Angst, zu versagen

Angelika Rauh, Meridian-Energie-Therapeutin, Worms
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


„Nachdem wir schon einiges erfolgreich bei meiner Klientin Frau M. beklopft hatten, stand plötzlich ein neues Thema im Raum. Frau M. ist schon viele Jahre als sehr erfolgreiche und engagierte Chefsekretärin in einer großen Firma tätig. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört unter anderem auch das Organisieren von Planen von Tagungen und Seminaren. Eine solch wichtige Tagung mit sehr vielen Teilnehmern stand nun bevor. Da es Spannungen im Büro gab, hatte Frau M. große Angst, bei der Organisation zu versagen und auch wichtige Dinge dabei zu vergessen. Wir bearbeiteten all die negativen Gedanken und Emotionen, die meiner Klientin in den Sinn kamen, wie zum Beispiel die Spannung mit dem Chef, die Angst zu versagen, die Angst, wichtige Dinge zu vergessen, die Angst, nicht zu genügen und vieles mehr. Nach nur wenigen Sitzungen ging es Frau M. besser. Sie war nun in der Lage, ohne Angst und mit voller Konzentration die Tagung vorzubereiten.
Als Frau M. einige Zeit später wieder einen Termin bei mir hatte, fragte ich sie nach der Vorbreitung und dem Ablauf der Veranstaltung. Sie berichtete voller Freunde, dass die ganze Veranstaltung zur vollen Zufriedenheit über die Bühne gegangen sei und ihr sogar einige Teilnehmer mitgeteilt hätten, wie zufrieden sie mit der Organisation gewesen seien. Frau M. machte dabei einen sehr glücklichen Eindruck und bedankte sich noch mal bei mir. Ich selbst bin sehr dankbar, dass ich mit dieser wunderbaren Methode arbeiten kann und meinen Klienten damit immer wieder helfen kann.“


Seelischer Stress


„Ganz zu Beginn meiner Tätigkeit als Meridian-Energie-Therapeutin meldete sich ein Klient bei mir, der sehr unter seelischem Stress litt. Er schilderte mir am Telefon kurz seine Situation, sein größtes Problem war, dass körperliche Funktionen, wie zum Beispiel Blase und Magen, fast ihren Dienst versagten. Da schulmedizinisch alles abgeklärt war und man ihm bestätigte, dass organisch alles im Lot sein, wandte er sich mit den Worten an mich: „Ich habe alles, was von rationaler Seite möglich war, getan. Hier konnte man mir nicht helfen. Nun wende ich mich an Sie, obwohl ich an solche Dinge überhaupt nicht glaube!“
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich als Therapeutin vor allem gute Erfahrungen bei der Schmerztherapie mit Meridianklopfen gemacht. Lösung von Blockaden durch Stress und seelische Verstimmungen, waren für mich damals ein völlig neues Erfahrungsgebiet. Ich sagte dies auch dem Klienten. Beide waren wir mutig genug und entschieden uns für eine Behandlung mit Meridianenergie. Bei der ersten Begegnung lernte ich meinen Klienten folgendermaßen kennen: in sich zusammengesunken und gebeugt, das Gesicht wirkte faltig und zerknittert.
Während unserer ersten Begegnung in der Praxis, offenbarten sich eine Vielzahl von negativen Erfahrungen und Gefühlen. Um einen Anfang in der Behandlung machen zu können, wurden die größten seelischen Belastungen herausgearbeitet. Das Gefühl, dass sich im Leben alles gegen ihn wandte und es ihm nicht gegönnt war, glücklich zu sein, stellte sich als größte Sorgenlast heraus. Diese beiden negativen Gedanken wurden entsprechend geklopft. Mein persönlicher Gedanke während dieser Behandlung war, wie erkenne ich, ob ich mit meinem Behandlungsansatz etwas bewirkte? Worauf sollte ich jetzt achten? Schmerzen, ja, damit hatte ich Erfahrung. Und meinem Gegenüber fällt es dabei leicht, einzuschätzen, ob der Schmerzpegel sich verändert. Um einen Anhaltspunkt zu haben, nahm ich mir unseren Volksmund zur Hilfe, der sagt: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen!“ Und wem geht es dabei nicht gut, wenn der besagte Stein vom Herzen fällt? Also lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf den so genannten Stein. Aber was passierte? Die erste Reaktion waren Tränen. Um die seelischen Wogen wieder zu glätten, strömte ich die Energiepunkte 11 und 23. Nach der zweiten Klopfrunde erbat sich mein Gegenüber eine Pause, um das WC aufzusuchen. Nach der dritten Klopfrunde kam die Reaktion: „ … huch, mein Magen!“ Wie gesagt, es war meine erste Erfahrung im Umgang mit Stress und seelischen Problemen und konnte für mich damals nicht sofort beurteilten, ob ich habe helfen können. (Ich habe ja immer auf den Stein gewartet, der – sprichwörtlich gesehen – fallen sollte.) Das hat mich auch noch arg beschäftigt, als mein Klient gegangen war. Habe ich geholfen oder nicht? Wie wird es ihm wohl gehen? Erst einen Tag später konnte ich die Behandlung und die entsprechenden Reaktionen beurteilen und wusste, dass alles gut ist. Gewissheit gaben mir die erste Reaktion mit Tränen. Mein Klient konnte die Toilette aufsuchen, was vorher ein großes Problem war und der Magen hat sein Signal gesandt. Etwas ganz besonderes war aber auch darüber hinaus passiert, nach der Behandlung hat sich ein Mensch mit einem entspannten Gesicht und aufrechtem Gang verabschiedet. Meine Ungewissheit war mit einem Mal wie weggeblasen. Ich war mir einer erfolgreichen Behandlung sicher und konnte dem nächsten Termin mit Ruhe begegnen. Und diese Begegnung sah folgender Maßen aus: zu mir kam ein fröhlicher, aufgeschlossener Mensch, der mir glücklich erzählte, dass er einen wunderschönen, entspannten Sonntag erlebt hat und sich nun von Herzen wünscht, immer so glücklich und froh leben zu dürfen.
Mechthild Diehl, Meridian-Energie-Therapeutin, Lausitz

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