Trennkost-Event im Seminarhaus Hoher Vogelsberg

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Schön war es, informativ und spannend. Viele Teilnehmer sagten, es wäre jedes Mal, wenn sie ins Seminarhaus eingeladen sind, „wie nach Hause kommen“. Die gastliche Atmosphäre, die Referentinnen, die immer neue, hochinteressante Themen vortragen, aber auch die anderen Teilnehmer, die man nach längerer Zeit hier wiedertrifft.
Wie immer, sind zum Event die Gäste aus allen Himmelsrichtungen angereist, um sich in der angeblichen Mitte Deutschlands, die 8 km vom Seminarhaus entfernt durch einen Stein markiert ist, für einen erlebnisreichen Tag zu versammeln.
Wichtig für alle Anwesenden ist die traditionelle Prämierung der Gewinner des Wettbewerbs in Sachen Gewichtsabnahme. Und jeder dieser „erschlankten“ Kandidaten erzählt seine bewegende Geschichte. Freilich, es ist riesig beeindruckend, wenn ein ehedem dicker Mensch darüber berichtet, wie es ihm nun, mit 50 Pfund weniger auf den Rippen, geht.
Da wird die rasante Reduktion plötzlich zum Nebenprodukt. Was zählen die Rundungen schon, wenn es um Lebensqualität geht, und darum, plötzlich gesund und aktiv zu sein.
Jeder im Publikum lauscht ergriffen, wie Beschwerden, Bewegungseinschränkungen, hoher Blutdruck, Gelenkschmerzen und Depressionen mit den Kilos einfach weggeschmolzen sind. Es wird offenbar, dass man wegen der Schlankheit eigentlich mit der Trennkost begonnen hat, und dass strahlende Gesundheit die erfreuliche Folge ist.
Dass auf dem Weg dazu die Figur auch noch Idealmaße erreichte – umso besser.
Die Frage der Referentinnen an die Teilnehmer, ob insgesamt die Infektanfälligkeit und die Arztbesuche weniger geworden seien, wurde von allen Seiten eifrig benickt und bejaht.
Es ist schon erstaunlich: Gesundheit und eine gute Figur einfach nur dadurch, dass weniger und überlegter gegessen wird.
Das ist doch eigentlich genial, oder?


Die Brokkoli-Creme-Suppe


Mehrfach wurde während des Events, aber auch telefonisch nachgefragt: „Wie ist das Rezept für die leckere Suppe im Seminarhaus? Unsere Antwort: „Einfacher geht es nicht!“


Das Rezept:


Brokkoli im Wasser weich kochen, mit Mixstab pürieren, einen Schuss Sahne hinein und würzen mit Gemüseconsommé, weißem Pfeffer und Muskat.
Extra-Tipp: Auf diese Weise lässt sich aus jedem Gemüse, auch von verschiedenen Resten gemixt, leckere Creme-Suppen bereiten. Sie sättigen, haben wenige Kalorien und ergeben, mit etwas Vollkornbrot oder einem Eiweißbrötchen, eine komplette Vollwertmahlzeit.
Angelika Horn erzählte zu Beginn des Events diese beiden Witzchen:
Sagt eine Putzfrau zur anderen: „Ich mach heut’ Diät!“. Sagt die andere: „Ich mach heut’ die Fenster!“
Man hat festgestellt, dass Übergewicht doch durch ein schlechtes Gen verursacht wird. Durch das „Zum-Kühlschrank-Ge(h)n“! Auch bekannt unter dem Namen „Zum-Imbiss-Ge(h)n“ oder auch „Zu-Mac-Ge(h)n“.


Die Seminarleiterinnen


Einige Gruppen wurden von ihren Trennkost-Seminarleiterinnen begleitet. Diese waren:
Angelika Hollenstein aus Neu-Anspach
Edeltraud Klückmann aus Hamburg
Angelika Rauh aus Worms
Petra-Carola Strauß aus Eschwege
Doris Tittel aus Großbothen
Brunhilde Urschlechter aus Burkardroth
Charlotte Vianden aus Frechen


Der Speiseplan


Obst
Mittagessen:


- Broccoli-Cremesüppchen
- Hackbratlinge Art des Hauses mit Schafskäse
- Gefüllte Paprikaschoten mit Kichermehl-Reisnudeln
- Ungarisches Gulasch
- Frische Ananas mit Sahne


