Schlankheit - 40 Kilo für immer verabschiedet und zurück ins Leben

Rosi Schäfer, 47 Jahre
Trennkosterfahrung aus dem BIOLINE-Magazin


Ja, wie fühlt man sich eigentlich, wenn man 40 Kilogramm überwunden hat?
„Einfach wundervoll. Unbeschreiblich erleichtert!“
80 Pfund. Soviel wiegt ein schlanker Teenager. Und den habe ich doch tatsächlich mit mir herumgeschleppt.
Wie schädlich das für meine Knochen war und wie ich mich gesundheitlich in meinem dicken Leib gefühlt habe, davon will ich heute gar nicht reden.
Bereits vor einem Jahr hat ja die BIOLINE einen Artikel über meinen Leidensweg geschrieben und auch darüber, wie es mir gelungen war, innerhalb eines halben Jahres 30 Kilo abzuspecken.
Dieser Erfolg alleine ist sicherlich schon eine reife Leistung wie ich fand. Und meine Familie und Freunde freuten sich mit mir über das sensationelle Ergebnis.
Aber – in ähnlicher Größenordnung hatte ich schon einmal mein Gewicht reduzieren können.
Mit Krankheit, Scheidung, Frust und vielen, vielen Problemen allerdings sind die Pfunde dann ganz schnell wieder auf meinen Hüften nachgewachsen.
Wie ich als relativ junge Frau mich gefühlt habe mit der riesigen Last auf meinem Körper, lässt sich sicher denken. Das Schlimme war, dass ich damit langsam aufhörte, am Leben teilzunehmen. Ich ging nicht mehr aus, empfing keine Besuche mehr und war meinem, damals 12-jährigen Jungen sicherlich keine aufgeschlossene Mutter mehr.
Auch meinem Kind gelang es nicht, mich aus der Resignation zu holen.
Ja, und dann verlor ich auch noch meine geliebte Arbeit. Die Folge waren weitere Pfunde, die ich mir auf dem Sofa sitzend, zusätzlich anfutterte.
Ich hatte alle Hoffnung aufgegeben, dass sich mein Leben noch mal zum Positiven hin verändern würde.
Alle Diätversuche hatten letztendlich in einer Sackgasse geendet und brachten nur noch mehr Gewicht auf die Waage, als ich es zuvor schon hatte.
Wäre da nicht mein Sohn gewesen. Er wies mich immer wieder darauf hin, wie viel ihm daran liegen würde, wenn ich wieder die alte unternehmungslustige Mama würde, die ich früher war. Ihm zuliebe wollte ich etwas unternehmen. Ich wusste nur nicht was und wie.
Zu meinem Glück lernte ich die Heilpraktikerin Ilona Martin kennen, die mir den Weg aus meinem Fress-Frust wies.
Ich suche sie heute noch regelmäßig auf, damit ich nie, wirklich nie wieder rückfällig werde. Hatte ich doch schon einmal erlebt, wie schnell es gehen kann, wenn man sich schon siegesgewiss für immer schlank wähnt, sich die verlorenen Pfunde wieder gierig auf einen stürzen, als hätten sie nur darauf gewartet, endlich wieder ein Zuhause zu haben.
Aber ich will darüber berichten, wie es mir ergangen ist, seitdem ich mir wieder eine Normalfigur erobert habe.
Nach den 30 Minus-Kilos fand ich auch endlich den Mut, mich wieder um eine Arbeitsstelle zu bemühen, das hatte ich vorher nur halbherzig getan, zumal ich mich wegen meiner Leibesfülle so schämte, dass ich sicherlich nicht allzu tüchtig und selbstbewusst wirkte.
Nun aber hatte ich im April 2006 bereits weitere 5 Kilos verloren.
Gekleidet in eine schwarze Hose und einen körpernahen Pulli stellte ich mich bei einer Versicherungsgesellschaft vor und erhielt doch tatsächlich die Stelle, und das bei einer großen Anzahl von Mitbewerbern.
Seither habe ich noch weitere fünf Kilos „niedergemacht“.
In meinem Beruf als Versicherungsfachfrau fahre ich heute öfter chic gekleidet in den Außendienst und mache dabei, das weiß ich, eine gute Figur.
Kürzlich traf ich auf einer Fachtagung einige Kolleginnen, die mich aus „dicken Zeiten“ kannten. Es bereitete mir großes Vergnügen, dass sie mich tatsächlich nicht gleich erkannten und ich sie darauf aufmerksam machen musste, wer ich war. Die erstaunten Gesichter und die darauf folgenden Komplimente waren eine wunderbare Bestätigung für meinen neuen Lebensweg.


Weg mit den großen Größen


Frau Schlieske hatte mir, als ich sie anlässlich eines Trennkost-Treffens sprach geraten, mich von meiner Kleidung in Übergrößen komplett zu trennen. Ich weiß noch, wie sie sagte, ich solle mir ein einziges Kleidungsstück in Zeltgröße als abschreckende Erinnerung aufheben und der Rest muss aus dem Haus. Meinen Einwand: „aber das sind so gute Sachen, vielleicht brauche ich sie noch mal ...“ wischte sie mit einer Handbewegung weg: „nichts da, Sie wollen sich nur ein Hintertürchen offen lassen, um nicht schlank bleiben zu müssen. Demonstrieren Sie Ihrem Unterbewusstsein, dass die Zeltgrößen in Ihrem Kleiderschrank nichts mehr zu suchen haben!“
So sortierte ich brav meine ganze Garderobe aus und gab sie nach Büdingen, wo die Diakonie regelmäßig einen Basar veranstaltet. Damit habe ich also gleich noch eine gute Tat verbunden.
Was ich vorher nie geglaubt hatte, es war mir mit jedem weiten Gewand, welches das Haus verließ, ein ganzes Stück leichter ums Herz. Meine Seele hatte die Symbolik verstanden: „der Entschluss schlank und gesund zu bleiben, ist endgültig.“


