlich, jeweils an gleichen Wochentagen

- für ambulante Pflegedienste

- in Arztpraxen an bestimmten Wochentagen

 

Zusätzliche Hilfeleistung

Sie erfolgt bei Anruf von:

- Pflegeheimen

- Ambulanten Pflegedienste

- Ärzten

 

Wundgutachten/Beratungen

werden angefordert von:

- Krankenkassen

- Ambulanten Diensten

 

Erfreulich bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit ist, dass die Pflegekräfte sich zumeist sehr kooperativ verhalten. Schließlich steht das Wohl der Patienten an erster Stelle.

Was aber lässt sich tun, wenn Wunden jeder Behandlung trotzen und einfach nicht heilen wollen?

 

Mit Nano-Silber aber lässt sich Heilung fast immer erreichen.

 

Leider ist diese Methode wesentlich teurer, als die konventionellen Verfahren. Die Verkürzung der Heilungszeit und somit der Schmerzen der Patienten rechtfertigt jedoch unbedingt den Einsatz dieser Präparate.

Übrigens wird die Behandlung nach entsprechender Begutachtung von der Krankenkasse bezahlt.

 

Trocken oder feucht

Früherging man davon aus, dass eine Wunde erst verschorfen müsste, bevor sie abheilen kann.

Heutewird eine Wunde warm und feucht gehalten. Der Grund dafür ist:

1) dass Zellteilung erst bei 28 Grad stattfindet,

2) weil Epithelzellen am Wundrand sitzen und warten, dass Granulationsgewebe die Wunde auffüllt bis zum Hautniveau. Dann überziehen Epithelzellen kreisförmig die Wunde, indem sie „einschwimmen“

 

Epithelzellen

Es gibt vier Gewebearten: Epithelgewebe, Binde- und Stützgewebe, Muskelgewebe und Nervengewebe.

Epithelgewebe (Epithelien) sind flächenhafte Zellverbände, die sowohl die äußeren als auch die inneren Körperoberflächen bedecken, daher auch die Bezeichnung „Deckengewebe“. So besteht die oberste Hautschicht beispielsweise der Hände, ebenso wie die oberste Schleimhautschicht des Dünndarms, aus Epithelgeweben, die jedoch unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel gibt es auch Drüsenepithelien.

 

Wundbehandlung

Diese richtet sich weitgehend danach, ob eine Wunde akut ist oder chronisch. Chronisch ist sie, wenn nach vier Wochen keine Heilungstendenz sichtbar ist. Weiter muss abgeklärt werden, ob sie zu trocken oder zu feucht ist.

Zu feucht: die Haut ist aufgequollen. Das begünstigt eine Keimbesiedlung. Die Behan-dlung   erfolgt mit einem stark saugenden Schaumverband, verbunden mit einem Algenpräparat.

Zu trocken: hier wird ein Hydrogel (Feuchtigkeit spendend) aufgetragen, das sich verflüssigt.

 

Immer jedoch muss eine Wunde nach der Reinigung hermetisch abgeschlossen sein, damit es nicht zu Keimbesiedlung und Auskühlung kommt.

Die Auflagen ermöglichen ein „Abdampfen“ des entstandenen Wundsekretes, lassen aber keine Keime herein.

 

Unterschiedliche Wunden

brauchen jeweils individuelle Behandlungen. Keine Wunde jedoch ist „ein hoffnungsloser Fall“, sondern kann in der Regel heilen.

Die chronischen Wunden sind:

Dekubitus:Druckgeschwüre, die durch zu langes Liegen auf der gleichen Körperstelle entstehen

Ulcera:beziehen sich auf so genannte „offene Beine“. Diese entstehen bei Durchblutungsstörungen, die venös oder arteriell bedingt sein können oder aber es handelt sich um eine Mischform aus beidem

Diabetische Füße: dieses Beschwerdebild kann bis zur Notwendigkeit der Amputation führen

Für diese Behandlung wird grundsätzlich ein Diabethologe und oft auch ein Orthopäde herangezogen.

