Angst vor PRÜFUNGEN

Ines Ziemann, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Billerbeck
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


und eine optimale Vorbereitung ermöglichte es mir, völlig angstfrei und erfolgreich, die Amtsärztliche Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, beim Gesundheitsamt zu absolvieren.
Meine schönste Belohnung für das Bestehen der Prüfung war das Lob der prüfenden Amtsärztin, die mir gratulierte und äußerte, ich könne mit meiner Fachkompetenz schon morgen eine Praxis eröffnen.
Und ganz genau das tat ich auch.
Dazu muss ich sagen, dass ich schon geraume Zeit als Ernährungsberaterin und Meridian-Energie-Therapeutin sehr erfolgreich Klienten behandle.
Dennoch war es mir wichtig, noch tiefer in die Materie einzutauchen und noch mehr Hintergrundwissen über die Psyche zu erwerben.
Dies, weil es dann noch leichter ist, alte Muster zu hinterfragen. Bei Klienten weit in die Kindheit zurückzugehen und Entstehung von Verhalten, aber auch von Krankheiten aufzudecken.
In der Vergangenheit habe ich eine Reihe von Klienten wegschicken müssen, weil sie unter Medikamenteneinwirkung standen oder/und weil ich nicht einschätzen konnte, ob eine Gesprächstherapie bei mir anreichen könnte, oder ob klinische Hilfe vonnöten wäre.
Heute habe ich eine andere Selbstsicherheit und einen geschärften Blick, der mir hilft, für meine Klienten die richtige Entscheidung zu treffen.


Ernährung war die Basis


Schon seit Jahren arbeite ich als Ernährungsberaterin und als Seminarleiterin nach dem Trennkostkonzept. Nach diesem einfachen und genialen System lebe auch ich und kann es den Interessenten so vermitteln, dass wir praktisch ab morgen danach verfahren können. Ich weiß, wie wichtig es für die körperliche und seelische Gesundheit ist, sich richtig zu ernähren. Schließlich hat schon Hippokrates gesagt:
„Nahrung soll deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein!“
Am eigenen Körper habe ich die Segnungen einer besseren Ernährung erfahren. Durch eigenen Leidensweg hatte ich mich dafür interessiert und dieses Thema erfolgreich zu meinem Beruf gemacht.
Ich habe inzwischen vielen Menschen dabei helfen können, ihr Gewicht zu reduzieren. Als Begleiterscheinung für gesundes Essen konnten diese auch ihre Zuckerwerte, Cholesterinwerte, Blutfettwerte reduzieren, oftmals normalisieren, optimale Werte erreichen.


Angst vor Krebs


In meiner Familie gab es viele Krebsfälle. Bis auf meine Mutter hat niemand diese Krankheit überlebt.
Als mein untersuchender Arzt auch bei mir nach einem Tastbefund Knoten feststellte, war ich von Angst getrieben. Auch dann noch, als sich diese als gutartig herausstellten. Ich sagte mir, dass ja auch solche Veränderungen sorgsam beobachtet werden müssten und sich daraus auch bösartige Wucherungen entwickeln könnten.
Die Angst hatte mich fest in ihrem Würgegriff. Ich befand mich regelrecht in einem Angstkreislauf und wusste nicht, wie ich diese schrecklichen Gedanken los werden sollte.
Ganz schlimm wurde es, als nach einer weiteren Tastuntersuchung wieder etwas zu erfühlen war. Die Gynäkologin sagte: „Frau Ziemann, machen Sie sich nicht verrückt, das wird wieder gutartig sein:“
Sie hatte gut reden. Ich aber war voller Angst.


Die Blitzentscheidung


Durch meine Verbindung mit dem Seminarhaus Hoher Vogelsberg wusste ich, da gab es doch was mit Meridianklopfen. Das sollte gegen Angst helfen?
Egal, ich wollte es versuchen, denn ich hatte ja gar keine Lebensqualität mehr.
Aber Freitagabend begann schon das Seminar.
Kurz entschlossen rief ich im Seminarhaus an und meldete mich zur Teilnahme.
Meinen Mann informierte ich am Telefon, dass wir uns erst am Sonntag wiedersehen würden.


