Homozystein boykottiert Jung-Substanz Methionin

Elfi Sinn, Heilpraktikerin, psychologische Beraterin, Berlin
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


„Ich verstehe das Ganze nicht. Bisher war mein Cholesterinspiegel zu hoch und meine Ärztin hat mich ständig vor den Konsequenzen gewarnt. Das haben wir zum Glück in Ordnung gebracht. Jetzt ist es plötzlich der Homozysteinwert. Und schon droht dadurch wieder der Herzinfarkt oder Schlimmeres.“
Frau Hellmann machte sich berechtigte Sorgen, schließlich kamen bei ihr mehrere Risikofaktoren zusammen. Der Blutdruck war zu hoch, der Cholesterinspiegel noch grenzwertig, sie hatte zu viel Stress und die Ernährung war auch nicht gerade optimal.
Außerdem gab es da noch die Erinnerung an die geliebte Großmutter, die einen Schlaganfall erlitten hatte. So etwas wollte sie nicht erleben, und deshalb kam sie, um mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren.

 

Hohe Homozysteinwerte


Sie wurden erst durch neuere medizinische Forschungen als ein wichtiger Gefährdungsfaktor  für Herzinfarkte, Schlaganfälle, frühe Demenz und andere schwerwiegende Erkrankungen erkannt. Homozystein ist ein giftiges Zwischenprodukt, das entstehen kann, wenn entscheidende Biostoffe für die Weiterverarbeitung der essentiellen Aminosäure Methionin fehlen.
Im Stoffwechsel hat diese Aminosäure Methionin, als wichtigste überhaupt, eine Sonderstellung. Sie ist so etwas wie der legendäre Jungbrunnen.
Denn ohne sie gäbe es nicht andere bioaktive Stoffe, die wach und kreativ machen, die uns stressresistent sein lassen oder Fett verbrennen, Stoffe, die die Haut weich und glatt erhalten und dafür sorgen, dass uns der Spiegel ein jugendliches Erscheinungsbild zeigt. Ohne Methionin gäbe es auch nicht die Hormone Serotonin, um sich wohl zu fühlen, oder Dopamin für die heitere Gelassenheit und viele andere. Methionin ist besonders in Sojaprodukten, Geflügel, Weißkäse, Emmentaler, Lachs, Garnelen und Avocado enthalten.
Die Rolle von Methionin für die Bildung anderer Stoffe könnte man annähernd mit der Kefir-Herstellung vergleichen. Wenn der Kefirpilz mit Milch oder anderen Zutaten zusammenkommt, entsteht etwas Neues, nämlich jungmachender Kefir. Sobald man ihn für leckere Speisen verbraucht hat, nutzt man den Pilz erneut als Ansatz. So ähnlich ist auch das Methionin immer wieder Ausgangsstoff für die Bildung neuer, vitalisierender Proteine. Zwei viel versprechende Aminosäuren entstehen direkt durch den Umbau von Methionin, nämlich Zystein und Taurin.


Zystein


ist die Aminosäure für die Schönheit, die Haut und Haare schimmern lässt, uns verjüngt und ermöglicht, dass wir auch mit 80 noch alles merken können und nur die unangenehmen Dinge vergessen.


Taurin


kann nicht nur die Fettpölsterchen wegzaubern, sondern auch den Herzmuskel kräftigen und den Blutdruck senken.
Weil Methionin so wichtig ist und wir es regelmäßig brauchen, scheint es im Organismus so etwas zu geben wie einen Recycling-Prozess. Das heißt, verbrauchte Anteile könnten durch bestimmte Vitamine wieder ersetzt und so die Ausgangssubstanz zurückgewonnen werden. Aber gerade da gibt es bei vielen Menschen  Versorgungslücken. Und so entsteht statt der jungmachenden Aminosäuren Methionin und Zystein jetzt das giftige und altmachende Homozystein. Das ist deshalb so gefährlich, weil es, ähnlich wie die Freien Radikalen, den Alterungsprozess des gesamten Organismus enorm beschleunigen und  die unterschiedlichsten Erkrankungen mitverursachen kann.
Im arteriellen Bereich richtet es besonders große Schäden an. Es verursacht winzige Risse und manchmal auch Kerben in der Gefäßwand, in die sich das schädliche LDL-Cholesterin bequem einnisten kann. Damit erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte, Transischämische Attacken und Schlaganfälle mehr, als bisher bekannt war. Deshalb wird heute ein Homozysteinwert von 10 bis 15 Mikromol/L für Herz-Kreislauferkrankungen bereits gefährlicher eingestuft als zu hohe Cholesterinwerte.
Eine Studie der DACH-Liga Homozystein belegt: Wenn es gelänge, diese Werte unter 10 Mikromol/L zu bringen, könnten 25 % der Infarkte, Schlaganfälle und Thrombosen verhindert werden.
Fast zufällig entdeckten Wissenschaftler, wie man den hohen Homozysteinspiegel drastisch senken und so das Erkrankungsrisiko mindern kann. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind in der Lage, das Zellgift abzubauen und in einem komplizierten Prozess wieder in das nützliche Methionin zurückzuverwandeln, vorausgesetzt, wir haben genügend davon.
Diese Fähigkeit unseres Organismus, immer wieder schädliches Homozystein abzubauen und jungmachendes Methionin zurückzugewinnen, ist möglicherweise das Geheimnis des Jungbleibens und einer eisernen Gesundheit.
Die drei Vitamine, die dieses Wunder bewirken, gehören zur Familie der B-Vitamine, die sowieso schon unverzichtbar sind für starke Nerven, viel Energie und kreatives Denken. Wie in jeder guten Familie brauchen sie sich gegenseitig und wirken im Team.


