Phobie

Artikel aus dem BIOLINE-Magazin von

Birgit Seufert, Meridian-Energie-Therapien

Auf meinen Wunsch hin berichtete eine Seminarteilnehmerin von ihren Erfahrungen, die sie mit dem Meridianklopfen machte und wie diese Technik ihr Leben veränderte und immer noch verändert.
Weil ihre Erlebnisse symptomatisch sind dafür, wie viel leichter die Schritte werden, wenn Blockaden, an denen man schwer zu tragen hatte, aufgelöst werden und neue Stolpersteine, die sich wieder auftürmen, aus dem Weg geräumt werden können.
Frau Fröbel kam zu mir ins Seminar, weil sie  e i g e n t l i c h  nur ein kleines Anliegen mit Hilfe des Meridianklopfens bearbeiten wollte. Und dann kam doch alles ganz anders.
Aber lassen wir sie selbst erzählen:


Andrea Fröbel
Ich hatte eine Hundephobie


Mit Meridianklopfen kam ich diesem Problem auf die Spur – und nicht nur diesem ...
Eigentlich hatte ich sogar eine ganze Tierphobie. Und es nervte mich, dass mich Hund, Katze, Maus, regelmäßig in Angst und Schrecken versetzten und ich Reißaus nahm, statt mich an ihnen zu freuen, wie es ganz offensichtlich allen Mitmenschen, die ich kannte, gelang.
Auch mit der Katze in unserem Haus hätte ich mich immer mal gerne befreundet. Stattdessen ging ich lieber in Deckung, wenn das niedliche Tier auch nur von weitem auszumachen war.


Sollte Meridianklopfen mir wirklich helfen können?


Vor etlichen Jahren nahm ich einmal in der Nähe meines Wohnortes an einem Trennkostseminar teil. Die Leiterin, eine Frau Baumann verstand es anschaulich, uns Interessenten mit dieser genialen Ernährungsmethode bekannt zu machen. Damit konnte ich mich von überflüssigen Pfunden verabschieden und nahm mir auch so manchen guten Rat für meine Gesundheit zu Herzen.
Neben dem Thema Ernährung stellte uns Frau Baumann auch Japanisches Heilströmen und Meridianklopfen vor.
Schon damals interessierte ich mich sehr für diese Themen, denn unsere Seminarleiterin demonstrierte gleich, wie diese Meridiantechniken wirkten. Dafür gab es natürlich nur kleine Anschauungen, aber wir Kursteilnehmer waren dennoch sehr beeindruckt.
Meine Neugierde ging sogar soweit, dass ich unbedingt tiefer in diese Materie eintauchen wollte, ich war interessiert, einmal einen Wochenendkursus zu besuchen, um die Technik zu erlernen. Ich konnte mir gut vorstellen, dass es mir mit dieser Behandlungsweise gelingen könnte, mein Leben zu erleichtern und – wer weiß, vielleicht auch die Hundephobie zu überwinden.
Aber wie das so ist im Leben, der Mensch ist ein träges Wesen und der Weg nach Schotten weit. Ich hoffte immer, mal einen/eine Mitstreiter/in davon überzeugen zu können, mit mir gemeinsam ein Wochenende im Vogelsberg zu buchen. Aber es wollte sich partout niemand bereitfinden, mich zu begleiten.


Die traurigen Stunden in meinem Leben häuften sich


So kam mir immer öfter das Meridianklopfen in den Sinn und ich beschloss, meinem inneren Schweinhund zum Trotz, mich endlich auf den Weg zu machen und ein Klopf-Wochenende im Seminarhaus Hoher Vogelsberg zu buchen.
Dort, nach etlichen Umleitungen endlich angekommen, freute ich mich über das schöne Anwesen, das mit Kerzen, Blumen und Kaffee schon auf mich zu warten schien. Zu meiner großen Freude lief mir die Buchautorin Frau Schlieske, die ich ja schon vielfach in der BIOLINE gesehen und von ihr gelesen hatte, gleich über den Weg.
Als sie mich als Gast begrüßte, berichtete ich ihr gleich begeistert, dass ich hoffe, hier meine Hundephobie loszuwerden. „Da haben wir gleich einen passenden Therapiehund für Sie!“ So versprach sie mir.