Ulcerierende Tumore: sind wuchernde Geschwüre wie Brustkrebs, HNO-Tumore (an Hals und Ohren)

 

Das Nano/cristaline Silber    

Keine chronische Wunde ist keimfrei. Für die ungestörte Wundheilung ist es jedoch unerlässlich, dass Keime sich nicht v e r m e h r e n.

Und genau das bewirkt Nano/cristalines Silber: die Keimvermehrung wird unterbunden.

 

Dazu ist ein feuchtes Wundniveau erforderlich. Je nach Entscheidung und Zustand der Wunde, verbleibt eine Auflage zwei bis drei Tage, damit eine Granulation in Ruhe erfolgen kann.

Diese Auflage ist beidseitig mit Silber bedampft.

 

Der Beruf der Wundberaterin

Die Voraussetzung für diese wunderbare Aufgabe ist, dass eine Aspirantin eine dreijährige pflegerische Ausbildung und anschließend eine Zusatzausbildung zur Wundberaterin abgeschlossen hat.

Frau Baumgärtner zum Beispiel ist gelernte Kinderkrankenschwester und hat viele Jahre Erfahrung in der Altenpflege.

 

Ein besonderes Anliegen

Frau Baumgärtner besucht regelmäßig Alten- und Pflegeheime. Dabei erlebt sie viel Leid. Dies, obwohl sich Heimbetreiber, als auch Pflegepersonal oft die größte Mühe geben, den Heimbewohnern das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Aber es fehlt für Zuwendungen, die so dringend nötig wären, einfach an Zeit.

Die meisten der alten Herrschaften aber haben resigniert, den Sinn des Lebens verloren und werden leicht bettlegerisch. Anders hingegen sieht es in Senioren-Wohngemeinschaften aus. Hier bleiben die Bewohner autark bis zuletzt und entsprechend jugendlich, viel gesünder und nehmen am Leben teil. Hier sind die Politiker aufgefordert Lebensmodelle zu entwickeln, die für Menschen im Rentenalter noch Herausforderungen beinhalten und sich nicht auf Beschäftigungstherapie beschränken.

Bei aktiven Senioren bezieht sich meine Wundberatung dementsprechend  nur sehr selten auf wirklich  „schwere Fälle“.

 

Ein Fallbeispiel aus der Praxis der Wundberaterin

„Gewichtige“ Patienten

Ärzte beauftragen mich oft, bestimmte Patienten daheim aufzusuchen. So kam ich auch zu dem Ehepaar Günther und Hannelore F.

Herrn F. sollte ich wegen seiner Diabetikerfüße behandeln, Frau F. brauchte regelmäßig eine Lymphdränage.

Dr. P., der Hausarzt der beiden, hatte mich bereits über die gesundheitliche Situation des Ehepaares informiert und mir auch gesagt, dass beide ziemlich übergewichtig seien. Auf die Wirklichkeit jedoch, war ich nicht vorbereitet.

Als ich zu dem vereinbarten Termin bei Familie F. dann erschien, war ich doch recht erschrocken, denn Herr F., der mir die Tür geöffnet hatte, war schon recht dick. Nach meiner Einschätzung brachte er gut und gerne 135 Kilo auf die Waage.

Als er mir seine Frau vorstellte, die in einem Sessel vor dem Fernseher saß, sah ich, dass diese noch wesentlich dicker als er war.

 

Zunächst stieß ich mit meinen Hilfsangeboten auf  Abwehr.

 

Herr F. hatte mit seinen offenen Beinen eine Ärzteodyssee hinter sich. Er hatte nach seiner Aussage „alles durch“, ohne dass wesentliche Verbesserung seiner Situation erreicht werden konnte. Weder hatte ihm ein Phlebologe (Gefäßspezialist), noch ein Diabethologe helfen können. Ein Chirurg hatte ihm auch wenig Aussicht auf Linderung durch einen operativen Eingriff geboten.

Bitter fügte er hinzu, dass kürzlich ein Arzt ihm verweigert hatte, auf seiner Untersuchungsliege Platz zu nehmen, weil er Angst hätte, dass diese unter ihm zusammenbräche.

Nun hätten sowohl er als auch seine Frau jede Hoffnung auf Hilfe aufgegeben.