Vitamin B12 (Kobalamin)


stimuliert die Enzyme, die für den Abbau des giftigen Homozysteins und die Rückgewinnung des wertvollen Methionins gebraucht werden. Vitamin B12 gibt damit das entscheidende Kommando für weitere Mitwirkende und sorgt für die Vervollkommnung der Methioninstruktur. Wie die anderen Vitamine auch, hat B12 im Stoffwechsel unzählige weitere Aufgaben, für die sich eine gute Versorgung auch schon lohnen würde. Es ist mit der Folsäure maßgeblich daran beteiligt, dass das Immunsystem stark bleibt, dass die roten Blutkörperchen planmäßig erneuert werden und wir uns energievoll fühlen können. Außerdem hilft es, die Isolierschicht um unsere Nerven zu erhalten, damit sie nicht „blank liegen“. B12 findet sich besonders in Meeresfrüchten, Thunfisch, Lachs, Makrele, Eigelb, Fleisch, Quark, Kefir, Frischkäse, Camembert, Sauerkraut und Sojaprodukten.


Folsäure


gibt eine Molekülgruppe ab, damit B12 das fehlende Teil im Methionin-Puzzle wieder ergänzen und wirksam machen kann. Folsäure ist damit schon fast alleine in der Lage, Homozystein außer Kraft zu setzen. Deshalb ist sie auch besonders wichtig für Frauen, die die „Pille“ nehmen, weil dabei Folsäure verbraucht und Homozysteinwerte möglicherweise erhöht werden. Außerdem wirkt Folsäure wie B12 an der Blutbildung und an der Zellteilung mit. Besonders interessant ist ihre Rolle als Ausgangsstoff für gute Laune. Sie ist damit unverzichtbar für alle, die ihre Stimmung aufhellen wollen und gerne lachen. Folsäure findet sich in allen dunkelgrünen Gemüsen, wie Spinat, Endivien, Brokkoli, Grünkohl, aber auch in Soja- und Mungbohnen, Kichererbsen, Linsen, Spargel u.a..


Vitamin B6 (Pyridoxin)


ist die entscheidende Instanz, um aus Methionin das begehrte Zystein für die Schönheit zu gewinnen und zu verhindern, dass hässliches Homozystein entstehen kann. Es wirkt wie eine ordnende Hand für die Vielzahl von Enzymen, die bei diesem Umbauprozess benötigt werden. Auch sonst wird von diesem Vitamin besonders viel gebraucht. B6 ist an der Produktion der Glückshormone beteiligt, es lässt uns seelischem Stress besser verkraften und lindert Beschwerden wie die typische Gereiztheit oder lästige Ödeme bei PMS. B6 ist besonders enthalten in Lachs, Makrele, Thunfisch, Geflügel, Soja, Spinat, Avocado, Zucchini, Linsen, Vollkornprodukten, Bananen, Walnüssen u.a.
Wenn B6, B12 und Folsäure fehlen, ist es höchste Zeit, das Homozystein prüfen zu lassen. Besser wäre es jedoch, wenn jeder über 45-Jährige diesen Wert kennt und im Auge behält.
Auch bei meiner Klientin deuteten nicht nur der hohe Homozysteinspiegel, sondern auch Nervosität und innere Unruhe auf einen Mangel an diesen drei Vitaminen hin. Sie wurden in höherer Konzentration  verordnet, um zunächst den zu hohen Homozysteinwert  zu senken. Damit der Spiegel auch danach auf einem verträglichen Maß gehalten werden kann, empfahl ich meiner Klientin:


