Artikel aus dem BIOLINE-Magazin

Wenn vergangene Zeiten unser heutiges Handeln bestimmen

Eine Meridian-Energie-Therapeutin schreibt von einer Praxiswerfahrung


Oftmals sind es einfache Begebenheiten, die eine Auswirkung auf unser ganzes Leben haben. Positive Erlebnisse können später zu kostbaren Erinnerungen werden und uns auch Jahre danach noch erfreuen und Kraft geben.
Doch sind solche Begebenheiten negativ erlebte Erfahrungen, die nicht vollständig verarbeitet werden konnten oder Zeiten aus unserer Vergangenheit, die wir unbewusst festhalten wollen, kann uns das immer wieder im täglichen Leben blockieren und beeinflussen.
Da kann es leicht passieren, dass von uns als längst verarbeitet oder vergessen geglaubte Erlebnisse noch als Spur in unserem Energiesystem hängen geblieben sind
Mit Hilfe des Meridianklopfens kann die Verarbeitung der zurückliegenden Ereignisse und Empfindungen nachgeholt werden, was oft mit einem Gefühl der großen Erleichterung verbunden ist.
Das Gehirn kann die Erlebnisse dann besser einordnen und als erledigt ablegen, so dass sie keinen Einfluss mehr auf das tägliche Leben oder Handeln haben.
Meistens ist es einem gar nicht bewusst, dass Gefühle mit einem bestimmten Gegenstand, aber auch mit Nahrungs- oder Genussmittel verknüpft sind. Diese Verknüpfung bewegt dann in der Gegenwart zu Handlungen oder Bedürfnissen, deren Ursprung zunächst unerklärlich ist.


Ein Fall aus meiner Praxis zeigt eine solche Verknüpfung von Gefühlen aus der Kindheit mit unbewussten Handlungen in der Gegenwart deutlich auf.


Meine Klientin schildert ihren Fall:


„Seit meiner Kindheit esse ich jeden Tag Brot mit Nutella. Es gibt keinen Tag ohne! Wegen verschiedener gesundheitlicher Aspekte möchte ich mir das abgewöhnen. Ich musste feststellen, dass das so einfach nicht ist. Ich werde sogar sauer, wenn mich jemand damit aufzieht oder wenn auch der Zahnarzt mir speziell dazu rät, Nutellabrote von meinem Speisenplan zu streichen.
"Ich fühle mich dann so, als ob man mir etwas wegnehmen will, was mir sehr wehtun würde."
Meine Meridian-Energie-Therapeutin  beklopfte mit mir auf Grund meiner Bitte um Unterstützung, dieses Thema:
„Obwohl ich nicht auf Nutellabrote verzichten will, ...“
Ich fragte mich daraufhin: warum will ich nicht verzichten? Warum ist denn ein Tag ohne Nutellabrot ein Tag, der sich schlecht anfühlt?
Meine „Zwang“, Nutella essen zu müssen, verstehe ich einfach nicht, schließlich habe ich doch den dringenden Wunsch, mich von diesem Zwang, ja es ist wie ein Zwang, zu befreien!
Mir wird klar, dass ich schon aus früher Kindheit die Erinnerung an Nutellabrote habe. Es war damals eine sehr schöne Zeit, die sich gut anfühlte, sicher, geborgen, ohne Verzicht oder Streit.
Die Therapeutin erläuterte mir, dass ich mir mit diesem Genuss der Nutellabrote meine Sicherheit, mein Wohlgefühl und die künstliche Geborgenheit erhalten will.
Es ist erstaunlich, wie die alten Dinge durch die Klopfsätze benannt werden können und sich dabei auch Neues auftut.
Das letzte Glas Nutella ist im Anbruch. Ich habe nun jeden Tag noch die Möglichkeit, ohne Stressgefühl Nutellabrote zu essen. Meine Neugier ist groß. Wie wird es sein, wenn das Glas leer ist?
Es ist soweit! Der letzte Rest wird rausgekratzt, es schmeckt ein wenig seltsam, irgendwie gar nicht mehr lecker Unversehens ist mir zur Gewissheit geworden:.
Nein, Nutella brauche ich nicht mehr!


Ich kann es kaum glauben. Jeder Supermarktbesuch in den kommenden Wochen ist tatsächlich ein Besuch ohne Nutella-Kauf und jedes Frühstück wird nun ohne die Schokocreme trotzdem genießerisch gestaltet.
Mit der Überwindung meiner Nutella-Sucht haben sich als „Nebenwirkungen“ auch noch andere Ängste, Sorgen, negative Gefühle aus meinem Leben entfernt. Es hat sich in vieler Hinsicht gelohnt, einmal ein wenig Ursachenforschung mit Unterstützung durch das Klopfen zu betreiben.“
Diese kleine Nutellageschichte zeigt wunderbar auf, wie das Gehirn bestimmte Gegenstände, wie hier das Nutella als solches und bestimmte Handlungen, wie das Essen des Nutella-Brotes, unbewusst mit einer Zeit in der Kindheit verknüpft hatte, in der die Gefühlswelt noch in Ordnung war. Der Geschmack erinnerte die Klientin an die glücklichen Zeiten und rief entsprechende Gefühle hervor.
Die Verbindung zwischen vergangenen Erlebnissen und den damit verbundenen Emotionen ist fest in unserem Gehirn gespeichert, bestimmt unbewusst aktuelles Handeln und kann auf lange Sicht sogar zu Gesundheitsproblemen führen.
Durch das Meridianklopfen konnte diese Verknüpfung ins Bewusstsein geholt und aufgelöst werden. Die Erinnerung konnte nachträglich in die richtige Schublade einsortiert werden und somit wurde die selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen den täglichen Nutella-Genuss in der Gegenwart wieder möglich.

 

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