Abnehmen - 27 Kilo sind schon weg - ein wahrlich langer Weg

Dr. Gaby Brüssow-Harfmann, Trennkost-Seminarleiterin und Ernährungsberaterin, Büdelsdorf


Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Hier spricht die Seminarleiterin:


Ich möchte heute meine Seminarteilnehmerin Regina Kruse vorstellen, die sich mit bewundernswerter Beharrlichkeit durch alle Höhen und Tiefen und Ebenen, auf denen sich streckenweise kein Gramm auf der Waage rührte, gekämpft hat. Bereits in der Schnupperstunde im Oktober 2003 hat sie sich das Buch „So wirst du schlank für immer“ gekauft, damit auch gleich losgelegt und bei Seminarbeginn am 04.11.2003 bereits zwei Kilo „verloren“. Dadurch ermutigt, hat sie sich konsequent an die Vorgaben im Arbeitsbuch gehalten, und das hat sich bis jetzt gelohnt. Und nicht nur das, aus Frau Kruse ist ein fröhlicher, humorvoller, sportlicher Mensch voller Tatendrang geworden.
Bei minus 20 Kilo, die sie im Herbst 2004 erreichte, arbeitete sie Anfang 2005 noch einmal weitere 7 Kilo ab. Seither hält sie ihr Gewicht. Dazu ihre Aussage: „Ich bin noch nicht am Ziel“. Aber sie weiß ganz genau, wie sie ihr Ziel erreicht.
Trennkost-Bericht von Seminarteilnehmerin Regina Kruse aus Hohn:


Von richtig dick bis richtig schlank


Der Unterschied beträgt genau 27 kg – 54 Pfund – deutlich mehr als ein halber Zentner.
Beim Trennkost-Event sah ich solche Masse als Butter-Stücke-Berg aufgehäuft. Man macht sich ja sonst keinen Kopf darüber, wie viel so eine Menge Fett ist. Es fällt schon schwer, dieses Gewicht anzuheben. Das aber war auf meinem Körper verteilt und meine armen Gelenke mussten das tragen. Nicht etwa nur anheben – Tag für Tag über gehörige Strecken hinweg   t r a g e n.
Kein Wunder, dass mir so manches Mal jeder Knochen, jedes Gelenk wehgetan hat. Und so entschloss ich mich, dem Jammer ein Ende zu machen. Denn mit meinem üppigen Umfang war ja auch verringerte Unternehmungslust verbunden.
Wer nur schwerfällig seinen Tag meistert, hat wenig Lust auf viele Aktivitäten und erst recht nicht auf Sport.
Irgendwie wurde mir dann doch bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Mit 35 Jahren hat man ja das Leben noch längst nicht gelebt. Nach den Prognosen der Zukunftsforscher ist ja noch nicht einmal die Mitte des Lebens erreicht.
Aber als wandelnde Tonne ist es eben nicht so leicht, an vielen Aktivitäten teilnehmen zu können. Dabei konnte ich früher nicht genug bekommen von dem bunten Leben. Ich war als junge Frau Leistungssportlerin auf dem Trampolin. Es ist schon möglich, dass ich mir in dieser Zeit die Kniegelenke ramponiert habe. Als ich dann noch die vielen Kilos darauf packte, waren sie diesen Lasten endgültig nicht mehr gewachsen.
Mit meiner Schwangerschaft begann auch die Zeit der Bewegungslosigkeit. Die Muskeln wurden nicht mehr gefordert, aber die Essensportionen blieben die gleichen, wie ich sie während der Sportkarriere gewohnt war.
Was vorher in Energie umgesetzt wurde, stapelte sich nun auf den Hüften.
Heute weiß ich, dass auch eine Schnittentbindung, wie sie heute bei Geburten fast obligatorisch ist, bei der Gewichtszunahme eine Rolle spielen kann.


Hormonumstellung nach Geburt


Eine Schnittentbindung kann durch das verursachte Narbengewebe beitragen zur Gewichtszunahme. Der Grund dafür ist, dass die Lebensenergie (Chi) dadurch unterbrochen wird und nicht ungestört durch die Meridiane fließen kann. Dadurch kann es zu Blockaden und Stauungen kommen, die in diesem Fall besonders die Hormonausschüttung anbetreffen.
Mit meinem kleinen Kind und dem Haushalt war ich in der Folgezeit durchaus beschäftigt. Aber Körperertüchtigung ist das ja nicht. Im Gegenteil – man schiebt sich allerhand in den Mund, zum Beispiel Reste der Kindermahlzeit, was besser ungegessen bleiben sollte.
Sobald es möglich war, nahm ich wieder eine Teilzeitbeschäftigung an. Als Kassiererin stand oder saß ich die meiste Zeit, Bewegung also gleich Null. So konnte es passieren, dass ich gewichtsmäßig total aus den Fugen geriet.
Alle meine Bemühungen, weniger zu essen, blieben erfolglos, und die Diätangebote der Weight Watchers oder der Krankenkassen waren einfach nicht meine Welt, auch nicht die Pülverchen aus der Apotheke, die statt einer Mahlzeit anzurühren sind.