Imbiss zur Mitnahme:


- 1 Saatenbrötchen mit Butter und Käse
- 1 Birne
- 1 Nussriegel
- 1 Naturjoghurt mit Löffel


Besonders stolz sind wir auf unsere Prämien-Gäste


Frau Annelie Heiber, 59 Jahre, Floristin


Sie hat sage und schreibe 33 kg in nur 5 Monaten niedergemacht. Dabei hatte Frau Heiber früher nie wirkliche Gewichtssorgen gehabt. Vor 15 Jahren allerdings war sie durch einen Unfall mit dem Sprunggelenk ein ganzes Jahr durch Operationen und Versteifung fast bewegungsunfähig. Um sich zu trösten, futterte sie viele Süßigkeiten, aß fast nur noch Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln. Die Folge war Völlegefühl, Magenbeschwerden und Schlafprobleme. Eine riesige Gewichtszunahme bescherte defekte Knie, ewige Schlappheit und Müdigkeit und ließ die allgemeine Stimmung sinken. Die Arbeit in einem Blumengeschäft wurde zunehmend beschwerlicher, sie konnte nicht mehr schwer tragen und hatte Schwierigkeiten, aus dem Auto zu kommen.
Jetzt, 66 Pfund später, ist alles anders. Frau Heiber wandert wieder 15 km am Tag mit ihrem sportlichen, schlanken Mann im Urlaub in Obersdorf, räumt blitzschnell die schweren Terracottatöpfe vor dem Blumengeschäft raus und rein und tanzt bei Feiern wie in jüngeren Zeiten bis in den frühen Morgen. Ihr Arzt ist begeistert von ihren Blutwerten. Vorher hatte er ihr sehr ernst geraten, unbedingt abzunehmen. Aber auch Hautärztin und Heilpraktikerin gratulierten zum dem trennköstlichen Entschluss. Wenn sie gefragt wird, ob sie denn nun immer so leben muss, sagt sie:„Selbstverständlich – Trennkost ist meine Ernährung, dabei bleibe ich.“
Ingesamt fühlt sich Frau Heiber so richtig wohl. Sie hat jetzt mehr Schwung. Das Kleid, das sie sich zur Hochzeit des Sohnes in schlanker Größe 42 gekauft hatte, musste schon 2-mal abgenäht werden.
Als sie gefragt wurde, ob sie die Seminarkosten hoch fand, lachte sie: „Die habe ich alleine an Süßigkeiten eingespart. Und mein Mann, der das Geld eigentlich immer zielstrebig festhält, hat es richtig gerne in mein Seminar investiert, vor allem aber in meine neue Garderobe, die nun fällig war. Aber das ist ja reine Lebensfreude. Mein Enkel sagt jetzt „junge Oma“ zu mir.“
Frau Heiber findet, dass ihre Seminarleiterin ein richtiger Glücksfall ist. Sie hat ihr schon einige neue Teilnehmer in den Kurs geschickt, denn schließlich wurde sie ständig auf die neue Schlankheit und die positive Ausstrahlung angesprochen.
Die Seminarleiterin ist Angelika Hollenstein in Neu-Ansbach.


Frau Heike Winnegge-Samulon, 46 Jahre


Sie ist schon eine „alte Bekannte“. Bereits beim letzten Event stand sie auf dem „Treppchen“ und wurde geehrt, weil sie bis heute ganze 34 kg abgenommen hat. Man stelle sich einmal diese Zahl vor – das sind fast 70 (!) Pfund.
Bemerkenswert ist hier wieder einmal: das Bindegewebe ist fest geblieben. Das wäre ihr kaum gelungen, hätte sie einfach nur gehungert. Durch die Trennkost optimiert sich der Zellstoffwechsel, so dass Konturen fester werden und keine „Fettschürze“ bleibt.
Aber – Sport hat Frau Winnegge-Samulon die gesamte Zeit der Gewichtsreduktion begleitet. Sie geht regelmäßig ins Fitnessstudio, macht dort auch Rollmassagen und läuft Nordic Walking. Schließlich sollen noch 10 weitere Kilos purzeln. Früher mussten Kleider in Größe 50 erstanden werden, jetzt passt 42, und bald wird in der Boutique die zierliche Größe 38 eingekauft.
Vielleicht feiern wir das ja gemeinsam schon beim nächsten (oder übernächsten) Event!?
Zuckersüß finden wir, dass nun auch die Mutter von Frau Winnegge-Samulon sich seit September 2004 trennköstlich ernährt. Zunächst hatte sie nur staunend zugesehen, wie ihre Tochter Pfund für Pfund hinter sich ließ, bis sie sich entschloss, den lästigen 5 bis 6 kg, die sie selbst auch störten, ebenfalls zu Leibe zu rücken. Längst hat sie ihr Ziel erreicht und fühlt sich blendend. Ihr Masseur schwört, dass ihr Körper sich fester anfühlt. Und die Mutter ist heute mit ihren über 70 Jahren wieder so beweglich, wie lange nicht.
Mutter und Tochter setzen auf die Trennkost.
Die Seminarleiterin ist Edeltraud Klückmann in Hamburg.