Mein Erwartungen waren nicht hoch


Aber als ich dann im Seminar bei der Vorstellungsrunde der Dozentin Birgit Seufert erklärte, dass ich hoffte, meine Hundephobie loszuwerden, schaute sie mich nachdenklich an und meinte: „Frau Fröbel, das aber ist nicht Ihr Hauptproblem.“
Ich staunte nicht schlecht: „Konnte sie Gedanken lesen?“
Während des Seminars erlebte ich nun, wie einige der Teilnehmer sich tatsächlich gleich von Blockaden befreien konnten, die ihnen seit langer Zeit wohl schon auf der Seele gelegen hatten.
Als mich Frau Seufert fragte, ob ich mich auch innerhalb der Runde beklopfen lassen wollte, stimmte ich gleich zu.
Ich hatte ja bereits bei der kleinen Behandlung durch meine ehemalige Trennkostseminarleiterin Frau Baumann erfahren, dass sich mit dem Meridianklopfen die Befindlichkeit zum Positiven hin verändern lässt. Aus Zeitgründen ist es ja damals bei einer kleinen Einführung geblieben. Aber mir war durchaus noch erinnerlich, wie gut ich mich nach dieser kurzen Behandlung bereits gefühlt hatte.
Nun aber durfte ich eine ganze Behandlungssitzung genießen.


Eines ergab ich aus dem Anderen


Wir begannen mit meiner Angst vor Hunden. Dazu sollte ich mir diese Furcht genau vorstellen. Ich sollte praktisch hineingehen in die Empfindung, die ich beim Anblick eines Hundes hatte. Und ich sollte genau benennen, wie ich mich dabei fühlte. Wir beklopften dann die Angst an sich, dann meine Befürchtung, gebissen zu werden, meine Angst, dass so ein Tier unerwartet reagiert, meine Angst vor der plötzlichen Konfrontation und alles, was ich mir so bei der Begegnung mit Hunden, dann mit Katzen und anderen Haustieren vorstellen konnte.
Mein Skalenmesswert, mit dem ich meine Emotionen bewerten sollte, war zunächst hoch angesiedelt, sank immer tiefer.
Ich sollte jeweils schildern, was mir durch den Kopf ging, welche Gefühle, Befürchtungen und Ängste mich nach jeder Klopfrunde beschäftigten. Ohne zu ahnen, wie man vom Hund auf die Familie kommen konnte, sprudelte plötzlich mein ganzer Schmerz aus mir heraus. Und der bezog sich auf kein Tier mehr, sondern auf Themen, die ich tief in mir verschlossen hatte und die mich so sehr traurig machten.


Meine wahren Probleme


Wie die Seminarleiterin schon gleich bei unserer Begegnung vermutet hatte, war meine Tierphobie wahrscheinlich nur das Ventil für meinen wirklichen Schmerz.
Durch jahrelangen Streit mit meinem geschiedenen Mann war ich so zermürbt, dass diese Probleme mein ganzes Leben überlagerten. Ich weinte oft stundenlang und wusste mir nicht zu helfen. Denn mein 17-jähriger Sohn lebt bei seinem Vater, der es geschafft hat, mir mein Kind zu entfremden.
Einer Mutter kann nichts Schlimmeres passieren, als dass sich ein Kind von ihr abwendet und mit falschen Informationen über seine Mutter versorgt wird.
So ging es mir. Und ich konnte noch nicht einmal die Dinge richtig stellen, wenn ich meinen Sohn nicht zwischen den Fronten sehen wollte.
Nach der Klopfsitzung, bei der sich verschiedene Aspekte dieser problematischen Situation offenbarten, ging es mir tatsächlich etwas besser. Ich fühlte mich freier. Auf Anraten von Frau Seufert sollte ich diese Arbeit unbedingt fortsetzen, vielleicht sogar die Hilfe eines/einer Therapeuten/Therapeutin dazu in Anspruch nehmen. Denn für die eigenen Probleme ist man ja oft „betriebsblind“.