Therapeutenausbildung


Ich nahm also teil an dem Basisseminar. Was dort mit mir geschah, war beeindruckend. Ich konnte mich an diesem einen Wochenende bereits von vielen Blockaden befreien. So begeistert, buchte ich gleich die gesamte Therapeutenausbildung.
In diesen insgesamt neun Tagen konnte ich mich von meinen eigenen Angstgefühlen komplett verabschieden. Meine Angst ist vollkommen weg und zeigt sich heute nicht einmal in den allerkleinsten Ansätzen.
Ich habe in meinem Leben damit viel geräumt und aufgedeckt. Dies mit Hilfe von Heilpraktikerin Conny Fies und Meridian-Energie-Therapeutin Birgit Seufert. Auch in Selbsthilfe bin ich ständig zugange, neue Aspekte aufzuspüren. Aber je weiter man auf die Entdeckungsreise zu sich selbst geht, umso mehr offenbart sich, was ebenfalls noch der Auflösung bedarf.
Ich konnte an mir feststellen, dass ich immer ruhiger geworden bin, dass ich voll Zuversicht ins Leben schaue und mir inzwischen  a l l e s  zutraue.
Seit dieser Zeit arbeite ich mit dieser einzigartigen Methode auch in eigener Praxis. Ich klopfe und meine Klienten klopfen ebenfalls nach meiner Anleitung. Mit dem Strömen halten wir es genau so.


So ganz leicht war es nicht


Als das Seminarhaus Hoher Vogelsberg die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie anbot, überlegte ich nicht lange, sondern nahm an diesen (nur) vier Wochenenden für die Vorbereitung zur Amtsärztlichen Überprüfung durch das Gesundheitsamt teil.
Das Lernen hat mir großen Spaß gemacht.
Aber ich möchte ehrlich sagen, dass es schon ein sehr umfangreiches Wissen ist, das es zu erobern gilt.
An den Wochenenden werden die Zusammenhänge erläutert. Krankheitsbilder erklärt und auf anschauliche Weise der Lehrstoff vermittelt.
Aber ohne wirklich intensives Lernen in der Zeit daheim, kommt niemand aus.


Dank an die Dozentin


Ich möchte mich an dieser Stelle bei der super-super-klugen, kompetenten und engagierten Dozentin Christa Krucker herzlich für ihre Unterstützung bedanken.
Sie war nicht nur in der Seminarzeit für uns Studenten da. Wir durften Sie für alle Fragen, die sich uns in der Lernzeit stellten, frequentieren und das nahm ich ausgiebig per Telefon und E-Mail in Anspruch. Ihr ist sicherlich mein stereotyper Eingangssatz noch im Ohr: „Frau Krucker, wenn ein Patient nun mit folgenden Beschwerden zu mir kommt ...“
Ich freue mich, dass künftig für die Studenten ein weiteres Lernwochenende angeboten wird, das ein spezielles Coaching für die Prüfung anbietet.


Optimale Vorbereitung in jeder Hinsicht ...


Ich bin ohne jedes Angstgefühl zu der Prüfung gegangen. Dies, weil ich fleißig gelernt hatte und wusste, dass ich alles Wesentliche „auf dem Schirm hatte“.
Andererseits hatte ich mir jedes ängstliche Gefühl schon im Ansatz weggeklopft.
Freilich beschäftigen einen schon mal die Befürchtung, dass man in der aktuellen Prüfungssituation vielleicht Gelerntes vergessen hat, dass einem vielleicht die Stimme versagt, dass man eingeschüchtert ist, dass das Gehirn ganz leer ist, dass man den Prüfern vielleicht unsympathisch ist und, und, und ...
Im Gesundheitsamt dauerte die Prüfung einer Studienkollegin ungewöhnlich lange, auch das weckt Zweifel. Ich bin dann dort auf die Toilette gegangen und habe mich noch mit ein paar Runden beklopft.
Aber dann ging alle ganz prima.
Ich bin heute Heilpraktikerin für Psychotherapie und froh, dass ich mich getraut habe.
Das intensive Lernen war für mich eine ungewohnte Herausforderung, an der ich wieder einmal gesehen habe, was zu leisten man in der Lage ist, wenn es einem wichtig genug ist, die Hürde zu nehmen.
Im Anschluss möchte ich Ihnen nun drei Erfahrungsberichte aus meiner Praxis zur Verfügung stellen.


