Ich hatte immer Hunger

Lilo F. aus Hannover:

 

Noch war ich nicht wirklich dick. Mit einiger Raffinesse gelang es mir sogar recht gut, die Rundungen zu kaschieren, die sich in den letzten Jahren langsam aber sicher auf meine Hüften gepackt hatten. Dabei aß ich doch fast nur gesunde und gute Lebensmittel. Das Problem war, das ich davon nicht nur zu viel kon-sumierte, sondern ich aß eigentlich den ganzen Tag über.

 

Immerzu hatte ich das Bedürfnis, mir etwas in den Mund zu stecken.

 

Irgendwie spürte ich durchaus, dass diese ewige Esserei meinem Körper nicht gut bekam. Und mit meinen gerade mal 43 Jahren wollte ich auch nicht auseinander gehen, wie ein Hefekloß.

Was also konnte ich tun. FdH klappte bei mir immer nur ein bis zwei Tage, da-nach futterte ich umso mehr drauf los. Etwas musste also geschehen. Aber was?

Ich entschloss mich dazu, irgendwo einen Urlaub zu absolvieren, wo ich meine verfahrenen Essgewohnheiten wieder ins Lot bringen könnte. Aber so recht sprach mich keines der Angebote an.

 

Hätte ich mich bloß für eine bloße Gewichtsreduktion interessiert, wäre ich schnell fündig geworden.

 

Aber was wäre danach? Mit der Schrotkur, dem Heilfasten, der Maier-Kur und anderen, sicherlich sehr empfehlenswerten Kururlauben hätte ich wohl kaum die Möglichkeit ein neues Essverhalten zu trainieren.

 

So blieb ich bei dem Trennkostangebot einer BIOFITNESS-Farm hängen. Ich überlegte hin und her. Diese Farm lag im Vogelsberg. Nie vorher hatte ich davon gehört. Hier lockte auch keine chice Hotelanlage mit Wellnessbereich. Und so viel Sport? Ich bin eigentlich der eher unsportliche Typ.

 

Dennoch – meine Not schien mir ausreichend, um mich auf solch ein Urlaubsabenteuer in der „Walachei“ einzulassen.

 

Ja und im Nachhinein war ich mehr als heilfroh über meine Entscheidung. Statt in Riesengesellschaft von Gleichgesinnten, waren außer mir nur noch vier weitere Gäste anwesend. Darüber war ich anfänglich doch etwas enttäuscht. Schließlich wollte ich mich ja auch ein wenig amüsieren.

Aber dann wurde alles anders, als ich es mir vorgestellt hatte – soviel gelacht, geredet und gelernt, habe ich wohl noch in keinem Urlaub vorher. Und mit dem Sport war es auch nicht so heftig, wie ich befürchtet hatte.

- Die morgendliche Wirbelsäulengymnastik hat mich doch tatsächlich von meinen Kreuzbeinbeschwerden befreit. Ich übe daheim auch fleißig weiter

- Kräuterwanderungen in der herrlichen Natur machten riesig Spaß

- Etwas Training im Kraftraum sorgten für Kondition

- Und ich raffte mich doch tatsächlich zu einigen Runden Tischtennis auf

- Abends dann stieg ich vor dem Schlafengehen noch in die Sauna

 

Ich schlief und träumte in dieser schönen Zeit herrlich.

Das Beste aber waren die täglichen Gespräche über Ernährung, alternatives Heilen und andere nützliche Gesundheitsinformationen.

 

Meine Fresssucht bin nach zwei Wochen nun endlich losgeworden. Und acht Pfund konnte ich auf der Farm doch tatsächlich zurücklassen.

 

Nein, ein Luxusurlaub war das nicht. Eher ein Aufenthalt im Außencamp. Aber die Farm ist sehr schön, die Zimmer liebevoll eingerichtet und das Team ist supernett und herzlich. Dabei konnte ich in der Zeit des Urlaubs täglich wirklich lecker speisen. Trotz der 1100 kcal bin ich, dank reichlich rohem Gemüse ne-benher, immer (fast) satt geworden.

Besonders wichtig aber war und ist mir, dass es mir mit Hilfe der Trennkost und einiger Tricks, die ich auf der Farm gelernt habe, nun gelingt, meine Ernährung bes-ser zu gestalten. Ich esse nicht mehr den Tag über „wild“ durcheinander, sondern teile meine Mahlzeiten unter Beachtung von Eiweiß und Kohlenhydraten ein. So habe ich bisher noch ein weiteres Kilo abgenommen und halte seit dem Mai meine Idealfigur.

Ich hatte die Trennkost immer für kompliziert und etwas exotisch gehalten. Dabei ist es wirklich ganz einfach, danach zu leben.

Und ich fühle mich jetzt in jeder Hinsicht super wohl und fit.

Ganz wichtig für mich: ich bin nicht mehr ein Opfer meines Hungers.


Selbsthilfemethoden bieten Unterstützung:

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Vegane und vegetarische Ernährung