Aber irgendwas musste passieren


Meine guten Vorsätze wurden zudem durch die Ernährungsgewohnheit meines zwischenzeitlich achtjährigen Sprösslings boykottiert. Sie isst nämlich kein Fleisch. Deshalb kamen bei uns extra viele Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln auf den Tisch. Heute weiß ich, dass genau hier die Gewichtsfalle zu finden ist. Kohlenhydrate sind es, die dick und esssüchtig machen.
Aufgrund einer Werbung besuchte ich gemeinsam mit meiner Mutter eine Info-Veranstaltung für Trennkost. Die Seminarleiterin, Frau Brüssow-Harfmann, machte keinen Hehl daraus, dass es hier nicht um ein Wundermittel ginge, sondern dass nur der sich für den Trennkostweg entscheiden möge, der die ernsthafte Absicht hat, seine Ernährung für immer umzustellen und auch künftig genügend Wasser trinken wolle. Denn nur darum, so berichtete sie, funktioniere die Sache auf Dauer.
Für meine Mutter war der Punkt mit dem Trinken Anlass, die Trennkost-Idee zu verwerfen. Ich aber klammerte mich daran, wie ein Ertrinkender an einem Strohhalm.
Die Ernährungsregeln nämlich klangen mir recht vernünftig und ich musste nicht befürchten, nun nur noch mit Waage und Kalorientabelle durch die Gegend zu rennen.
Ich muss natürlich zugeben, dass ich es mit dem Trinken anfänglich auch nicht so ganz leicht hatte. Ich habe mich jedoch daran gewöhnt und jetzt trinke ich manchmal bis zu 5 Litern am Tag. Dafür bevorzuge ich Leitungswasser. Ich habe immer meine Flasche dabei und verspüre Durst, wenn ich nicht regelmäßig trinke.


Das Geheimnis meines Erfolges


Mein wichtigster Entschluss war, kaum noch Brot zu essen. Dafür gibt es reichlich Obst, Gemüse und Salat. Rohes Gemüse wird ebenfalls täglich geknabbert. Abends freue ich mich auf meine High-Lights, sie bestehen aus Quark oder Joghurt mit Weintrauben, Ananas oder Nüssen.
Morgens frühstücke ich Müsli oder Obst mit Joghurt. Mittags bereite ich gerne Fleisch, das ich für mich seit neuestem mit Kichererbsennudeln kombiniere. Oft richte ich einen Salat aus verschiedenen Gemüsesorten an.
Die Gesundheit ist jetzt topp!
Eine Überraschung war, dass die Figur mit dem Bindegewebe straff geblieben ist. Der Bauch hat sich zurückentwickelt, das Gesicht hat wieder Kontur. Insgesamt bin ich fitter, habe mehr Power.
Leider sind die Knie kaputt. Aber sie schmerzen deutlich weniger, weil sie nicht mehr so viel Gewicht tragen müssen.
Eine neue Garderobe musste freilich angeschafft werden, denn meine alten Kleider hängen an mir herum, als hätten sie nicht das Geringste mit mir zu tun gehabt.
Ich will noch weitere Pfündchen abnehmen, bis ich richtig schlank bin. Aber dafür kann ich mir Zeit lassen. Freilich, ich bin diesen Erfolgsweg gegangen, auch wenn ich auf halber Strecke manchmal schier verzweifelt bin, weil es partout nicht weiter abwärts gehen wollte mit dem Gewicht. War es dann wieder mal ein Kilo weniger, reichte die Motivation, um nicht in alte Ernährungsmuster zurückzufallen.
Ich bleibe bei der Trennkost. Ich kann mir eine andere Ernährungsweise für mich gar nicht mehr vorstellen. Eine besondere Freude für mich ist auch, dass meine Freundin zwischenzeitlich auch 15 kg abnehmen konnte.
Nun sagen wir unisono: Trennkost – finden wir gut!

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