Die Kohlenhydrate meide ich


Die Erkenntnis, dass es die „schnellen“ Kohlenhydrate sind, die mir zum Verhängnis geworden waren, half mir sehr, meine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. In der ersten Trennkostzeit waren alle Getreideprodukte, Kartoffeln und Zucker völlig von meinem Speiseplan gestrichen. Dafür hielt ich mich an Soja und Kichererbsennudeln und natürlich an Obst, Gemüse und Salat.
Daran hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert, wenngleich ich nicht mehr ganz so streng bin mit mir.


Süßstoff ade´


Interessant finde ich, wie sehr man sich daran gewöhnen kann, Tee  ungesüßt zu trinken. Früher hatte ich ihn mir mit Süßstoff bereitet. Davor ekle ich mich heute regelrecht. Und dies nicht nur, seit ich weiß, dass mit Süßstoff der Appetit von Schweinen angeregt wird, damit sie schnell fett werden …


Mein Sohn, der Gewichtswächter


Mein nun 13-jähriger Sohn ist super stolz auf meine Erfolge. Er hat mich bei allen meinen Bemühungen den gesamten Schlankheitsweg hindurch unterstützt. Wenn wir heute einkaufen gehen, geleitet er mich an den Süßigkeitsecken vorbei, damit ich nicht schwach werde. Dafür ermuntert er mich zu frischem Rettich zu greifen und verspricht mir, diesen in dünne Scheiben zu schneiden, damit wir ihn an Stelle von Kartoffelchips mit Salz bestreut vor dem Fernseher gemeinsam knabbern können.
Bekommt er mal Naschzeug geschenkt, verbirgt er es vor mir, damit bei mir kein „Suchtgedanke“ kommt.
Ich habe meinem kleinen Mann im Haus wirklich viel zu verdanken.
Stolz bin ich darauf, dass er ebenfalls von meinen neuen Eßgewohnheiten profitiert.
Heute ist bei uns Obst, Gemüse und Salat zum täglichen Selbstverständnis geworden.


Mode ist wieder interessant


Über viele Jahre hinweg war es mir ein Greuel, Kleidung kaufen zu müssen. Es passte ja nichts. Man musste froh sein, wenn man irgendeinen weiten Pulli bekam, der um die üppige Gestalt herumwallte. Und Hosen? Na, die zeigten auf brutale Weise jedes Speckröllchen. Die Über-Über-Größen waren mein Schicksal gewesen. Und nun? Ich habe mir doch wirklich zum aller ersten Mal eine von den jetzt modernen taillierten kleinen Jacken geleistet, die so knapp sitzen. Und sie passt wie angegossen. Ich betrachtete mich beim Kauf regelrecht glückselig im Spiegel, denn noch vor Kurzem musste ich streng darauf achten, dass meine ausladenden Hüften und Schenkel bedeckt und somit kaschiert waren.
Ich fühle mich jetzt wieder wie eine junge attraktive Frau. Ach was – ich bin  jetzt wieder eine attraktive Frau. Und das genieße ich sehr.


Essen als Belohnung?


Die Heilpraktikerin Ilona Martin machte mir sehr eindringlich klar, weshalb ich so haltlos gefuttert hatte. Ich brauchte Trost und hatte über das Essen versucht, meine Probleme zu kompensieren. Und die Fettschicht, die daraus entstand, grenzte mich von der Umwelt ab und sollte vor Verletzungen schützen.
Heute übe ich es, auch mal was für mich zu tun. Ich bin nämlich vor lauter Pflichterfüllung und „es den anderen recht machen“ selbst ziemlich auf der Strecke geblieben.
Nun muss ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, auch mal ein wenig „egoistisch“ zu denken und zu handeln.
Ich klopfe mich frei!
Dazu bin ich fest entschlossen. Ich freue mich riesig auf den Workshop Meridianklopfen, an dem ich jetzt bald teilnehme. Ich denke, diese Methode, von der ich schon so viel gehört habe, wird mir dabei helfen, meine eigenen, eingefahrenen Muster besser zu überwinden. Ich habe schon verstanden, dass es immer wieder die gleichen Probleme sind, die das Schicksal einem aufbürdet. Und genau diese Blockaden möchte ich gerne erkennen, damit sie aufgelöst werden können und nicht immer wieder Steine auf meinen Lebensweg türmen.
Vielleicht erfüllt sich dann mein größter Wunsch auch noch, dass ich einen netten Lebenspartner kennen lerne, der zu mir passt.
Ich habe meine Geschichte aufgeschrieben, damit ich anderen Betroffenen damit Mut machen kann. Ich fühle mich heute einfach gut. Dabei war ich vor gut 1 1/ 2 Jahren noch der festen Überzeugung, dass ich nicht mehr viel zu erwarten hätte. Jetzt aber habe ich die feste Zuversicht, gewonnen, dass die beste Zeit meines Lebens unbedingt vor mir und nicht hinter mir liegt.
Und das kann jeder schaffen, der den ernsthaften Entschluss fasst, endgültig etwas zu ändern. Man sollte sich nicht scheuen, dabei Hilfe anzunehmen, wie ich sie von meiner Frau Martin erhalten habe. Dafür möchte ich ihr an dieser Stelle nochmals meinen Dank aussprechen.

Selbsthilfemethoden:
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