Trennkost

Inhaltsverzeichnis

Seite 1

  • 100 kg - oh Schreck!                                                                 
Seite 2
  •  Aussichtsloser Kampf gegen die Pfunde?
Hier finden Sie
  • Die Ernährungsfalle hieß Hausmannskost
Seite 4
  • Idealfigur war schnell erreicht

Ulrike B.

Trennkost-Seminarleiterin

 

Hier spricht die Seminarleiterin:
Meine Seminarteilnehmerin Frau R. lernte ich auf einer meiner Info-Veranstaltungen kennen. Sie war damals sehr zurückhaltend und sicherlich auch ein ganz klein wenig skeptisch. Heute dagegen ist sie eine strahlende und attraktive Frau.


Ich freue mich darüber, dass ihr Gesundheitsweg veröffentlicht wird. Eigentlich nämlich ist das ein ganz normaler Weg, wie ihn unzählige Menschen erleben, die ursprünglich ihre Nahrung nicht der heutigen Lebensweise angepasst hatten. Besonders wichtig finde ich, dass hier klar ersichtlich ist, dass eine gute Ernährung automatisch eine bessere Gesundheit gewährleistet. Ganz nebenbei konnte Frau R. nämlich auch ihren viel zu hohen Blutdruck normalisieren.

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Bericht von Trennkost-Seminarteilnehmerin Karin R.:

Die Ernährungsfalle hieß Hausmannskost

Ich war verzweifelt und unglücklich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht über meine Pfunde und über meine unmögliche Figur nachdachte. Nachts träumte ich manchmal, ich wäre gertenschlank, aber das blieb leider ein Traum.
Und da war er, dieser viel beschriebene Teufelskreis, aus dem es anscheinend keinen Ausweg gab. Ich aß, um mich zu trösten und redete mir ein, es wäre doch alles gar nicht so schlimm. Außerdem schien mich mein Mann so zu mögen, wie ich aussah. Dann aber begann ich, es peinlich zu finden, mich so zu zeigen, wie ich war.

 

Es könnte mich ja jemand anschauen und denken „Mein Gott, muss die so dick sein?"

 

Auch bei der Arbeit hatte ich Minderwertigkeitskomplexe. „Alle sind schlanker als ich!"
Dabei wusste ich nicht einmal genau, wie es zu dieser Gewichtszunahme kommen konnte. Ich war als Kind und als Jugendliche immer schlank gewesen. Auch in Bezug auf Familienveranlagungen deutete nichts darauf hin, dass ich einmal derart aus den Fugen geraten sollte.
Das Dilemma fing eigentlich erst an, nachdem mein Sohn (jetzt 12 Jahre alt) geboren war. In der Schwangerschaft selbst war meine Gewichtszunahme mit 15 kg durchaus innerhalb der Norm. Danach erst nahm ich, zunächst von mir wenig beachtet, Jahr für Jahr ein bisschen mehr zu.
Ich kann auch nicht sagen, dass ich besonders esssüchtig war in dieser Zeit. Ich habe einfach gerne gegessen und hatte Appetit auf ziemlich alles, was auf den Tisch kam. Dazu kam, dass ich ausgesprochen gerne kochte. Unsere Mahlzeiten bestanden aus deftiger Hausmannskost, so wie ich das von meinem Elternhaus her gewöhnt war.

 

Ich konnte mir ein leckeres Essen ohne Kartoffeln, Nudeln oder Reis gar nicht vorstellen. Und dann die leckeren Soßen ...

 

Gewiss, in unserer norddeutschen Küche gab es auch Gemüseeintöpfe. Aber die hatten eine schön fettige Einlage von Kassler oder kerniger Wurst.
Ja, und zu der gehaltvollen Ernährung kam mein fataler Hang zu Süßigkeiten. Seit mein Sohn auf der Welt war, naschte ich nur zu gerne und in schöner Regelmäßigkeit.
Oft frage ich mich heute, weshalb es mir damals nicht gelang, wenigstens auf den Süßkram zu verzichten. Dazu fällt mir einfach nichts ein. Ich weiß ja, dass es die süßen Sachen sind, mit denen man die Seele streichelt, wenn es einem nicht so gut geht, wenn man Trost oder Zuwendungen braucht. Aber in meinem Leben gab und gibt es solche Defizite nicht. Ich habe eine wunderbare kleine Familie, einen guten Freundeskreis und bin auch in meiner Arbeitswelt (Teilzeit) hoch zufrieden.

 

Was also hatte mich um Himmels Willen veranlasst, täglich der süßen Versuchung zu erliegen, obwohl ich doch wusste, dass ich ihr einen Teil meiner Pfunds-Last zu verdanken hatte

 

Ich kann mir das nur so vorstellen, dass ich von mir selbst derart enttäuscht war darüber, dass ich anscheinend so disziplinlos war, dass ich mir diesen Frust versuchte zu „versüßen".
Irgendwann aber hatte ich eine Grenze erreicht, an der Schluss sein musste.
Natürlich hatte auch ich vorher schon Diverses versucht, um abzunehmen: FdH, Kartoffeldiät, Eierdiät ... Aber es stellte sich kein Erfolg ein und der Heißhunger auf alles Verbotene war jedes Mal unerträglich.
Auch von dem Trennkostkonzept hatte ich gehört und mir sogar ein Kochbuch gekauft. Die ersten Kochversuche gelangen auch, und das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein, stellte sich ganz zaghaft ein. Außerdem hatte ich erfahren, dass einer meiner (schlanken) Kollegen früher auch einmal dicker war und mit Trennkost problemlos abgenommen hatte.
Ich dachte mir: „Wenn er das geschafft hatte, musste ich das doch auch hinbekommen."
In einer Sonntagszeitung entdeckte ich dann eine Anzeige. Es war eine Einladung zu einer Trennkost-Schnupperstunde, ganz in meiner Nähe. Das war der Strohhalm, nach dem ich greifen musste. Ich meldete mich an!