1. Urlaub 2005 in der Toskana


Diesen Urlaub verbrachten wir mit unseren Freunden in der wunderschönen Toskana. Auf unserem Programm stand auch der Besuch des schiefen Turm von Pisa.
Meine Freundin und ich bestiegen gemeinsam den Turm, die Männer blieben bei den Kindern.
Der Aufstieg verlief relativ problemlos. Ein Japaner in unserer Gruppe hangelte sich völlig verkrampft mit angstverzerrtem Gesicht das Geländer nach ganz oben. Meiner Freundin hielt sich auch sehr ängstlich fest. Ganz oben angekommen, stand sie dann völlig entnervt, mit kreideweißem Gesicht am Geländer des Turmes, unfähig sich weiter zu bewegen.
Auf meine Frage, was mit ihr los sei, antwortete sie mir mit zusammengebissenen Zähnen, sie habe Höhenangst, das es so schlimm sei, habe sie nicht erwartet.
Ich fragte Sie: „Soll ich Dich klopfen? und sie antwortete: „Ist mir scheißegal, aber tue irgendetwas!“. So klopften wir die panische Angst, die Angst vor der Höhe, das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, sich nicht mehr bewegen zu können. Außerdem ließ ich sie nach jeder Klopf-Sequenz tief ein- und ausatmen. Die Symptome verloren immer mehr an Intensität und es dauerte gar nicht lange, da probierte meine Freundin Schritt für Schritt, ohne sich festzuhalten, über die obere Plattform des Turmes zu laufen, was ihr dann auch problemlos gelang. Für sie noch unfassbar, lief sie aufgeregt hin und her, das Angstgefühl war völlig weg. Wir waren beide überglücklich. Der ängstliche Japaner hangelte sich auch völlig verkrampft wieder nach unten und staunte nicht schlecht, als meine Freundin ihn einfach überholte. Ja, warum ich das heute erzähle? In der Zwischenzeit hat meine Freundin mit ihrer Familie ein Haus gebaut und als das Gespräch auf einen meiner Vorträge zum Meridian-Klopfen kam, sagte meine Freundin plötzlich: „Ach ja, meine Höhenangst hatte ich ja ganz vergessen ich bin in dem Rohbau ja die Leiter hoch und wieder runter geklettert, vom Keller bis zum Speicher, ohne Probleme, ohne Höhenangst.. Das wäre vorher gar nicht möglich gewesen und die Angst ist auch nicht wiedergekommen“.


2. Nackenbeschwerden


Eine Klientin suchte mich auf, mit der Bitte, etwas für ihren Nacken zu tun. Die vom Arzt verordnete Salbe half nicht. Ich erklärte ihr, dass ihr Nackenproblem auch seelisch bedingte Ursachen haben könnte und es sicherlich sinnvoll sei, dieses Problem  a u c h  von dieser Seite her anzupacken.
Ich erläuterte ihr die Organsprache und gemeinsam erarbeiten wir, was ihr im Nacken sitzt, wo sie ihren Kopf einziehen muss, dass der schmerzende Nacken sie bei ihrer Arbeit behindert, dass sie nicht gut schlafen kann, weil der Nacken im Liegen besonders schmerzt, dass sie sich nicht traut, den Kopf zu bewegen und noch eine ganze Reihe mehr.
Mit meinem Biofeedbackgerät konnte ich die mentale Erregung meiner Klienten mit verfolgen. Wir begannen mit der Thematik, die am meisten stresste. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Themen oft sehr vielschichtig sein können und so arbeiteten wir die einzelnen Aspekte ab. Die Klientin spürte schon nach dieser einen Sitzung eine Linderung ihrer Beschwerden. Nach der zweiten Sitzung waren die Schmerzen völlig verschwunden.