Ich klopfe und klopfe


Ich bin sehr froh, dass ich das Instrument, das mir mit dem Meridianklopfen nun zur Verfügung steht, täglich nutzen kann. Ich beklopfe jetzt täglich alles, was mir in den Sinn kommt und wofür ich mir eine Veränderung wünsche.
Ich spüre an vielen Dingen des Alltags, dass sie mich nicht mehr so aufregen, dass ich insgesamt gelassener bin.
So war es sogar möglich, kürzlich ein Treffen mit meinem Sohn zu genießen.
Wo ich früher in solchen Situationen einen schlimmen Gefühlseinbruch erlitten hatte und vor Nervosität zitterte, konnten wir uns nun freundlich und neutral begegnen. Ich half ihm bei einigen Erledigungen und konnte ihm sagen, wie stolz ich auf ihn bin. Denn er ist erfolgreich bei seiner Ausbildung und auch mit seinen sportlichen Hobbys.
Ich bin so froh, dass ich mir mit dem Klopfen so gut helfen kann.
Ich finde, so gut habe ich mein Geld noch nie angelegt, wie in dieses Seminar. Ich fühlte mich dort so aufgehoben und so willkommen. Und ich hatte das Gefühl, dass es wirklich möglich ist, dass sich alle meine Sorgen auflösen könnten.
Übrigens bin ich noch immer in herzlicher Verbindung mit einer anderen. Seminarteilnehmerin, mit der ich mich klopftechnisch und auch sonst laufend per E-Mail austausche. Sie hat eine erfolgreiche, persönliche Beratungssitzung mit Frau Seufert hinter sich, die ihr sehr dabei helfen konnte, persönliche Belange zu klären.


Simba, der Therapiehund


Eine Begegnung der besonderen Art hatte ich mit dem Hund Simba, dem wunderschönen Golden Retriever, den ich im Seminarhund kennen lernen durfte. Man stelle sich vor: Ich, die ich beim bloßen Anblick eines Hundes, eines so großen noch dazu, vorher vor Schreck erstarrt gewesen wäre, konnte geradewegs auf das Tier zugehen, um es zu streicheln. Und ich genoss es geradezu, als er seinerseits auf mich zukam und sich neben mich setzte. Meine Angst war wie weggeflogen. Ich spürte nur Zuneigung und das Bedürfnis, meine Hände in dem weichen Fell zu vergraben.
Ich bin dankbar, dass ich meine ersten Erfahrungen mit einem Tier, ausgerechnet mit Simba, machen durfte, diesem schönen und sanften Hund.
Meine Nichte, die mich gelegentlich besucht, hat neulich einen Welpen mitgebracht. An ihm werde ich nun weiter üben, Hunde faszinierend zu finden und das in jeder Größenordnung, wie er sich mir nun laufend präsentieren wird.
Die Katze in meinem Haus habe ich zwar noch nicht gestreichelt, aber sie sprang schon in meinen Einkaufskorb, ohne dass ich auch nur zusammengezuckt wäre.
Ich freue mich jetzt schon auf meine Urlaubstage an der Ostsee. Dort gibt es ja beinahe mehr Hunde als Menschen. Künftig werde ich also entspannt auf meiner Bank sitzen und die Vierbeiner freundlich willkommen heißen.
Alles in Allem ist eine große Freude in mir!
Vieles hat sich durch Trennkost und Meridianklopfen zum Besseren verändert. Und ich weiß, dieses gute Befinden wird sich auch noch weiter steigern lassen. Ich arbeite daran.
Leider fehlt mir noch eine ideale Grundstruktur. Noch nicht alle meine guten Vorsätze sind darin untergebracht. So wäre es schön, wenn ich auch noch regelmäßig Gymnastik machen würde. Und Heilströmen, ja Heilströmen soll auch noch zu meinem täglichen Programm gehören.
Aber wartet nur – ich habe ja gerade erst angefangen ...
Und im Seminarhaus Hoher Vogelsberg bin ich auch nicht das letzte Mal gewesen.


Selbsthilfemethoden, die jeder selbst ausführen kann:

Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

vegane und vegetarische Ernährung