Umstellung auf die vollwertige Trennkost


Sie hat in diesem Zusammenhang drei entscheidende Vorteile. Durch die Trennung wird das Eiweiß auch bei nachlassender Magensäure noch ausreichend aufgespalten. Damit können mehr eiweißhaltige B-Vitamine und wichtige Aminosäuren aus der Nahrung in den Stoffwechsel gelangen. Außerdem werden die notwendigen B-Vitamine und vielleicht noch nicht entdeckte Biostoffe so aufgenommen, wie es die Natur geplant hat. Und der dritte Vorteil: B-Vitamine, besonders die Folsäure, vertragen keine Hitze. Deshalb ermöglicht der hohe Rohkostanteil in der Trennkost mit viel Salaten, Knabbergemüse und Obst immer noch eine gute Versorgung.


Einen besseren Umgang mit Stressbelastungen


Bei negativem Stress vervielfacht sich unser Bedarf an B-Vitaminen enorm. Diese fehlen dann, um ein Entgleisen des Stoffwechsels, wie bei Homozystein, zu verhindern. Deswegen kann zu viel Stress auf Dauer eben auch alt machen. Als wahre Vitamin B-Bombe erweist sich dabei Soja-Lecithin. Es stärkt die Nerven und hilft stressresistenter zu werden. Leider sind B-Vitamine, bis auf B12, nicht speicherbar. Deshalb ist es ratsam, bei längeren Belastungsphasen zusätzlich ein Kombinationspräparat einzunehmen, um Erschöpfungszustände auszugleichen und geistig fit zu bleiben. Meiner Klientin verordnete ich außerdem ein Meridian-Klopfprogramm zur Entspannung und viel Bewegung als Ausgleich, nicht nur vom Haus zum Auto. Sie erklärte sich bereit, morgens vor der Arbeit zu walken und auch auf Dienstreisen in Hotels, die Bekanntschaft mit jedem Laufband zu suchen


Einschränken von Kaffee und Alkohol


Durch ein Übermaß an Kaffee und Alkohol können B-Vitamine zusätzlich für entgiftende Prozesse gebunden oder ausgeschwemmt werden und stehen dann für den Schutz der Gesundheit, die Stärkung des Nervenkostüms und das Hinauszögern von Alterungserscheinungen nicht mehr zur Verfügung.
 „Bei der letzten Messung war mein Homozysteinwert schon unter 10, das hat sogar meine Ärztin schwer beeindruckt“, berichtete Frau Hellmann beim Abschlussgespräch zufrieden.
„Beim Laufen habe ich noch Reserven, aber mit der Trennkost komme ich trotz der Dienstreisen sehr gut zurecht. Fisch war sowieso schon mein Lieblingsessen, an Gemüse musste ich mich erst rantasten. Damit ich auch ohne lange Liste weiß, in welchen Sorten ich meine B-Vitamine finde, merke ich mir: Die richtigen sind im grünen Gemüse, da wo auch die gute Laune herkommt. Und die habe ich jetzt wieder, seit das Homozystein sinkt.“

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Homozystein boykottiert Jung-Substanz Methionin







Elfi Sinn, Heilpraktikerin, psychologische Beraterin, Berlin
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


„Ich verstehe das Ganze nicht. Bisher war mein Cholesterinspiegel zu hoch und meine Ärztin hat mich ständig vor den Konsequenzen gewarnt. Das haben wir zum Glück in Ordnung gebracht. Jetzt ist es plötzlich der Homozysteinwert. Und schon droht dadurch wieder der Herzinfarkt oder Schlimmeres.“
Frau Hellmann machte sich berechtigte Sorgen, schließlich kamen bei ihr mehrere Risikofaktoren zusammen. Der Blutdruck war zu hoch, der Cholesterinspiegel noch grenzwertig, sie hatte zu viel Stress und die Ernährung war auch nicht gerade optimal.
Außerdem gab es da noch die Erinnerung an die geliebte Großmutter, die einen Schlaganfall erlitten hatte. So etwas wollte sie nicht erleben, und deshalb kam sie, um mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren.

