MORBUS CHRON

Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Anfrage an das BIOLINE-Magazin


Liebe Frau Schlieske,
ich lese seit etwa zwei Monaten mit Begeisterung Ihr Buch „Japanisches Heilströmen“ und wende auch schon einiges bei unserer 14-jährigen Tochter und mir an. Unsere Tochter hat seit Juli 2008 die Diagnose Morbus Chron im Dickdarm und befindet sich seitdem in medikamentöser Behandlung im Kinderkrankenhaus in Köln. Da sie trotz hoher Dosen seit Anfang Dezember 2008 immer unter Durchfall mit Schleim und Blut litt, haben wir Anfang Januar bei der Krankenkasse einen Aufenthalt in der TCM-Klinik im Steigerwald beantragt, um von den Tabletten runterzukommen. Da befindet sie sich seit einer Woche und macht kleine Fortschritte. Seitdem ich Ihr Buch in den Händen habe, habe ich auch immer wieder ihren Dickdarm geströmt.
Ich weiß, dass ich sie auch weiterhin strömen muss, wenn sie aus der Klinik kommt. Gerne möchten wir Sie besuchen, aber das geht erst in den Sommerferien, da sie jetzt schon acht Wochen in der Schule nachzuholen hat.
Meine Fragen nun an Sie: ist solch eine Krankheit in den Griff zu bekommen und mit welchem gezielten Strömen arbeite ich am besten? Welche Ernährung ist die Richtige?
Für eine kurze Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Auch ich bin oft der Verzweiflung nahe, wenn ich sie mit Krämpfen und Blähungen auf der Toilette sitzen sehe und sie mich um Hilfe bittet.
Mit herzlichen Grüßen Irene B., Köln


Liebe Frau Irene B.,
danke für Ihr Vertrauen. Sie fragen, ob die Krankheit Ihrer Tochter in den Griff zu bekommen ist. Die Antwort darauf ist ziemlich schwierig. Aber wir sind sicher, dass es möglich ist, Beschwerdefreiheit zu erreichen. Sicherlich ist Ihre Tochter in der Klinik im Steigerwald in den besten Händen. Auf jeden Fall muss sie in der Zukunft die Vorgaben der behandelnden Ärzte genau einhalten.
Morbus Crohn ist ja eine chronische Erkrankung, bei der die Schleimhäute von Dickdarm oder von Dünndarm abschnittweise entzündet sind. Die Ursachen dieser Autoimmunkrankheit sind noch weitgehend ungeklärt. Es ist sehr hilfreich, wenn auch Sie neben den schulmedizinischen Behandlungen die Gesundheit Ihrer Tochter mit Heilströmen und anderen alternativen Heilmethoden stützen. Dazu empfehle ich unbedingt, einen/eine gute Homöopathen beizuziehen, um die Selbstheilkräfte des Mädchens anzuregen und zu stärken. Mit dem regelmäßigen Strömen des Dickdarm- und des Dünndarmstromes, helfen Sie ebenfalls. Den Rest muss die Tochter selbst beitragen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass mit der Wahl der richtigen Nahrung die Zahl und die Intensität der „Schübe“ sehr verringert werden kann. Und dafür ist es wichtig zu beobachten, was vertragen wird und was nicht. Bekannt ist, dass vor allem Süßigkeiten mitsamt Kuchen, Keksen etc. gemieden werden sollten. Dinkel ist in der Regel besser verträglich als Weizen. Auch unter unseren Mitarbeitern befinden sich zwei Personen, die seit vielen Jahren relativ beschwerdefrei mit dieser chronischen Krankheit leben. Im Übrigen sollen mehrere Mandeln täglich, sehr gut gekaut, ebenfalls lindernd wirken (aus alten Überlieferungen).
 Auf jeden Fall wünschen wir Ihrem Kind eine deutliche Besserung ihres Befindens, damit sie unbeschwert in eine schöne Zukunft gehen kann.
Herzlichst, Nina Schlieske


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