3. Auch die Therapeutin wird mal krank


Ganz am Anfang meiner Tätigkeit, als Meridian-Therapeutin erkrankte ich im Urlaub in Italien an einer Lungenentzündung. Der von mir aufgesuchte Arzt diagnostizierte eine schwere Entzündung des rechten Lungenflügels. Außerdem hatte ich über vierzig Grad Fieber und sollte sofort ins Krankenhaus, ein Alptraum für mich. Auf mein Bitten konnte ich die Ärzte im Krankenhaus und meinen behandelnden Arzt doch davon überzeugen, dass ich in der Nähe meiner Familie am schnellsten wieder gesund werden könnte. Mit dem Hinweis, es sei Krankenhausroutine mit strenger Bettruhe angesagt, wurde ich wieder zu meiner Familie entlassen. Mein behandelnder Arzt erklärte noch, dass er ab sofort jeden Tag nach mir schauen würde. An Heimreise war nicht zu denken, das ließ mein Gesundheitszustand nicht zu. Also überlegte ich was ich für mich tun könnte. Medikamente für den Akutzustand hatte ich, aber aus meiner Ausbildung wusste ich ja, dass auch ich selbst einen großen Teil zur Genesung beitragen kann.
Meine Ausbildung lag noch nicht lange zurück, ich wollte mein Wissen vertiefen und hatte deshalb alle Bücher über Meridian-Klopfen und Japanisches Heilströmen mit in den Urlaub genommen.
So fing ich an, alles was mich in meiner Situation nervte, störte, ängstigte, traurig machte, zu klopfen und setzte mich mit dem dahinterliegenden Thema auseinander. Gleichzeitig hatte ich mit meiner Freundin die einzelnen Themen am Telefon besprochen und sie klopfte nun stellvertretend ebenfalls. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Stellvertreter zum Teil an Themen herankommt, die dem Betroffenen verborgen bleiben.
Außerdem hatte ich es mir zur Angewohnheit gemacht  zweimal täglich den Mittelstrom und viermal täglich den Lungenstrom zu strömen. Den Lungenstrom mit großer Freude, denn nach jedem Strömdurchgang konnte ich besser und tiefer durchatmen. Eineinhalb Wochen arbeiteten wir parallel, denn das Röntgenbild, was nun gemacht werden sollte, würde darüber entscheiden, ob und wann wir wieder nach Hause fahren konnten. Mit etwas gemischten Gefühlen fuhren mein Mann und ich wieder ins Krankenhaus. Es ging mir schon viel besser, der Husten war fast weg, aber würde auch das Röntgenbild gut aussehen?
Nach bangem Warten wurde ich zur Auswertung gebeten. Der Arzt schaute etwas ungläubig und meinte, das Röntgenbild würde super aussehen, die rechte Lunge wäre vollkommen ausgeheilt, es gäbe keinen krankhaften Befund mehr. Das wäre schon beachtlich für diese kurze Zeit. Er gratulierte mir und wünschte mir eine gute Heimreise. Ich solle mich noch schonen und mich direkt bei meiner Hausärztin in Deutschland vorstellen. Das tat ich dann auch, aber auch sie war sehr über meine schnelle Genesung verblüfft. Ein krankhafter Befund sei nicht mehr feststellbar und das nach dieser kurzen Zeit. Sicherlich waren die Medikamente sehr wirkungsvoll und superwichtig gewesen.
Letztendlich glaube ich aber, hat alles zusammen diesen tollen Erfolg gebracht. Die Medikamente auf der einen Seite und zum anderen das Klopfen und die Auflösung der Ängste und Blockaden sowie das Heilströmen und da besonders die Stärkung des Lungenstroms. Für mich heute, wie damals ein sensationeller Erfolg und gerade für den Anfang für mich ein ganz wichtiges Schlüsselerlebnis. Es hat mein Vertrauen in beide Methoden nochmals bestärkt, mir das Gefühl vermittelt, was immer kommt, ich kann mir helfen und Heilung ganz gezielt unterstützen, indem ich meinen inneren Heiler stark mache. Ich bin keiner Situation hilflos ausgeliefert.


„Liebe Frau Schlieske, nun noch etwas in eigener Sache, etwas, was ich Ihnen schon immer sagen wollte:


Seit vielen Jahren bin ich nun regelmäßig in der Schule bei Ihnen auf dem wunderschönen hohen Vogelsberg. Mit der Ausbildung zur Trennkostseminarleiterin hat damals alles begonnen. Es folgten verschieden Spezialseminare, die Ausbildung zur Meridian-Therapeutin und zur Heilpraktikerin (Psychotherapie). Jedes Seminar, jedes Wochenende hat mich in meiner persönlichen Entwicklung ein großes Stück weitergebracht, hat mir geholfen, meinen Weg, meinen Beruf, meine Berufung zu finden. Menschen kennen zu lernen, die liebe Freunde wurden. Ich glaube nun bin ich angekommen. Ich übe einen Beruf aus, der mich sehr erfüllt. Ich kann Wissen vermitteln, von dem ich absolut überzeugt bin. Es ist ein tolles Gefühl.
Und deshalb vielen, vielen Dank an Sie und Ihr Team, wie Birgit Seufert, Conny Fies, Frau Krucker, Ilona Martin, Hildegard Kita und all die anderen. Reisen auf den Vogelsberg sind für mich so ein bisschen, wie nach Hause kommen. Hier kann ich auftanken, Kraft schöpfen und mich inspirieren lassen und voller Tatendrang wieder nach Hause fahren. Danke.

Selbsthilfe kann beste Gesundheitsunterstützung bieten:

Japanisches Heilströmen

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vegane und vegetarische Ernährung