Familienstellen

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Erst Meridianklopfen löste die Probleme auf


Das Systemische Familienstellen alleine hat schon eine fast magische Wirkung. Aber erst das Meridianklopfen führt zu völliger Auflösung der Probleme.
Wer sich auf die Suche nach sich selbst begeben möchte, hat die Chance, mit dieser Methode einzigartige Erfahrungen zu machen.
Die wichtigste Erkenntnis dürfte sein, dass unser Unterbewusstsein auf symbolische Handlungen und spezielle Formulierungen reagiert.
Genauso interessant aber ist es, dass jedem Teilnehmer urplötzlich seine eigenen Lebensmuster offenbar werden.
Er begreift, weshalb er immer wieder in die gleichen Verhaltensweisen verfällt, weshalb ihm immer wieder ähnliche Situationen begegnen.
Es werden ihm vom Leben ewig gleiche oder ganz ähnliche Aufgaben gestellt, er wählt Partner, Freunde, Kollegen, ja sein gesamtes Umfeld nach immer dem gleichen Schema.
Gerade so, als wolle das Schicksal sagen: „du hast noch immer nichts gelernt. Nun serviere ich dir seit Jahr und Tag die gleiche Chose, ohne dass du bereit bist, das Problem wirklich anzugehen!“
Ja, und wir schleppen schwer an den Lasten und wissen nicht, wie wir uns befreien können, wenn sogar immer noch neue Gewichte hinzugepackt werden. Denn genauso gnadenlos empfinden wir ja das Schicksal, dass sich erst zufrieden gibt, wenn wir bereit sind, genau hinzuschauen und eine Lehre aus der Belehrung zu ziehen.
Das Familienstellen gibt uns die Gelegenheit, endlich die Aufgabe zu erkennen und die eigene Position im Leben zu klären.


Systemisches Familienstellen


Aus der Gruppe von Anwesenden stellt ein Klient Stellvertreter für seine eigene Familie oder dem sozialen Umfeld, dem er angehört, in den Kreis der Teilnehmer. Er stellt auch eine Vertretung für sich selbst auf und setzt sich wieder.
Durch die gezielten Fragen des/der Therapeuten/in beginnt unter den Stellvertretern ein Gespräch, wie wenn diese genau wüssten, wie die reale Situation des Klienten sich darstellt.
Ganz offensichtlich findet hier eine nonverbale Kommunikation auf unbewusster Ebene statt, denn in Wahrheit ist niemand instruiert worden.
Aus der Plazierung der Stellvertreter ist abzulesen, wie ihre Position in der Familie/Gruppe ist.
Von Seiten des/der Therapeuten wird nun eine Korrektur dieser Position vorgenommen. Jeder wird an den Platz gestellt, der ihm in Wirklichkeit zusteht und der angemessen ist. Steht zum Beispiel der Vater vor der Mutter, wird diese nun neben ihn gestellt. Befindet sich die Klientin oder der Klient selbst im Abseits, wird diese oder dieser den Eltern zugeordnet. Verstorbenen oder unbekannten Familienmitgliedern wird symbolisch Achtung gezollt, damit auch diese den richtigen Platz in dem Gefüge finden. Diese Abläufe werden von bestimmten Formulierungen begleitet, damit vorhandene Verstrickungen sich entwirren können.
Beteiligte fühlen nach solchem  Stellen zumeist eine tiefe Befreiung.


Meridianklopfen (EFT) ermöglicht vollständige Auflösung


Die Heilpraktikerin und Meridian-Energie-Therapeutin Christiane Boustani hat das von ihr über viele Jahre praktizierte Familienstellen mit der Methode des Meridianklopfens ergänzt.
Ist es beim bloßen Stellen oftmals nur beim Bewusstmachen der Problematik geblieben, oder konnte nur das vordergründige Problem korrigiert werden, können nun alle Gemütsregungen, die bei der Gruppenarbeit oft völlig unerwartet zu Tage treten, mit allen ihren Aspekten gründlich aufgelöst werden.
Ihr eigenes Erleben schildern einige Teilnehmer des Seminars:


Susanne Liebig


„Ich habe mehr bekommen, als ich erwartet hatte. Schon während des Seminars war es mir gelungen, einige Lasten loszuwerden, die ich noch mit mir herumgetragen habe. Jeder von uns hat ja sein „familiäres Päckchen“ zu tragen. Da tut es gut, wenn ein „betriebsfremder“ Therapeut die Zusammenhänge von außen betrachtet und erkennt. Ganz sicher werde ich mich tiefer in diese Materie begeben, damit auch meine Klienten von dieser großartigen Methode profitieren können.“


