DUNKELFELDMIKROSKOPIE enttarnt gefährliche Eindringlinge

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Ekkehard Scheller hat schon Mitte der Neunziger Jahre im Dunkelfeldmikroskop bestimmte Erregerformen und Entwicklungslinien gefunden, nach denen „aktuelle“ Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose und deren Hartnäckigkeit in neuem Lichte erscheinen. Hierdurch werden wichtige Therapieansätze neu zur Verfügung gestellt, Schlüssel, durch die scheinbar therapieresistente Zustände wieder in Bewegung gesetzt werden.
Mittelpunkt dieser aufregenden Neuigkeit ist die Beobachtung, dass vor allem Candida albicans besondere Tarnmechanismen verwendet, um sich im Blut zu vermehren. Die Naturheilkunde beachtete Candida (bisher) vor allem im Darm, doch im Körper wird von diesem Hefepilz weit mehr Schaden angerichtet.


In vier Bereichen wurden wesentliche Beobachtungen gemacht:


- getarnte Candida
- getarnte Trichomonaden
- Borreliose
- Schwermetallbelastungen


Getarnte Candida albicans


Die übermäßige Belegung der Darmwand mit Hefepilzen bei vielen Bewohnern der Industriegesellschaften ist inzwischen auch Laien wohl bekannt. Eine Notwendigkeit zur Therapie ist aber eigentlich nur in Extremfällen gegeben, denn Candida im Darm ist eher Symptom als Ursache; einer stimmigen Milieutherapie folgt in der Regel immer auch eine Eigenreduktion dieser Hefen.
Ungünstigerweise produziert Candida kontinuierlich Säuren und Pilzgifte – und, wie erwähnt, ungehindert. Je höher der Blutzuckerspiegel ist (auch nach dem Verzehr von zuckerreichen Produkten), umso mehr Säuren werden produziert.
Also bezieht sich bei vielen Patienten eine generelle Übersäuerung auch hierauf.
Nach Entdeckung der Candida im Blut durch Scheller, wurde er über die Häufigkeit der Befunde geradezu erschreckt, bei „Säure-Patienten“, wie Rheumatikern, Fibromyalgie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc., bei „zivilisatorischen Krankheiten“, wie Hyperaktivität, Multiple Sklerose, Metabolisches Syndrom etc. und vielen anderen mehr.


Getarnte Trichomonaden


Den bekantesten Vertreter Trichomonas vaginalis kennen wir auf den Schleimhäuten der weiblichen Geschlechtsorgane, die Wirkung und Eigenheiten der getarnten Kompanien im Blut sind aber noch weithin unerforscht. Viel einfacher ist aber die Herkunft zu klären: die Betrachtung von Fleisch (insbesondere Schweinefleisch) unter dem Dunkelfeldmikroskop muss nicht einmal erläutert werden, so eindeutig ist diese eine Quelle unter vielen. Im Umkehrschluss ist es auch nicht schwer, nach Verzehr von entsprechendem Fleisch, im Blut die Neubelastung zu sehen.


Die Borreliose


Die Infektion durch die Bakterie Borrellia burgdorferi ist eine sehr „moderne“ Krankheit, denn die Häufung steigt rasant an, nicht zuletzt durch die klimatische Verschiebung in Richtung einer subtropischen Klimazone. Die Infektion ist berüchtigt im Rahmen von Zeckenbissen,  sie wird aber wahrscheinlich bereits in über zwanzig Prozent der Fälle durch Mücken, Bremsen und andere stechende Gesellen übertragen. Die Argumentation „ich fand keine Zecke“ ist also nicht mehr so relevant. Aber auch die Zecke selbst ist auf dem Vormarsch, die Durchseuchung ihrer Population mit Borrelien ist dramatisch hoch (immer mehr Bisse führen also zur Infektion). Nicht jeder Biss oder Stich mit erfolgter Infektion muss den typischen Ausschlag zur Folge haben, manche bleiben asymptomatisch. Zusätzlich erscheinen viele Laborbefunde im Nachhinein als „negativ“, da die Borrelien innerhalb einer Stunde bereit in Nervenzellen verschwunden sein können (oder in anderen Wirtszellen). Das ist mitunter zu kurz für ein hinreichendes Erkennen und Reagieren des Immunsystems. Oft genug werden also Patienten mit Spätformen der Borreliose (Neuroborreliose, chronisch Gelenkserkrankungen, Borrelientoxine) gar nicht als solche erkannt.