 

Was ich vorhatte, erzählte ich meiner Familie nicht, denn ich wollte nicht schon wieder einen Misserfolg eingestehen. Im Übrigen meldete sich auch mein allgegenwärtiges Misstrauen und musste erst überzeugt werden, dass dies wirklich der richtige Weg sein würde

 

Wie ich bald feststellte, war ich keineswegs die Einzige, die sich für diesen Weg interessierte. Ich stieß auf eine Gruppe von sehr netten Menschen, die alle das gleiche Ziel hatten: gesund und schlank zu werden.
Von Anfang an fühlte ich mich gut aufgehoben dort und die Aussicht, vielleicht nach einem Jahr schon wesentlich attraktiver und auch energievoller zu sein, war sehr verlockend. Meine Seminarleiterin Frau Baumann machte mir allerdings sehr deutlich klar, dass es keine Wundermittel gibt und dass man schon etwas tun muss, um Aussicht auf Erfolg zu haben.
Dazu war ich nun bereit, zumal ich nicht allein sein würde.
Bei den ersten Treffen lernte ich so viel Neues, dass ich arge Bedenken hatte, jemals alle Fakten behalten zu können.
Aber jeder in unserer Gruppe war mal Anfänger gewesen und wir alle merkten bald, dass sich kleine messbare Erfolge einstellten, auch wenn die Trennkost noch nicht in „Fleisch und Blut" übergegangen war.
Woche für Woche ging mein Gewicht nun runter und ich konnte feststellen, dass ich tatsächlich keinen Hunger leiden musste.
Bald waren die ersten neuen Hosen fällig, und es machte so viel Spaß, nicht mehr in der „Abteilung für Kartoffelsäcke" suchen zu müssen.

 

Mit Hilfe von Frau B. und den anderen Teilnehmerinnen in der Gruppe habe ich es geschafft. Ich habe 20 kg abgenommen

 

Zwar gibt es auch heute noch Tage, an denen es nicht gelingt, sich genau an das neue Ernährungskonzept zu halten, sei es bei Einladungen, oder auch mal im Urlaub. Aber der Körper verzeiht diese kleinen Fehler, wenn man sich danach wieder an die Trennkost hält und sich nicht langfristig aus dem Rhythmus bringen lässt.
Jetzt macht es mir wieder Spaß, etwas zu unternehmen, weil ich mich nicht mehr verstecken muss. Mein früheres Selbstbewusstsein ist wieder da. Auch begegnet mir die Umwelt ganz anders. Man hat das Gefühl, wieder ernst genommen zu werden. Alles fällt einem im wahrsten Sinne des Wortes leichter.

Für mich ist es wichtig, eine ehrlich Rückschau zu halten. Ich habe mit Hilfe meiner Seminarleiterin und meiner Gruppe erkannt, dass mein früherer Ernährungsweg nicht mehr zu dem heutigen Lebensstil passt. Wir lebten relativ bewegungsarm. Die Mahlzeiten, wie unsere Vorfahren sie zu sich nahmen, waren viel zu schwer. Da war es kein Wunder, dass es zu einer solchen Gewichtszunahme kam.
Heute weiß ich viel mehr über Ernährung und auch darüber, wie wichtig sie für die Gesundheit ist.

 

Alle meine Alltags-Wehwehchen, einschließlich dem hohen Blutdruck, sind jetzt verschwunden und das auf Nimmerwiedersehen, davon bin ich überzeugt

 

Auch meine Familie profitiert von meinem neuen Wissen. Heute wird bei uns ganz anders gekocht als früher.

 

Das Frische-Prinzip

  • Eine große Schüssel Salat gehört heute zu fast jeder Mahlzeit
  • Es ist selbstverständlich geworden, so oft es geht, frisches Gemüse zu servieren
  • Obst steht nun immer griffbereit auf dem Tisch

 

Die süße Lust

  • Manchmal darf es auch ein Stück Schokolade sein
  • Lecker schmecken auch die gesunden Nussriegel, die nur etwas Birnendicksaft enthalten
  • Rosinen sind eine echte Alternative, wenn einen der „Jap" packt
  • Gelegentlich ein Stückchen Kuchen oder Torte wird genussvoll konsumiert
  • Auch ein Eisbecher gönnt sich der Trennköstler hin und wieder

 

Das Trennkost-Konzept erlaubt es, sich von Zeit zu Zeit „eine kleine Sünde" zu erlauben, ohne, dass dies gleich „beschwerend" auf der Waage abzulesen ist


Selbsthilfemethoden können Gesundheit unterstützen:

Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

Vegetarische und vegane Ernährung