Christine Ludwar-Ruppert


„Das gesamte Thema war Neuland für mich. Auch das Meridianklopfen hatte ich noch nicht praktiziert. Demzufolge brauchte ich etwas Zeit, um zu verstehen, was sich an diesem Wochenende abspielte. Das Geschenk an mich ist, dass ich mich wie befreit fühle von riesigen Lasten. Mir geht es richtig gut!“


Renate Schneider


„Ich habe vor einiger Zeit eine Ausbildung zur Meridian-Energie-Therapeutin absolviert. In diesem Sinn sprach mich das Familienstellen an, das ich sicherlich später in meine eigene therapeutische Arbeit übernehmen werde. Es hat mich fasziniert, wie effizient sich mit dieser Methode auch tiefgehende Probleme auflösen lassen.“


Elisabeth Hofmann


„Mir war sowohl das Meridianklopfen, als auch das Familienstellen bekannt. Es war die angebotene Kombination die mich  interessierte. Als Gestalttherapeutin arbeite ich mit Kindern und fand es schon immer spannend, nicht nach einem festgelegten Schema vorzugehen, sondern aus dem Bauch heraus zu agieren. Bei meinen früheren Erfahrungen mit dem systematischen Stellen kam ich mir alleingelassen vor mit den belastenden Emotionen, die nur aufgedeckt und nicht ausreichend gelöst worden waren. Mit Hilfe des Klopfens aber werden Gefühle aufgefangen und gleich bearbeitet. Das gesamte Problem kann sich in Ruhe entwickeln und Schritt für Schritt befreit werden. An der Seele zu arbeiten, ängstigt ja auch. Durch die Kombination mit Meridianklopfen ist es möglich, diese Angst völlig loszulassen. In meinem Leben hat sich nach den Seminaren einiges verändert. Wo ich zum Beispiel vorher verurteilt habe, bringe ich heute Verständnis auf.“


Matthias Petereit


„Eigentlich bin ich durch Zufall in dieses Seminar gekommen. Zunächst war es für mich schwer nachvollziehbar, was dort passierte. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es für mich eine ungemein wichtige Erfahrung war. Es ist mir gelungen, tiefe seelische Verletzungen zu heilen. Jeder sollte das einmal erleben und seinen Lebensweg auf diese Weise bereinigen.“


Sylvia Lindenschmidt


„Schon vor vier Jahren nahm ich an einem Therapiewochenende mit Familienstellen teil. Damals ging es bei mir um das gleiche Thema, das mir jetzt wieder gestellt wurde. Vor vier Jahren war es nicht ganz gelungen, die Problematik zu überwinden. Nach diesem Wochenende nun habe ich das Gefühl „jetzt ist es gut!“. Beeindruckt hat mich an der Gruppenarbeit, dass alle Anwesenden sehr mitgefühlt haben, was die aufgestellten Personen empfanden. Auch mir liefen manchmal die Tränen herunter, obwohl mich die fremden Storys doch gar nichts angingen. Aber solche Gemütsbewegungen konnten gleich beklopft werden und mündeten deshalb nicht in Traurigkeit.


Welche Blockade behindert Sie, der zu sein, der Sie wirklich sind?


Diese Frage stellte Frau Boustani den Kursteilnehmern. Jeder schrieb daraufhin seine persönliche, von ihm angenommene Blockade auf einen Zettel. Darauf war zum Beispiel zu lesen: Gutmütigkeit, Scham, sich nicht fallen lassen zu können, sich unsicher fühlen, schwankend in den Entschlüssen zu sein u.v.m..
Wie in einem Spiel zog nun jeder der Anwesenden einen dieser Zettel und erhielt den Auftrag, ohne den Zettel zu lesen, ihm einen Platz zu geben, sich darauf zu stellen und auf die Veränderung der Stimmung und Empfindung zu achten. Dann erst wurde der Zettel gelesen und meistens war damit das eigene Thema beschrieben worden. Die aktuellen emotionalen Blockaden wurden dann beklopft und Glaubensmuster durch Wahlsätze (Affirmationen) umgewandelt.
Besonders bedeutungsvoll ist es, wenn Teilnehmer ihren eigenen Zettel ziehen, womöglich zum wiederholten Male.
Interessant waren danach die Betrachtungen der beiden gegensätzlichen Formulierungen mit Hilfe der Therapeutin, sie zeigten deutlich, welche innere Verletzung in Wahrheit hinter dem gewählten Begriff steht.
Dem jeweiligen Fazit stimmten alle zu: Es sind selten die Fakten, die Ausschlag für eine Empfindung geben, sondern die sehr subjektive Betrachtungsweise:
„Es liegt alles immer im Auge des Beschauers!“

Selbsthilfemethoden:

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