 

Hohe Homozysteinwerte


Sie wurden erst durch neuere medizinische Forschungen als ein wichtiger Gefährdungsfaktor  für Herzinfarkte, Schlaganfälle, frühe Demenz und andere schwerwiegende Erkrankungen erkannt. Homozystein ist ein giftiges Zwischenprodukt, das entstehen kann, wenn entscheidende Biostoffe für die Weiterverarbeitung der essentiellen Aminosäure Methionin fehlen.
Im Stoffwechsel hat diese Aminosäure Methionin, als wichtigste überhaupt, eine Sonderstellung. Sie ist so etwas wie der legendäre Jungbrunnen.
Denn ohne sie gäbe es nicht andere bioaktive Stoffe, die wach und kreativ machen, die uns stressresistent sein lassen oder Fett verbrennen, Stoffe, die die Haut weich und glatt erhalten und dafür sorgen, dass uns der Spiegel ein jugendliches Erscheinungsbild zeigt. Ohne Methionin gäbe es auch nicht die Hormone Serotonin, um sich wohl zu fühlen, oder Dopamin für die heitere Gelassenheit und viele andere. Methionin ist besonders in Sojaprodukten, Geflügel, Weißkäse, Emmentaler, Lachs, Garnelen und Avocado enthalten.
Die Rolle von Methionin für die Bildung anderer Stoffe könnte man annähernd mit der Kefir-Herstellung vergleichen. Wenn der Kefirpilz mit Milch oder anderen Zutaten zusammenkommt, entsteht etwas Neues, nämlich jungmachender Kefir. Sobald man ihn für leckere Speisen verbraucht hat, nutzt man den Pilz erneut als Ansatz. So ähnlich ist auch das Methionin immer wieder Ausgangsstoff für die Bildung neuer, vitalisierender Proteine. Zwei viel versprechende Aminosäuren entstehen direkt durch den Umbau von Methionin, nämlich Zystein und Taurin.


Zystein


ist die Aminosäure für die Schönheit, die Haut und Haare schimmern lässt, uns verjüngt und ermöglicht, dass wir auch mit 80 noch alles merken können und nur die unangenehmen Dinge vergessen.


Taurin


kann nicht nur die Fettpölsterchen wegzaubern, sondern auch den Herzmuskel kräftigen und den Blutdruck senken.
Weil Methionin so wichtig ist und wir es regelmäßig brauchen, scheint es im Organismus so etwas zu geben wie einen Recycling-Prozess. Das heißt, verbrauchte Anteile könnten durch bestimmte Vitamine wieder ersetzt und so die Ausgangssubstanz zurückgewonnen werden. Aber gerade da gibt es bei vielen Menschen  Versorgungslücken. Und so entsteht statt der jungmachenden Aminosäuren Methionin und Zystein jetzt das giftige und altmachende Homozystein. Das ist deshalb so gefährlich, weil es, ähnlich wie die Freien Radikalen, den Alterungsprozess des gesamten Organismus enorm beschleunigen und  die unterschiedlichsten Erkrankungen mitverursachen kann.
Im arteriellen Bereich richtet es besonders große Schäden an. Es verursacht winzige Risse und manchmal auch Kerben in der Gefäßwand, in die sich das schädliche LDL-Cholesterin bequem einnisten kann. Damit erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte, Transischämische Attacken und Schlaganfälle mehr, als bisher bekannt war. Deshalb wird heute ein Homozysteinwert von 10 bis 15 Mikromol/L für Herz-Kreislauferkrankungen bereits gefährlicher eingestuft als zu hohe Cholesterinwerte.
Eine Studie der DACH-Liga Homozystein belegt: Wenn es gelänge, diese Werte unter 10 Mikromol/L zu bringen, könnten 25 % der Infarkte, Schlaganfälle und Thrombosen verhindert werden.
Fast zufällig entdeckten Wissenschaftler, wie man den hohen Homozysteinspiegel drastisch senken und so das Erkrankungsrisiko mindern kann. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind in der Lage, das Zellgift abzubauen und in einem komplizierten Prozess wieder in das nützliche Methionin zurückzuverwandeln, vorausgesetzt, wir haben genügend davon.
Diese Fähigkeit unseres Organismus, immer wieder schädliches Homozystein abzubauen und jungmachendes Methionin zurückzugewinnen, ist möglicherweise das Geheimnis des Jungbleibens und einer eisernen Gesundheit.
Die drei Vitamine, die dieses Wunder bewirken, gehören zur Familie der B-Vitamine, die sowieso schon unverzichtbar sind für starke Nerven, viel Energie und kreatives Denken. Wie in jeder guten Familie brauchen sie sich gegenseitig und wirken im Team.


Vitamin B12 (Kobalamin)


stimuliert die Enzyme, die für den Abbau des giftigen Homozysteins und die Rückgewinnung des wertvollen Methionins gebraucht werden. Vitamin B12 gibt damit das entscheidende Kommando für weitere Mitwirkende und sorgt für die Vervollkommnung der Methioninstruktur. Wie die anderen Vitamine auch, hat B12 im Stoffwechsel unzählige weitere Aufgaben, für die sich eine gute Versorgung auch schon lohnen würde. Es ist mit der Folsäure maßgeblich daran beteiligt, dass das Immunsystem stark bleibt, dass die roten Blutkörperchen planmäßig erneuert werden und wir uns energievoll fühlen können. Außerdem hilft es, die Isolierschicht um unsere Nerven zu erhalten, damit sie nicht „blank liegen“. B12 findet sich besonders in Meeresfrüchten, Thunfisch, Lachs, Makrele, Eigelb, Fleisch, Quark, Kefir, Frischkäse, Camembert, Sauerkraut und Sojaprodukten.


