Schlankheitsweg einer stark übergewichtigen Dame

Ilona Martin, Trennkost-Seminarleiterin, Heilpraktikerin, Schotten
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Es reicht keineswegs, ein  umfangreiches Wissen über gesunde Ernährung zu haben. Auch ist es wenig hilfreich, alle Diäten zu kennen, die der Markt hergibt. Und schon gar nicht nützt es etwas, jede von ihnen ausprobiert zu haben.
Die wichtigste Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg in Schlankheit und Gesundheit ist zum einen der feste Entschluss, die gewohnte Ernährung rigoros umzustellen und in die gewünschten Gewohnheiten umzuwandeln. Zum anderen gehören zu einem sinnvollen Gesundheitsweg auch noch einige andere Maßnahmen, die alle Bestrebungen unterstützen.
Genauso unabdingbar aber ist es, sich selbst gefühlsmäßig in die Lage zu versetzen, die es ermöglicht, die guten Vorsätze auch durchzuhalten.
Und das eben nicht nur für die absehbare Zeit der Gewichtsreduktion, sondern für immer.


Nach vielen Diäten stellt sich Resignation ein


Luise F. meldete sich zu einem Schlankheitsurlaub auf der Farm an, wo ich auch meine Naturheilpraxis betreibe.
Bevor sie sich zu dem Aufenthalt hier entschloss, telefonierte sie ausgiebig mehrere Male mit mir. Sie war sich sehr unsicher und wusste nicht, ob die Farm für sie überhaupt  geeignet wäre. Schließlich hatte sie langjährige Diäterfahrungen und kannte nur die Situation: “etliche Kilos runter und bald wieder rauf, nur dann auch noch ein paar Pfündchen dazu.“
Frau F. hatte erst Hemmungen, mir ihr derzeitiges Gewicht zu nennen und sagte nur vage, es wären schon mehr als 100 Kilo, die sie mitbringen würde.
Und bei dem Gewicht könne ich mir sicherlich vorstellen, dass Sport für sie gar nicht machbar wäre. Außerdem hätte sie eine Reihe von gesundheitlichen Defiziten, die Körperertüchtigung sowieso ausschließe.
Unsere Angebote sah sie skeptisch. Sie hatte sich eher ein Luxushotel vorgestellt, zu dem eine Bäderabteilung gehört, in der Kuranwendungen vorgenommen würden.
Ich wusste genau, was Frau F. meinte. Sie wollte irgendwo hin gehen, wo sie schlank gemacht würde.
Das können und wollen wir unseren Gästen nicht bieten. Bei uns ist es zwar sehr schön, wir haben hübsche Zimmer, nette Bäder, eine Schwimmhalle, Sauna, Wohnräume, Essräume, Sporträume und einen herrlichen Parkgarten inmitten wundervoller Landschaft - aber eine Luxusherberge sind wir definitiv nicht. Das sagte ich ihr auch unverblümt.
Vielmehr müsse sie hier selbst aktiv werden, ihre Lebens- und Essgewohnheiten vollkommen  verändern, wenn sie es ernst meinte mit Gesundheit und Schlankheit.
Ohne Fleiß kein Preis! Ich sagte ehrlich, dass es auch bei uns nicht anders wäre. Ohne den persönlichen Einsatz sind die Bestrebungen  immer nur kleine Erfolge, die sich bald wieder in Nichts auflösen.
Also ist etwas Mühe angesagt und der Wille zu lernen und Gewohnheiten zu ändern. Gerne allerdings wären wir dabei behilflich und würden sogar garantieren, dass es nicht zu Rückfällen kommt, wird das Konzept beibehalten.
Noch dazu sind die Farmferien durchaus vergnüglich. Unabhängig davon, dass von Tag zu Tag mit den schmelzenden Pfunden das Lebensgefühl wächst und der eigene Körper nicht mehr das Gefühl vermittelt, ein Fremdkörper zu sein, sondern wieder damit beginnt, normal und gesund zu reagieren.
Ich schlug der Interessentin vor, es doch erst einmal für eine einzige Woche zu versuchen, bevor sie sich für einen ganzen Kuraufenthalt entschloss, denn sie dachte sogar über ganze 6 Wochen nach.
Frau F. sagte etwas zögerlich zu und buchte zum nächstmöglichen Termin.
Als sie anreiste, sah ich auf den ersten Blick, dass es wohl eher 150 Kilo waren, die dringend nach Entlastung riefen.
Bei einem kleinen Einführungsgespräch verabreden wir, dass unser neuer Gast sich erst einmal in Ruhe einleben und die Mitstreiter kennen lernen sollte. Dann wollten wir gemeinsam entscheiden, welche der Aktivitäten Frau F. mitmachen konnte.
Sport ist wirklich für jedermann machbar
Und siehe da, es war keineswegs so, dass sich unsere Dame von Sport ausschließen musste. Schwimmen und ein wenig Krafttraining waren auch für sie absolut geeignet. Dazu wählte sie statt der Wirbelsäulengymnastik und den Jogaübungen Einzelsitzungen bei unserem Physiotherapeuten, der sie zudem regelmäßig massierte.
Statt der täglichen Wanderungen allerdings waren nur kurze Spaziergänge in die traumhafte Mittelgebirgsnatur angesagt. Frau S. war ehrgeizig genug, mehrmals am Tage für kurze Trips hinauszugehen.
Um ihren Stoffwechsel anzuregen, erhielt sie zusätzlich Kneippgüsse auf die Beine, während die anderen Gäste sich in der Sauna vergnügten.
Um den Stoffwechsel optimal anzuregen, standen auch an jedem zweiten Tag Fußreflex-zonenmassagen auf dem Programm, die für Körper und Seele gleichermaßen wirken.
Regelmäßige Resonanztherapien in meiner Praxis halfen dabei, alle Funktionen und Systeme wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Als besonders wichtige Maßnahme erwiesen sich die täglichen Sitzungen mit Meridian-Energie-Therapien. Diese geniale Klopftherapie ermöglichte, dass Frau F. langsam hinter den Grund ihres überdimensionalen Appetits kam. Sie verstand nun, weshalb sie sich eine so dicke Schutzschicht angefuttert hatte.