Giftige Schwermetalle


sind inzwischen sehr häufig in Zahnfüllungen über Konservierungsmitteln, bis hin zu Batterien zu finden. Wo der Organismus vieler Personen mühelos allen Gift-Ballast umgehend abwirft, akkumuliert die andere Gruppe der „schlechten Entgifter“ über Jahre und Jahrzehnte bis auf Besorgnis erregende Niveaus.
Es gibt auch Fälle, in denen ein vorliegender Gen-Defekt unbemerkt bleibt, der die Schwermetallausleitung unmöglich macht. Bis zu 50 Prozent der heimischen Bevölkerung gehören in unterschiedlicher Ausprägung zu dieser Gruppe.
Die meisten Verfahren zur Schwermetall-Entgiftung sind leider nur unzureichend wirksam und dauern sehr lange. Hier konnte jetzt erfolgreich MAC eingesetzt werden (Handelsname Froximun, modified activated clinoptilolith), ein hochverträgliches Naturprodukt, das aus dem Körper Schwermetalle und andere Schlacken wie Ammonium/Ammoniak physikalisch bindet, ja sogar Histamin. Die Therapieverläufe konnten so beschleunigt werden und in der Wirksamkeit erheblich gesteigert. Gleichzeitig konnte unter dem Dunkelfeldmikroskop beobachtet werden, dass die Verclusterung („Geldrollenbildung“) erheblich unter der Therapie mit Froxium abnahm und zwar schon direkt nach der ersten Gabe. Dies erhöht die Fließfähigkeit des Blutes und damit insgesamt auch die Versorgung des äußeren Gewebes.
Die herausragenden Beobachtungen von Ekkehard Scheller fanden jedoch bisher kaum Beachtung, obwohl sie elementar wichtige Abläufe beinhalten. Lange Zeit herrschte sogar in Arbeitskreisen zur Dunkelfeld-Mikroskopie ablehnende Haltung, angeblich weil Enderlein`sche Aussagen in Frage gestellt würden. Schul-Meinungen in dieser Welt haben ja meist Angst vor neuen Ideen, leider selbst im naturheilkundlichen Bereich.
Durch die Einbeziehung der genannten Sachverhalte kann in viele festgefahrene Therapien neuer Schwung gebracht werden.
Die Dunkelfeldmikroskopie ist für Heilpraktiker und Ärzte eine einzigartige Unterstützung bei der Diagnosefindung. Dies besonders bei „rätselhaften“ Fällen. Sie ist einfach zu erlernen und anzuwenden.


Ekkehard „Sirian“ Scheller, Heilpraktiker, Forscher, Autor, Maler


Er entspringt der Hamburger Familiendynastie der „Kräutermayers“, die viele Ärzte und Heiler hervorgebracht haben. Lange Aufenthalte auf den Kanarischen Inseln, Ecuador und Schweden. Ausbildung zum Physiotherapeuten und Studium an der Akademie der bildenden Künste in Hamburg. Ausbildung zum Heilpraktiker, Tätigkeitsschwerpunkt Dunkelfeldmikroskopie. Eigenes Therapie- und Seminarzentrum mit einem angegliederten Labor für Pleomorphie in Neubeuern, südlich von Rosenheim (nahe der A8 von München kommend in Richtung Salzburg/Inntaldreieck). Er gilt als „Problemlöser“ bei chronischen Krankheiten. Durch die laufenden Seminare über Dunkelfeldmikroskopie bildet sich aktuell eine „Schule“ mit den Inhalten seiner Entdeckungen.
HEILZENTRUM SCHELLER, Ausbildungsinstitut für Dunkelfeldmikroskopie, Labor für Pleomorphie
Tel.: 08035-965630
Fax: 08035-9656327,
E-Mail:
info@naturheilpraxis-scheller.de
Internet:
www.naturheilpraxis-scheller.de
Buchtipp:
„Candidalismus?!“, Autor Ekkehard Scheller,  Günter Albert Ulmer Verlag, ISBN 3-932346-55-6, 16,00 Euro.
Interessierte Leser erhalten weitere Informationen über Froximun unter Tel.: 039401-632101, Fax: 039401-632399,  E-Mail: info@froximun.ag, Internet: www.froximun.ag

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