Folsäure


gibt eine Molekülgruppe ab, damit B12 das fehlende Teil im Methionin-Puzzle wieder ergänzen und wirksam machen kann. Folsäure ist damit schon fast alleine in der Lage, Homozystein außer Kraft zu setzen. Deshalb ist sie auch besonders wichtig für Frauen, die die „Pille“ nehmen, weil dabei Folsäure verbraucht und Homozysteinwerte möglicherweise erhöht werden. Außerdem wirkt Folsäure wie B12 an der Blutbildung und an der Zellteilung mit. Besonders interessant ist ihre Rolle als Ausgangsstoff für gute Laune. Sie ist damit unverzichtbar für alle, die ihre Stimmung aufhellen wollen und gerne lachen. Folsäure findet sich in allen dunkelgrünen Gemüsen, wie Spinat, Endivien, Brokkoli, Grünkohl, aber auch in Soja- und Mungbohnen, Kichererbsen, Linsen, Spargel u.a..


Vitamin B6 (Pyridoxin)


ist die entscheidende Instanz, um aus Methionin das begehrte Zystein für die Schönheit zu gewinnen und zu verhindern, dass hässliches Homozystein entstehen kann. Es wirkt wie eine ordnende Hand für die Vielzahl von Enzymen, die bei diesem Umbauprozess benötigt werden. Auch sonst wird von diesem Vitamin besonders viel gebraucht. B6 ist an der Produktion der Glückshormone beteiligt, es lässt uns seelischem Stress besser verkraften und lindert Beschwerden wie die typische Gereiztheit oder lästige Ödeme bei PMS. B6 ist besonders enthalten in Lachs, Makrele, Thunfisch, Geflügel, Soja, Spinat, Avocado, Zucchini, Linsen, Vollkornprodukten, Bananen, Walnüssen u.a.
Wenn B6, B12 und Folsäure fehlen, ist es höchste Zeit, das Homozystein prüfen zu lassen. Besser wäre es jedoch, wenn jeder über 45-Jährige diesen Wert kennt und im Auge behält.
Auch bei meiner Klientin deuteten nicht nur der hohe Homozysteinspiegel, sondern auch Nervosität und innere Unruhe auf einen Mangel an diesen drei Vitaminen hin. Sie wurden in höherer Konzentration  verordnet, um zunächst den zu hohen Homozysteinwert  zu senken. Damit der Spiegel auch danach auf einem verträglichen Maß gehalten werden kann, empfahl ich meiner Klientin:


Umstellung auf die vollwertige Trennkost


Sie hat in diesem Zusammenhang drei entscheidende Vorteile. Durch die Trennung wird das Eiweiß auch bei nachlassender Magensäure noch ausreichend aufgespalten. Damit können mehr eiweißhaltige B-Vitamine und wichtige Aminosäuren aus der Nahrung in den Stoffwechsel gelangen. Außerdem werden die notwendigen B-Vitamine und vielleicht noch nicht entdeckte Biostoffe so aufgenommen, wie es die Natur geplant hat. Und der dritte Vorteil: B-Vitamine, besonders die Folsäure, vertragen keine Hitze. Deshalb ermöglicht der hohe Rohkostanteil in der Trennkost mit viel Salaten, Knabbergemüse und Obst immer noch eine gute Versorgung.


Einen besseren Umgang mit Stressbelastungen


Bei negativem Stress vervielfacht sich unser Bedarf an B-Vitaminen enorm. Diese fehlen dann, um ein Entgleisen des Stoffwechsels, wie bei Homozystein, zu verhindern. Deswegen kann zu viel Stress auf Dauer eben auch alt machen. Als wahre Vitamin B-Bombe erweist sich dabei Soja-Lecithin. Es stärkt die Nerven und hilft stressresistenter zu werden. Leider sind B-Vitamine, bis auf B12, nicht speicherbar. Deshalb ist es ratsam, bei längeren Belastungsphasen zusätzlich ein Kombinationspräparat einzunehmen, um Erschöpfungszustände auszugleichen und geistig fit zu bleiben. Meiner Klientin verordnete ich außerdem ein Meridian-Klopfprogramm zur Entspannung und viel Bewegung als Ausgleich, nicht nur vom Haus zum Auto. Sie erklärte sich bereit, morgens vor der Arbeit zu walken und auch auf Dienstreisen in Hotels, die Bekanntschaft mit jedem Laufband zu suchen


