Prämenstruelles Syndrom

Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Anfrage an das BIOLINE-Magazin


Liebe Nina Schlieske,
was kann man gegen das allmonatliche prämenstruelle Syndrom tun?
Ilse B., Neuberg


Liebe Frau B.,
wie so viele Krankheiten, kann man auch das prämenstruelle Snydrom (PMS) als Aufforderung des Körpers zu einer gesünderen Lebensweise auffassen. Das beginnt bei der vollwertigen Ernährung, mit Betonung auf folgendes: wenig rohes Fleisch, eher Geflügel wegen benötigtem Vitamin-B6-Gehalt. Vitamin-B6-reich sind Fisch, Gemüse (Hülsenfrüchte, Kohl, Feldsalat, Kartoffeln) und Obst (Bananen, Kirschen) Vollkornreis und Nachtkerzenöl (Oenothera biennis L.). Letzteres wirkt hervorragend gegen Völlegefühl, Gewichtszunahme und Akne. Hirse, Spargel und Reis helfen gegen Wassereinlagerungen im Gewebe. Empfehlenswert sind unraffinierte, kalt-gepresste Öle (zum Beispiel Lein-, Oliven- oder Sesamöl) und fette Fischsorten (zum Beispiel Lachs, Makrele). Für den Magnesiumbedarf sind Feigen, Nüsse, Grapefruit und Zitrone zuständig. Weizenkeime können gut gegen Brustspannen helfen. Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, empfiehlt es sich, zwischendurch rohes Gemüse wie Karotten, Kohlrabi und Radieschen zu knabbern. Schlafmangel, Alkohol, Rauchen und weißen Zucker hingegen, sollten Sie vermeiden. Regelmäßiger Sport durchblutet und entspannt das Becken. Findet Sport in der Sonne statt (zum Beispiel Schwimmen, Joggen, Spazieren), so wirkt er besonders gut depressiven Verstimmungen entgegen. Entspannungsmaßnahmen wie Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Massagen, Sauna und Bäder, können ebenfalls helfen.
Da die Leber neben der Entgiftung für den Abbau von Hormonen zuständig ist, sollte sie untersucht und unterstützt werden (zum Beispiel mit Mariendisteltee). Auch Erkrankungen der Schilddrüse oder Hefepilz-Infektionen können PMS verschlimmern. Wenn Sie Schmerzmittel einnehmen wollen, so dürfen diese keine Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten, da sie, durch die blutverdünnende Wirkung, den Blutverlust steigern. Mönchspfeffer (Vitex agnus castus L.) harmonisiert hormonelle Funktionen und hilft so, gegen Nervosität, Wassereinlagerung und Spannungsgefühl der Brüste. Als Tee kombiniert mit Gänsefingerkraut wirkt er besonders gut gegen Reizbarkeit und Unruhe. Schafgarbentee (Achillea millefonium) lindert Unterleibsschmerzen. Warme Umschläge mit Johanniskrautöl (Hypericum perforatum) werden schon vor Beginn nder Mestruaktion auf den Unterleib gelegt, um  die Beschwerden zu mindern (nicht bei Lichtüberempfindlichkeit anwenden).
Folgender Akupressurpunkt sollte täglich einige Minuten gedrückt werden: er befindet sich eine Handbreite unterhalb des Kniegelenkes an der Bein-Innenseite. In der Homöopathie gibt es zahlreiche Mittel, die bei PMS helfen. Darunter Cimifuga, Nux vomica, Lachesis, Magnesium phosphoricum und viel andere mehr. Wegen der komplexen Wirkungen von homöopathischen Mitteln, kann Sie ein Homöopath (Heilpraktiker, Arzt) am besten beraten.
Ich wünsche Ihnen eine gute Auswahl von verschiedenen natürlichen Heilmitteln gegen PMS und viel Erfolg bei der Anwendung.
Ihre Nina Schlieske

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