Als ich nach ihren Lebensumständen fragte, erfuhr ich, dass sie sehr armselig von Harz IV lebten. Und das würde sich auch nicht ändern, denn wer wollte schon so unbeweglichen, kranken und übergewichtigen Menschen Arbeit geben.

 

Ich sah natürlich, dass Herr F. rauchte, wie ein „Schlot“. Kein Wunder, dass sich die eingeschränkte Durchblutung seiner Beine dramatisch verschlechterte.

 

Behutsam versuchte ich Zugang zu diesen zwei enttäuschten und entsprechend verschlossenen Menschen zu finden. Aber schon nach den ersten Behandlungen, auf die sie sich schließlich einließen, konnte eine Verbesserung der Situation erreicht werden. Zudem sahen die beiden, wie engagiert mein Bemühen ist und wie hart meine Arbeit sein kann.

Bei der Lymphdränage an Frau F. beispielsweise, kniee ich eine ganze Stunde und streiche die Lympheinlagerung ihrer Beine und Füße aus und lege anschließend einen Kompressionsverband an.

 

Bei so langer Behandlungszeit ergeben sich automatisch auch persönliche Gespräche. So fragte ich auch nach dem Ernährungsgewohnheiten des Ehepaares.

Wie ich schon vermutet hatte, bestand das Gros der täglich konsumierten Lebensmittel aus leeren, konzentrierten Kohlenhydraten, wie Nudeln, Reis, Pommes und Chips. Misch- und Weißbrot, Fertigpizza, Kuchen und Süßigkeiten. Schweinefleisch und fette Wurst rundeten das Horrorszenario ab. Denn um ein solches Bild geht es, stellt man sich alle diese Nahrung zusammen auf einem Tisch vor.

 

Ich betrachte es als meine Pflicht, Patienten auf den Zusammenhang zwischen ihren Ernährungsgepflogenheiten und ihren Beschwerden aufmerksam zu machen

 

Im Fall meiner Familie F. lag auf der Hand, wo die Probleme waren. Offene Beine, Lymphstau und das starke Übergewicht wurden Tag für Tag „genährt“ mit Mahlzeiten und Knabberzeug ohne wirklichen Nährwert und pausenlose Zwischenmahlzeiten.

 

Für mich war es kein Wunder, dass Heilung auf sich warten ließ.

 

Und genau das sagte ich unverblümt. Und auch, dass man aus einer solchen misslichen Lage herauskommen könne, wenn man die ernste Absicht dazu hätte. Herr und Frau F. waren beide ja erst Ende 40. Wollten sie die restliche Lebenszeit auf dem Sofa verbringen? Und das voller Wut auf die Welt, die sie, ihrer Auffassung nach, so im Stich gelassen hatte. Während ich zweimal wöchentlich meine Arbeit mit Wundversorgung und Lymphdränagen verrichtete, nutzte ich die Zeit für Überzeugungsarbeit.

Ich selbst hatte vor einiger Zeit schon meine Ernährung auf Trennkost umgestellt und durfte damit erleben, wie sich meine Vitalität steigerte und so manches Alltagswehwehchen sich in Nichts auflöste.

Angenehmer Nebeneffekt war, dass ich mich gleichzeitig, bei kleineren Mahlzeiten, fast mühelos von einigen Pfündchen verabschieden konnte.

 

Dass meine eindringlichen Vorhaltungen Früchte trugen, konnte ich daran erkennen, dass Frau F. sich das Trennkostbuch „So wirst du schlank für immer“ besorgt hatte und mich angelegentlich nach Einzelheiten dieser Ernährung befragte.

Es freute mich auch, dass in der Küche nun eine Schale mit Karotten, Radieschen und Kohlrabi stand. Statt der hoch kalorischen Knabbereien, wollte man nun regelmäßig rohes Gemüse essen, wurde mir versichert. Auch die tägliche Portion Obst sollte nicht mehr vernachlässigt werden. Gemeinsam besprachen wir nun, wie eine „Struktur“ aussehen könnte, damit nicht ständig „wild drauf los“ gefuttert wird, je nach Lust und Appetit, sondern, dass wieder feste Mahlzeiten stattfinden und zwischendurch besagtes, rohes Gemüse auf dem Speiseplan steht.