Einschränken von Kaffee und Alkohol


Durch ein Übermaß an Kaffee und Alkohol können B-Vitamine zusätzlich für entgiftende Prozesse gebunden oder ausgeschwemmt werden und stehen dann für den Schutz der Gesundheit, die Stärkung des Nervenkostüms und das Hinauszögern von Alterungserscheinungen nicht mehr zur Verfügung.
 „Bei der letzten Messung war mein Homozysteinwert schon unter 10, das hat sogar meine Ärztin schwer beeindruckt“, berichtete Frau Hellmann beim Abschlussgespräch zufrieden.
„Beim Laufen habe ich noch Reserven, aber mit der Trennkost komme ich trotz der Dienstreisen sehr gut zurecht. Fisch war sowieso schon mein Lieblingsessen, an Gemüse musste ich mich erst rantasten. Damit ich auch ohne lange Liste weiß, in welchen Sorten ich meine B-Vitamine finde, merke ich mir: Die richtigen sind im grünen Gemüse, da wo auch die gute Laune herkommt. Und die habe ich jetzt wieder, seit das Homozystein sinkt.“
Selbsthilfeseminare und Ausbildungsangebote:
www.Heilpraktiker-lehrinstitut.de
www.ernaehrungsberaterausbildung.com

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 










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Elfi Sinn, Heilpraktikerin, psychologische Beraterin, Berlin
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


„Ich verstehe das Ganze nicht. Bisher war mein Cholesterinspiegel zu hoch und meine Ärztin hat mich ständig vor den Konsequenzen gewarnt. Das haben wir zum Glück in Ordnung gebracht. Jetzt ist es plötzlich der Homozysteinwert. Und schon droht dadurch wieder der Herzinfarkt oder Schlimmeres.“
Frau Hellmann machte sich berechtigte Sorgen, schließlich kamen bei ihr mehrere Risikofaktoren zusammen. Der Blutdruck war zu hoch, der Cholesterinspiegel noch grenzwertig, sie hatte zu viel Stress und die Ernährung war auch nicht gerade optimal.
Außerdem gab es da noch die Erinnerung an die geliebte Großmutter, die einen Schlaganfall erlitten hatte. So etwas wollte sie nicht erleben, und deshalb kam sie, um mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren.

 

Hohe Homozysteinwerte


Sie wurden erst durch neuere medizinische Forschungen als ein wichtiger Gefährdungsfaktor  für Herzinfarkte, Schlaganfälle, frühe Demenz und andere schwerwiegende Erkrankungen erkannt. Homozystein ist ein giftiges Zwischenprodukt, das entstehen kann, wenn entscheidende Biostoffe für die Weiterverarbeitung der essentiellen Aminosäure Methionin fehlen.
Im Stoffwechsel hat diese Aminosäure Methionin, als wichtigste überhaupt, eine Sonderstellung. Sie ist so etwas wie der legendäre Jungbrunnen.
Denn ohne sie gäbe es nicht andere bioaktive Stoffe, die wach und kreativ machen, die uns stressresistent sein lassen oder Fett verbrennen, Stoffe, die die Haut weich und glatt erhalten und dafür sorgen, dass uns der Spiegel ein jugendliches Erscheinungsbild zeigt. Ohne Methionin gäbe es auch nicht die Hormone Serotonin, um sich wohl zu fühlen, oder Dopamin für die heitere Gelassenheit und viele andere. Methionin ist besonders in Sojaprodukten, Geflügel, Weißkäse, Emmentaler, Lachs, Garnelen und Avocado enthalten.
Die Rolle von Methionin für die Bildung anderer Stoffe könnte man annähernd mit der Kefir-Herstellung vergleichen. Wenn der Kefirpilz mit Milch oder anderen Zutaten zusammenkommt, entsteht etwas Neues, nämlich jungmachender Kefir. Sobald man ihn für leckere Speisen verbraucht hat, nutzt man den Pilz erneut als Ansatz. So ähnlich ist auch das Methionin immer wieder Ausgangsstoff für die Bildung neuer, vitalisierender Proteine. Zwei viel versprechende Aminosäuren entstehen direkt durch den Umbau von Methionin, nämlich Zystein und Taurin.


Zystein


ist die Aminosäure für die Schönheit, die Haut und Haare schimmern lässt, uns verjüngt und ermöglicht, dass wir auch mit 80 noch alles merken können und nur die unangenehmen Dinge vergessen.