Frau Brigitte Hannen, 49 Jahre


27 kg sind schon weg – 10 bis 15 kg sollen noch runter. In den ersten drei Monaten klappte es ratz fatz mit dem Verschwinden der Pfunde. Jetzt aber geht es nur schleppend weiter. Wichtig aber ist, dass Frau Hannen erlebt hat, dass sich das erreichte Gewicht tatsächlich halten lässt und sich nicht auch ruck zuck wieder ansammelt. Frühere Diätversuche? Da gab es alles Mögliche. Aber dauerhaft gab es keine Erfolge. Erst als eine Freundin vorlebte, dass Trennkost  d i e  Lösung ist, traute sich Frau Hannen an diese Ernährungsumstellung, weil sie nun weiß, dass es die letzte ihres Lebens ist. Denn: für sie ist diese Ernährungsweise ein Entschluss für immer. Was heute anders ist als früher? Es wird einfach gesund gegessen. Einmal wöchentlich wird ein Entschlackungstag mit Obst strikt eingehalten. An den anderen Tagen gibt es Gemüse satt, ab und zu mal ein Eis. Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis gönnt sich Frau Hannen nur jeden zweiten Mittag.
Nach einer kleinen Auszeit wird die Reduktion nun wieder fortgesetzt. „Sonst hat man ewig in der Birne: du musst abnehmen!“
Die Trennkost-Seminarleiterin ist Charlotte Vianden in Frechen.


Frau Edeltraud Scholaske, 49 Jahre


Sie trennte sich von 29 kg. Sie war als Kind dick, mit der großen Sehnsucht nach Schlankheit im Herzen. Eine Diät allerdings kam für sie nicht in Betracht. Es musste einen Weg geben, den man für immer gehen kann. Wie der zu finden ist, machte ihr eine Kollegin vor, die von Frau Scholaske monatelang interessiert beäugt wurde, denn diese näherte sich von Woche zu Woche mehr ihrer Idealfigur. „Meinst du, das wäre auch was für mich?“ fragte sie zaghaft. Ermutigt von ihr, ging sie zu einem Infoabend der Seminarleiterin Frau Adler in Bad Vilbel. Das vorgetragene Programm klang vertrauenerweckend, der Seminarort aber war zu weit. Frau Adler empfahl ihr eine Kollegin in Wohnnähe. Sie ging dort zu dem Beratungsgespräch mit dem Gedanken, das keinesfalls schaffen zu können. Aber die Seminarleiterin sagte forsch: „Das packen wir schon!“
Und so kam es auch. „Statt tafelweise Schokolade esse ich nun vernünftig und gesund. Ich koche für mein Leben gern. Also machte ich bei Frau Härtl auch einen Sojakochkurs mit.
Mein Liebster geht den Trennkostweg mit mir gemeinsam und so backe ich Eiweißbrötchen, Kichercrepes fülle ich mit Pilzen und Mozzarella, gebe Salatblätter und Tomaten hinein und das gute Lebenslinie-Ketchup oben drauf.“
Oder Weihnachten zum Beispiel zauberte Frau Scholaske eine Sojapfanne mit Ananas, Pilzen und Kokos. Bezaubernd! Für sie und ihren Lebenspartner fängt das Leben genießen mit Essen an. Und mit Trennkost ist das wunderbar zu verwirklichen.
Frau Scholaske sind in Bezug auf Lebensmittel die Augen aufgegangen. Jeder Einkauf wird genau untersucht und auch das Kleingedruckte gelesen.
Die Erkenntnis, dass falsche Produkte, wie zu viel Kohlenhydrate, nicht der Schlüssel zum Wohlbefinden und zur Schlankheit gewesen sind, war ausschlaggebend.
Frau Scholaske, die von Kleidergröße 60 auf 50 zusammengeschmolzen ist, kann sich nun wieder so gut bewegen wie früher, und der Liebste leidet nicht mehr an Sodbrennen. So kann und soll es weitergehen. Mit Trennkost kein Problem.
Die Trennkost-Seminarleiterin ist Cornelia Härtl in Langen/Hessen.

