Klopfen von Zeitmanagement führte ans „Eingemachte“

 

Klopfen von Zeitmanagement führte ans „Eingemachte“

Monika Walther, Meridian-Energie-Therapeutin, Dresden

 

Eigentlich kam Frau N. wegen ihres massiven Zeitproblems zu mir, doch dann entwickelte sich alles in eine ganz andere Richtung. Sie sagte: „Obwohl ich die Zeit eigentlich habe, weil ich verkürzt arbeite, stehe ich ständig unter Zeitdruck.“

Nach einem ganz ausführlichen Gespräch beklopften wir zuerst den Aspekt: „Es macht mich wahnsinnig, dass ich mich ständig unter Zeitdruck fühle.“

Im weiteren Gespräch wurde ihr klar, dass dieser Zeitdruck immer dann verstärkt auftritt, wenn es um ihre Tochter ging. Bald sagte sie mir: „Wenn es ans Spielen geht, habe ich immer was zu tun. Wenn es ans Spielen geht, laufe ich weg zu einer Arbeit.“

Mehrere Klopfdurchgänge mit verschiedenen Aspekten schlossen sich an. Bei der Verankerung wählte sie die Methode: „Heute ist ein wunderschöner Tag.“ Danach sagte sie ganz deprimiert zu mir: „Es ist heute aber kein schöner Tag. Das bringt doch alles nichts. In mir ist wieder das bekannte Gefühl da, aufgeben zu wollen.“

Der nächste Klopfsatz lautete: „Wenn ich aufgeben will, knicke ich zusammen.“ Danach meinte sie: „Jetzt kam mir gerade der Gedanke, heute ist ein wunderschöner Tag.“ Spontan platzte es dann aus ihr heraus: „Ich hätte gern eine Schwester zum Spielen gehabt.“

Sie erzählte mir, dass ihre Zwillingsschwester bei der Geburt gestorben sei. Frau N. äußerte: „Ich bin traurig, weil sich meine Schwester nicht von mir verabschiedet hat.“ Wir konnten miteinander dann sehr leicht weitere Gedanken dazu auffinden:

 „Diese Trauer in mir, weil mein Zwilling mich verlassen hat, diese …“

„Die Freude ist mir verloren gegangen, weil mein Zwilling gegangen ist, die …“

„Ich habe schon immer das Gefühl, ich bin zwar da, aber eigentlich bin ich doch nicht da, ich …“

Dann kam von ihr folgender Schlüsselsatz:

„Ich bin traurig, weil ich keine Zeit hatte, mit meinem Zwilling zu spielen, ich …“

 

Wir beklopften alles. Danach meinte sie: „Jetzt geht es mir gut. Aber ich habe Angst, dass das Schöne in mir nicht anhält, weil mein Zwilling ja auch gegangen ist. Auch habe ich kein Recht darauf, glücklich zu sein, weil mein  Zwilling gegangen ist. Ich habe kein Recht darauf, glücklich zu sein, weil mein Zwilling nicht den Willen hatte, zu leben.“

 

Am Ende der Sitzung empfand Frau N., dass die Welt schön sei. In ihr war Ruhe und Frieden. Die Angst, dass das Schöne nicht anhält, war wie weggeblasen.


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