Taurin


kann nicht nur die Fettpölsterchen wegzaubern, sondern auch den Herzmuskel kräftigen und den Blutdruck senken.
Weil Methionin so wichtig ist und wir es regelmäßig brauchen, scheint es im Organismus so etwas zu geben wie einen Recycling-Prozess. Das heißt, verbrauchte Anteile könnten durch bestimmte Vitamine wieder ersetzt und so die Ausgangssubstanz zurückgewonnen werden. Aber gerade da gibt es bei vielen Menschen  Versorgungslücken. Und so entsteht statt der jungmachenden Aminosäuren Methionin und Zystein jetzt das giftige und altmachende Homozystein. Das ist deshalb so gefährlich, weil es, ähnlich wie die Freien Radikalen, den Alterungsprozess des gesamten Organismus enorm beschleunigen und  die unterschiedlichsten Erkrankungen mitverursachen kann.
Im arteriellen Bereich richtet es besonders große Schäden an. Es verursacht winzige Risse und manchmal auch Kerben in der Gefäßwand, in die sich das schädliche LDL-Cholesterin bequem einnisten kann. Damit erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte, Transischämische Attacken und Schlaganfälle mehr, als bisher bekannt war. Deshalb wird heute ein Homozysteinwert von 10 bis 15 Mikromol/L für Herz-Kreislauferkrankungen bereits gefährlicher eingestuft als zu hohe Cholesterinwerte.
Eine Studie der DACH-Liga Homozystein belegt: Wenn es gelänge, diese Werte unter 10 Mikromol/L zu bringen, könnten 25 % der Infarkte, Schlaganfälle und Thrombosen verhindert werden.
Fast zufällig entdeckten Wissenschaftler, wie man den hohen Homozysteinspiegel drastisch senken und so das Erkrankungsrisiko mindern kann. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind in der Lage, das Zellgift abzubauen und in einem komplizierten Prozess wieder in das nützliche Methionin zurückzuverwandeln, vorausgesetzt, wir haben genügend davon.
Diese Fähigkeit unseres Organismus, immer wieder schädliches Homozystein abzubauen und jungmachendes Methionin zurückzugewinnen, ist möglicherweise das Geheimnis des Jungbleibens und einer eisernen Gesundheit.
Die drei Vitamine, die dieses Wunder bewirken, gehören zur Familie der B-Vitamine, die sowieso schon unverzichtbar sind für starke Nerven, viel Energie und kreatives Denken. Wie in jeder guten Familie brauchen sie sich gegenseitig und wirken im Team.


Vitamin B12 (Kobalamin)


stimuliert die Enzyme, die für den Abbau des giftigen Homozysteins und die Rückgewinnung des wertvollen Methionins gebraucht werden. Vitamin B12 gibt damit das entscheidende Kommando für weitere Mitwirkende und sorgt für die Vervollkommnung der Methioninstruktur. Wie die anderen Vitamine auch, hat B12 im Stoffwechsel unzählige weitere Aufgaben, für die sich eine gute Versorgung auch schon lohnen würde. Es ist mit der Folsäure maßgeblich daran beteiligt, dass das Immunsystem stark bleibt, dass die roten Blutkörperchen planmäßig erneuert werden und wir uns energievoll fühlen können. Außerdem hilft es, die Isolierschicht um unsere Nerven zu erhalten, damit sie nicht „blank liegen“. B12 findet sich besonders in Meeresfrüchten, Thunfisch, Lachs, Makrele, Eigelb, Fleisch, Quark, Kefir, Frischkäse, Camembert, Sauerkraut und Sojaprodukten.


Folsäure


gibt eine Molekülgruppe ab, damit B12 das fehlende Teil im Methionin-Puzzle wieder ergänzen und wirksam machen kann. Folsäure ist damit schon fast alleine in der Lage, Homozystein außer Kraft zu setzen. Deshalb ist sie auch besonders wichtig für Frauen, die die „Pille“ nehmen, weil dabei Folsäure verbraucht und Homozysteinwerte möglicherweise erhöht werden. Außerdem wirkt Folsäure wie B12 an der Blutbildung und an der Zellteilung mit. Besonders interessant ist ihre Rolle als Ausgangsstoff für gute Laune. Sie ist damit unverzichtbar für alle, die ihre Stimmung aufhellen wollen und gerne lachen. Folsäure findet sich in allen dunkelgrünen Gemüsen, wie Spinat, Endivien, Brokkoli, Grünkohl, aber auch in Soja- und Mungbohnen, Kichererbsen, Linsen, Spargel u.a..