Der Grund für ein unzufriedenes Leben


In Frau S. wuchs von Tag zu Tag der innige Wunsch, sich regelrecht zu „häuten“, aus diesem dicken Leib zu schlüpfen und noch einmal ganz von vorne anzufangen mit einem lohnenden, einem selbstbestimmten Leben.
Es hatte sich nämlich erwiesen, dass sie sich ihr Leben lang zu einer Art Sklavin ihrer Familie gemacht hatte. In der Kindheit war sie die brave Tochter eines autoritären Vaters gewesen. Sie heiratete früh und das aus der Kindheit gewohnte Muster setzte sich in der Ehe fort.
Zu keiner Zeit brachte sie den Mut auf, sich gegen die Vorschriften, die ihr Mann ihr machte, zur Wehr zu setzen.
Auch den vier Kindern, die sie geboren hatte, war sie eher zu Diensten, als dass sie diese erzog.
Irgendwie war sie selbst als eigenständige Person auf der Strecke geblieben.
Zwar konnte sie sich materiell alles leisten. Wenn sie ihren Gatten danach fragte, erlaubte dieser ihr großzügig alle Anschaffungen, die sie für Haus und Garten machen wollte.
Auch in Urlauben war er ausgesprochen spendabel.
Und erstklassige Garderobe war in der Familie bei der Position des Vaters ohnehin absolutes Muss.
Nun aber waren die Kinder fast erwachsen und Frau F. erkannte, dass ihr für sich selbst kaum etwas geblieben war. Sie fühlte sich leer, regelrecht aufgebraucht und verständlicher Weise unattraktiv.
Hinzu kam, dass sie von ihrem Mann öfter Bemerkungen hinsichtlich ihrer Figur zu hören bekam. Diese waren zwar immer höflich und dezent, aber doch unüberhörbar. Frau F. hatte zunehmend das Gefühl, ihr Gatte schäme sich  ihrer Körperfülle.
Oft verbrachte er Zeit außerhalb des Hauses. Es gab zwar keine Hinweise auf sein Interesse für an anderen Frauen, aber die Nähe der eigenen Frau suchte er auch nicht.


Ein neues Zukunftskonzept



Frau F. war ja noch relativ jung, ich schätzte sie auf etwa 45 Jahre. Wenn sie wollte, könnte ihr Leben wirklich noch einmal ganz von vorne beginnen, sie könne sich sogar noch beruflich engagieren oder studieren. Und genau das sagte ich ihr.
Ich machte ebenso deutlich, dass die Zeit hier bei uns wirklich nur für die ersten Schritte in eine neue, in eine gute Zukunft ausreichen würden. Sie könne hier lernen, diesen Weg richtig und leichtfüßig zu gehen. Bewältigen müsste sie ihn dann ganz alleine.
Nach den guten Anfangserfolgen auf der Farm war unser Gast dann auch entschlossen, nicht mehr nachzulassen in den Bemühungen und die Verantwortung für ihr Leben ab sofort selbst zu tragen.
Fast schüchtern fragte sie an, ob sie denn nun die gesamte Zeit von insgesamt sechs Wochen bei uns bleiben könne.
Nun verfügen wir hier auf der Farm nur über neun Zimmer und die waren gerade ausgebucht.. Aber in unserem  Dorf konnten wir ihr in einer schönen 3-Sterne-Pension ein sehr hübsches Zimmer buchen. Damit war unsere Dame auch einverstanden. Jeden Morgen lief sie nun den kurzen Weg zu uns und hatte damit schon ihre erste Fitnessstrecke absolviert. Wo sie anfänglich den Weg nur mühsam bewältigen konnte, schwebte sie ihn fast schon nach nur 14 Tagen mühelos.