 

Frau Beate Kuschmierz, 26 Jahre, Kindergärtnerin


Von 140 kg auf 109 kg – und das Traumziel ist noch längst nicht erreicht. Frau Kuschmierz will endlich richtig schlank werden. Dabei war sie schon ein dickes Kind. In der Familie scheint die Neigung dafür vererbt zu sein, denn es gibt dort mehrere füllige Figuren.
Was hat sie nicht alles probiert, um endlich abzuspecken. Da gab es zwei Wochen nur Reis, Gemüse und Obst. Danach konnte sie keinen Reis mehr sehen. Kalorien zählen war auch nicht durchzuhalten, und nur Quark auf Dauer? Richtig eklig. Zugegeben, diese und eine Reihe von anderen Diäten brachten jedes Mal beachtliche Abnahmeergebnisse. Aber kaum ging man ernährungstechnisch zur Tagesordnung über, stapelten sich die Pfunde wieder in Windeseile auf die Hüften.
Wie so oft, war es eine Kollegin, die trennköstliche Anschauung bot. Mit ihr gemeinsam besuchte sie eine Gruppe und schaffte es tatsächlich, innerhalb eines Jahres 31 kg zu verabschieden. Jetzt geht es ihr absolut prima, denn die Aussicht auf endgültige Schlankheit ist eröffnet, ja fast garantiert.
Frau Kuschmierz ist Kindergärtnerin. Auch im Kindergarten gibt es ja einige Sorgenkinder, die jetzt schon viel zu dick sind. Auch bei schlanken Kindern ist abzusehen, dass sie bald zunehmen, wenn man ihr Frühstück sieht. Da begrüßt sie die Aktion: Schlankheitsurlaub in den Ferien für Kinder auf der BIOFITNESSFARM und das Buch „Kiddy-Speck endlich weg – der coole Weg in eine schlanke Zukunft“.
Was macht Frau Kuschmierz nun anders als zuvor: Sie lässt Süßigkeiten komplett weg, gönnt sich nur gelegentlich ein Stückchen Schokolade. Kohlenhydrate werden auf ein Minimum beschränkt. Sie hat auch erkannt, dass sie hungrig aufwacht, wenn sie abends Brot isst. Auch hat sie gleich Verdauungsprobleme, wenn sie sich nicht an die Trennkostregeln hält, und dazu gehören Obst, Rohkost im Zauberglas und auch sonst. Eingefrorene Eiweißbrötchen sind immer verfügbar. Weihnachten wurden aus Lebenslinie-Backmischungen Plätzchen gezaubert. Ja, und Trinken ist wichtig geworden, zwei bis drei Liter Wasser und Tee sind obligat. Bewegung gehört zum Alltag, wie Nordic Walking, Schwimmen und am Stepper im Wohnzimmer. Bauchtanz ist Training und Spaß!
Besonders erfreulich ist: Gewebe und Haut sind fest und straff geblieben.
Die Trennkost-Seminarleiterin ist Cornelia Härtl in Langen/Hessen.


Gewiss, es ist super erfreulich, dass alle Prämien-Fälle so schlank geworden sind, oder sich sichtbar auf dem Weg zur Schlankheit befinden. Wichtiger aber ist der gesundheitliche Gewinn. Jeder Aspirant spricht begeistert von seiner neuen Energie, von guten Cholesterin-, Blutfett- und Zuckerwerten. Damit steigen sie aus dem Risikobereich für Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Gefäßschäden aus.
Es lohnt sich also, eine Ernährungsumstellung zu planen. Sie ist immer auch eine Entscheidung für ein besseres Leben.
Anm.: Bedauerlich finden wir, dass diesmal keine Herren unter den prämierten Gästen waren. Ist Gesundheit ein Frauenthema? Vielleicht müssen wir auch hier noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.

Selbsthilfemethoden:

Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

Vegane und vegetarische Ernährung