Vitamin B6 (Pyridoxin)


ist die entscheidende Instanz, um aus Methionin das begehrte Zystein für die Schönheit zu gewinnen und zu verhindern, dass hässliches Homozystein entstehen kann. Es wirkt wie eine ordnende Hand für die Vielzahl von Enzymen, die bei diesem Umbauprozess benötigt werden. Auch sonst wird von diesem Vitamin besonders viel gebraucht. B6 ist an der Produktion der Glückshormone beteiligt, es lässt uns seelischem Stress besser verkraften und lindert Beschwerden wie die typische Gereiztheit oder lästige Ödeme bei PMS. B6 ist besonders enthalten in Lachs, Makrele, Thunfisch, Geflügel, Soja, Spinat, Avocado, Zucchini, Linsen, Vollkornprodukten, Bananen, Walnüssen u.a.
Wenn B6, B12 und Folsäure fehlen, ist es höchste Zeit, das Homozystein prüfen zu lassen. Besser wäre es jedoch, wenn jeder über 45-Jährige diesen Wert kennt und im Auge behält.
Auch bei meiner Klientin deuteten nicht nur der hohe Homozysteinspiegel, sondern auch Nervosität und innere Unruhe auf einen Mangel an diesen drei Vitaminen hin. Sie wurden in höherer Konzentration  verordnet, um zunächst den zu hohen Homozysteinwert  zu senken. Damit der Spiegel auch danach auf einem verträglichen Maß gehalten werden kann, empfahl ich meiner Klientin:


Umstellung auf die vollwertige Trennkost


Sie hat in diesem Zusammenhang drei entscheidende Vorteile. Durch die Trennung wird das Eiweiß auch bei nachlassender Magensäure noch ausreichend aufgespalten. Damit können mehr eiweißhaltige B-Vitamine und wichtige Aminosäuren aus der Nahrung in den Stoffwechsel gelangen. Außerdem werden die notwendigen B-Vitamine und vielleicht noch nicht entdeckte Biostoffe so aufgenommen, wie es die Natur geplant hat. Und der dritte Vorteil: B-Vitamine, besonders die Folsäure, vertragen keine Hitze. Deshalb ermöglicht der hohe Rohkostanteil in der Trennkost mit viel Salaten, Knabbergemüse und Obst immer noch eine gute Versorgung.


Einen besseren Umgang mit Stressbelastungen


Bei negativem Stress vervielfacht sich unser Bedarf an B-Vitaminen enorm. Diese fehlen dann, um ein Entgleisen des Stoffwechsels, wie bei Homozystein, zu verhindern. Deswegen kann zu viel Stress auf Dauer eben auch alt machen. Als wahre Vitamin B-Bombe erweist sich dabei Soja-Lecithin. Es stärkt die Nerven und hilft stressresistenter zu werden. Leider sind B-Vitamine, bis auf B12, nicht speicherbar. Deshalb ist es ratsam, bei längeren Belastungsphasen zusätzlich ein Kombinationspräparat einzunehmen, um Erschöpfungszustände auszugleichen und geistig fit zu bleiben. Meiner Klientin verordnete ich außerdem ein Meridian-Klopfprogramm zur Entspannung und viel Bewegung als Ausgleich, nicht nur vom Haus zum Auto. Sie erklärte sich bereit, morgens vor der Arbeit zu walken und auch auf Dienstreisen in Hotels, die Bekanntschaft mit jedem Laufband zu suchen


Einschränken von Kaffee und Alkohol


Durch ein Übermaß an Kaffee und Alkohol können B-Vitamine zusätzlich für entgiftende Prozesse gebunden oder ausgeschwemmt werden und stehen dann für den Schutz der Gesundheit, die Stärkung des Nervenkostüms und das Hinauszögern von Alterungserscheinungen nicht mehr zur Verfügung.
 „Bei der letzten Messung war mein Homozysteinwert schon unter 10, das hat sogar meine Ärztin schwer beeindruckt“, berichtete Frau Hellmann beim Abschlussgespräch zufrieden.
„Beim Laufen habe ich noch Reserven, aber mit der Trennkost komme ich trotz der Dienstreisen sehr gut zurecht. Fisch war sowieso schon mein Lieblingsessen, an Gemüse musste ich mich erst rantasten. Damit ich auch ohne lange Liste weiß, in welchen Sorten ich meine B-Vitamine finde, merke ich mir: Die richtigen sind im grünen Gemüse, da wo auch die gute Laune herkommt. Und die habe ich jetzt wieder, seit das Homozystein sinkt.“
Selbsthilfeseminare und Ausbildungsangebote:
www.Heilpraktiker-lehrinstitut.de
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