Gesundheitliche Erfolge heilen auch die Seele


Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie schnell es geht, dass ein bereits unbeweglich gewordener Mensch seine Aktivität, seine Power zurückgewinnt.
Frau S. hat in insgesamt sechs Wochen 27 Pfund abgenommen. Man konnte zusehen, wie ihre Figur und ihr an sich hübsches Gesicht an Kontur gewannen und wie sie selbst immer fröhlicher und zuversichtlicher wurde.
Freilich, das Gewicht war immer noch sehr deutlich über der 100-Kilo-Grenze. Aber der Harnsäurespiegel war längst normalisiert, Gelenkbeschwerden quälten sie fast gar nicht mehr, die Zuckerwerte waren tatsächlich halbiert und die Cholesterinwerte und die Blutfettwerte sanken kontinuierlich.
Erfreulich entwickelten sich auch die weiteren sportlichen Möglichkeiten unseres Gastes. In den letzten zwei Wochen ihres Aufenthaltes konnte sie an fast allen Aktivitäten der Farm teilnehmen, auch wenn die langen Wanderungen von ihr noch in kleinere Spaziergänge gesplittet wurden.
Sie staunte nicht schlecht, wozu ein Körper, wird er ausreichend gefordert, in der Lage ist.
Das Beste an den gesundheitlichen Erfolgen aber war, dass die Stimmung von Frau S. von Tag zu Tag stieg. Sie, die mir anfangs so resigniert begegnet war, freute sich nun auf ihre Zukunft und glaubte fest daran, dass sie in absehbarer Zeit vollkommen gesund und genauso schlank und unternehmungslustig sein würde, wie sie sich das wünschte.


Sehnsucht nach daheim


Aber sechs Wochen sind wirklich eine riesig lange Zeit. Frau S. hatte bewusst auf Besuch von ihrer Familie verzichtet. Anfänglich hatte sie selbst nicht an einen Erfolg geglaubt und wollte sich nicht schon wieder blamieren, wie mit den vielen Diätversuchen davor. Nach den ersten Erfolgsschritten aber hatte sie das Bestreben, ihre Kinder und auch ihren Mann zu überraschen.
Bis dahin waren ihre Kontakte auf Telefonieren beschränkt. Nun aber war die Sehnsucht riesig geworden und unser Gast lebte in Gedanken in den letzen zwei Wochen fast schon daheim.


Ein genauer Plan bewahrt vor Rückfall


Die Leiterin der Farm setzt sich vor Abreise ihrer Gäste grundsätzlich noch in Ruhe mit ihnen zusammen, damit gemeinsam aufgeschrieben werden kann, wie genau das neue Leben nun in Zukunft aussehen soll.
Es reicht einfach nicht, die besten Absichten zu haben. Es ist wichtig, Station für Station festzulegen, damit nicht alle guten Vorsätze im Laufe der Zeit wieder im Sande verlaufen.
Frau S. versprach, penibel alle Punkte einzuhalten, wollte sie die erreichten Erfolge doch auf keinen Fall wieder aufs Spiel setzen.
Und vor allen Dingen wolle sie weiter an ihrer Persönlichkeit arbeiten. Es hatte ihr sehr gut getan, mit Meridianklopfen an ihren Ängsten und Mustern zu arbeiten und viele Blockaden, die den Lebensweg säumten, bereits aufzulösen.
Meine Angebot, doch für Seminare wieder anzureisen, griff sie gleich erfreut auf und will die Meridiantechniken nun selbst erlernen, um diese nicht nur bei sich selbst, sondern auch in Familien- und Bekanntenkreisen anwenden zu können.
Das Beste dabei allerdings ist, wie sie scherzhaft bemerkte, dass sie durch die Kurse mit uns in enger Verbindung bleibt und noch eine Motivation dafür hat, die eingeschlagene Richtung nicht zu verlassen. Und gelegentlich ein oder zwei Kurwochen wolle sie sich künftig auch „zwischendurch zur Auffrischung“ gönnen.
Gewiss, Frau S. ist immer noch stark übergewichtig, aber ich bin sicher, sie wird ihr Ziel erreichen. Erfreulich ist übrigens auch, dass mit Hilfe der Trennkost auch bei einer so großen Gewichtsabnahme das Gewebe wenig an Elastizität verliert, wie das bei anderen Diäten oft der Fall ist.
Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit unserem Gast, um selbst ihre Fortschritte begutachten zu können.


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