 

Freilich war es nötig, das schmale Budget der Familie zu berücksichtigen. Obst, Gemüse und Salat konnte nur nach Saison gekauft werden und bot nicht immer eine große Auswahl.

 

Dennoch ist es immer möglich, günstig bei Marktschluss einzukaufen oder angestoßene Ware vom Supermarkt zu beziehen. Bei Brot, Geflügel, Quark und Butter müsste streng auf Sonderangebote geachtet werden.

 

Wir stellten fest, dass es keineswegs teurer sein muss, gesund zu essen, als den Körper mit Nutzlosem voll zu stopfen.

 

Besonders dann, wenn das Qualmen nicht mehr mitfinanziert werden muss. Herr F. hat nämlich versprochen, seine „Sucht“ auf fünf Zigaretten pro Tag zu reduzieren, wo bisher noch täglich dreißig Zigaretten geraucht wurden.

Ich hatte Herrn und Frau F. für einige Wochen in meiner Obhut. In dieser Zeit hat sich viel geändert. Die Ehepartner wissen nun, dass sie nicht hilflos ihrem Schicksal mit Krankheiten und Invalidität ausgeliefert sind. Sie selbst können die „Falle“ verlassen, in die sie unversehens geraten sind. Und genau das zeigt sich bereits nach dieser kurzen Zeit.

Es ist zu erkennen, dass die Beine von Herrn F. wieder durchblutet werden und zu heilen beginnen. Die Stauungen in den Gliedern von Frau F. sind weitgehend aufgelöst. Dazu trägt sie selbst bei, indem sie auf meine Anweisung zwischen den Fingern die „Schwimmhäute“ massiert und dazu noch bestimmte Lymphzonen, die ich ihr gezeigt habe.

 

Es ist noch viel zu tun, das wissen beide. Aber der sehr viel versprechende Anfang ist gemacht. Die Kilos schwinden, man ist wieder beweglicher, Lebensfreude und Hoffnung ziehen wieder ein. Herr F. hat sein Versprechen gehalten und raucht auf jeden Fall deutlich weniger als zuvor. Meine Verheißung, sich auf das Amputieren von Zehen oder den Füßen gefasst zu machen, hatte ihm wohl einen gehörigen Schrecken versetzt.

Im Übrigen hat er jetzt einen Nebenerwerb, der ihm viel Spaß macht. Für eine Handwerksfirma erledigt er Beratung am Telefon und Auftragsbearbeitung am Computer.

 

Auf eine solche Entwicklung bin ich sehr stolz. Hat sie mir doch wieder einmal gezeigt, dass sachkundige Behandlung mit dem nötigen „gewusst wie“ und daneben etwas gesunder Menschenverstand ein Leben komplett zum Positiven hin verändern können.

 

Frau Baumgärtner war auf der BIOFITNESS-Farm, um ihre Kenntnisse in Bezug auf Trennkost zu vertiefen, um ihren Patienten auch in dieser Hinsicht noch besser raten zu können.

Dass sie auf diese Weise selbst auch noch ein paar Pfündchen „einbüsst“, ist angenehmer Nebeneffekt.

 

Wir freuen uns, dass wir unseren Lesern den Beruf der Wundberaterin vorstellen können, denn die Menschen werden heutzutage und erst recht in Zukunft, immer älter.

Es wird also zunehmend wichtig, dabei auf kompetente Unterstützung bauen zu können und zu wissen, wie und wo sie zu finden ist.

 

Nano/cristalines Silber

Die Silberbeschichtung, die einer Auflage beidseitig aufgedampft wird, vermag oft innerhalb kürzester Zeit eine Wundheilung zu erwirken. Dabei geht es nicht um das Abtöten von Keimen. Vielmehr verhindert das Nano-Silber das Vermehren von Keimen. Dabei ist es dem Silber ganz egal, ob es sich um Viren, Bakterien oder Pilze handelt. Die Silberpartikel docken sich dafür an die Zellwände der Keime an und machen es unmöglich, dass diese sich teilen.


Selbsthilfemethoden sind:

japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

vegane und vegetarische Ernährung