Rheumatoide Arthritis

Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Anfrage an das BIOLINE-Magazin


Liebe BIOLINE,
eine Diagnose bei einem Orthopäden hat ergeben, dass ich an einer Rheumatoiden Arthritis leide. Als Behandlung wurde mir lediglich ein Spray gegen die Schmerzen angeboten. Eine Therapie gäbe es nicht, mein Leiden sei genetisch angelegt. Anhand von Röntgenbildern wurde mir der Abbau der Gelenke an den Fingern und an den großen Zehen dokumentiert. Gibt es wirklich keine Hilfe? Ich bin erst 54 und kann mich doch unmöglich damit abfinden, langsam invalide zu werden. Wissen Sie Rat?
Holger F. Butzbach


Lieber Herr F.,
ich höre immer wieder, dass von Seiten der Schulmedizin die Rheumatoide Arthritis als Krankheit betrachtet wird, gegen die es keine wirkliche Therapie außer schweren Rheumamitteln gibt, die heftige Nebenwirkungen haben. Das sieht die Naturheilkunde ganz anders. Besonders viel Erfolg bieten homöopathische Behandlungen. Da die Wahl der richtigen Mittel grundsätzlich sehr von dem Wesen eines Patienten abhängt, will ich hier keine speziellen Substanzen nennen. Diese sollten mit Hilfe eines erfahrenen Homöopathen herausgefunden werden. Verlieren Sie dabei bitte nicht die Geduld, denn es ist oft eine detektivische Suche nach dem  r i c h t i g e n   Mittel für Sie persönlich erforderlich.
Begleitend zu einer solchen Therapie aber können Sie selbst auch eine ganze Reihe von Selbsthilfemaßnahmen treffen, die nach meinen Erfahrungen allesamt sehr hilfreich sein können.

 

Diese sind:


Ernährung: meiden Sie eine Weile einmal alle Milchprodukte. Wenn Ihre Schmerzschübe sich innerhalb weniger Tag verringern, sehen Sie hier den richtigen Weg. Stellvertretend dafür können Sie Sojajoghurt, Sojasahne und Sojamilch konsumieren. Ansonsten achten Sie darauf, dass Sie viel Gemüse und Salat essen und die tierischen Produkte insgesamt einschränken. Sehr gutes Olivenöl ist ebenfalls empfehlenswert.
Die Trennkost hilft dabei, den Harnsäurespiegel innerhalb von wenigen Tagen messbar zu senken.
Eine Darmsanierung: wirkt oft Wunder, weil krankhafte Keime im Darm eine hohe gesundheitliche Belastung darstellen.
Entgiften: des Organismus, damit auch die Gelenke mit Hilfe von ausleitenden Tees, die auch den Stoffwechsel anregen, wie Schafgarbe mit Brennnessel und Ringelblume. Bittersüßtee hat eine entzündungshemmende Wirkung, Teufelskralle fördern den Verdauungsvorgang und sind gleichzeitig entzündungshemmend. Weihrauch als Kapsel eingenommen sind als schmerzstillend und entzündungshemmend bekannt.
Leberfunktion: kann angeregt werden mit Mariendistel und Löwenzahntee.
Schmerzschübe: lassen sich mildern durch Auflagen mit Quark oder mit dem Umwickeln der Gelenke mit weichgewalkten Weißkohlblättern. Das wirkt kühlend und zieht die Entzündung aus den betroffenen Stellen.
Gelenkschmiere bilden: das kann damit unterstützt werden, dass in den Gelenken „Platz geschaffen wird“. Dafür ist leichtes Ziehen, in Ihrem Fall an den Fingern hilfreich. In der Innenauskleidung der Gelenke und Gelenkkapseln wird die Gelenkschmiere produziert.
Lassen Sie sich nicht beirren und arbeiten Sie an der Wiederherstellung Ihrer Gesundheit. Allerdings lässt sich verlorene Knochensubstanz nur schwer regenerieren. Der Abbau aber ist mit konsequenter Therapie in fast jedem Fall zum Stillstand zu bringen und Schmerzfreiheit ist meistens zu erreichen.
Dafür wünsche ich Ihnen eine schnelle Verbesserung Ihrer Beschwerdebildes und eine gute Gesundheit.
Ihre Nina Schlieske, Heilpraktikerin


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