Hoffnung als Prinzip

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Nur selten ist ein Mensch ganz verloren, fast immer bietet das Leben mehr als eine Chance. Letztendlich aber liegt es an jedem selbst, eine solche Chance zu erkennen und dann zu ergreifen.
Meine junge Freundin Natascha ist ein solcher Mensch, der sich dem Schicksal, das vorgezeichnet schien, nicht einfach ausgeliefert hat, sondern aus eigener Kraft alles zum Besten wendete.
Und darauf bin sich soooo stolz!
Ich habe mit Natascha vereinbart, dass ich über ihr Leben berichten darf, ohne etwas zu beschönigen. Wir wollen damit anderen jungen Menschen Mut machen. Wie viele von ihnen drohen daran zu zerbrechen, dass sie in einer aktuellen Situation verzweifelt sind, keine Zukunftsperspektiven für sich erkennen können und einfach nicht wissen, wie alles weitergehen soll mit ihnen.
Sie sehen sich selbst als Verlorene und fühlen sich von der Gesellschaft abgeschrieben.
Auch bei Natascha war das nicht anders. Jahrelang machte ich mir große Sorgen um sie und habe mir über Jahre hinweg kaum vorzustellen gewagt, was aus ihr einmal werden könnte.
Vielen von Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, ist meine Natascha schon längst bekannt. Sie ist nämlich die Hauptfigur in dem von mir geschriebenen Märchen „Das Niemand-mag-mich-Kind“.
Darin erkläre ich kleinen und auch erwachsenen Lesern, in Märchenform, das Thema Ursache und Wirkung.
Das Mädchen in meiner Geschichte hat von mir den Namen Janina erhalten und erzählt anhand von bestimmten Situationen, wie das eigene Verhalten den Ausschlag dafür gibt, wie andere Menschen einem begegnen.
Wenn man widerborstig ist, sich unhöflich und frech benimmt, ist es nicht verwunderlich, wenn man Ablehnung erfährt und auch die eigene Familie eher genervt ist, als sich danach zu reißen, sich mit einem solchen Kind zu beschäftigen.
Und genauso ein unmögliches kleines Mädchen war Natascha.
Ich habe sie kennen gelernt, als sie vier Jahre alt war. Mit ihrer Mutter, zwei Schwestern und einem Bruder lebte sie in einem Haushalt, in dem gelegentlich auch ihr Vater aufkreuzte. Der kümmerte sich dann – so empfand sie es, ausschließlich um seine andere leibliche Tochter, die etwas älter als Natascha, aber liebenswürdig, anmutig und freundlich war. Deshalb zog sich das Kind noch weiter zurück und erhielt deshalb natürlicherweise noch weniger Aufmerksamkeit von ihm, wenn er schon mal da war.
Natascha hingegen, die immer nur erlebt hatte, dass sie benachteiligt wurde, versuchte, ihre Rechte einzufordern, indem sie ständig schreiend an der Mutter hing, ewig schlecht gelaunt war und insgesamt nicht die Beachtung fand, wie sie ein kleines Kind eigentlich braucht.
Die Familiensituation war dadurch erschwert, dass Dagmar, die Mutter, auf alle mögliche Weise versuchte, die Familie finanziell über Wasser zu halten. Sie backte zum Beispiel Öko-Kuchen für ein Cafe´, wobei ich sie übrigens kennen lernte. Später dann half Dagmar auch mir in meiner damals kleinen Firma und ich kam dadurch mit Natascha in Kontakt.
Zugegeben, so richtig begeistern konnte auch ich mich nicht für dieses schwierige Kind.
Bis die Familie in unser Dorf zog.
Natascha war nun schon einige Jahre älter. Sie lief über den Feldweg dann oft zu uns, besonders dann, wenn meine Enkeltochter Valeska bei uns war, die vier Jahre jünger ist als Natascha.
Und Valeska fand Natascha einfach toll. Durch sie erfuhren wir erst, was für Qualitäten dieses Mädchen hatte. Immer fiel ihr ein schönes Spiel ein. Die beiden tobten lautstark in unserem Pool, bastelten viele interessante Sachen und malten. Ich erinnere mich noch daran, wie Natascha die ganze Teerstraße hinter unserem Haus mit bunter Kreide mit ganzen Gemälden bedeckte. Und Valeska malte die Kunstwerke aus.
In dieser unbeschwerten Zeit lernten wir ein fröhliches Kind mit vielen Talenten kennen.
Allerdings war es schwer, Natascha zu verstehen. Sie nuschelte derart und verschluckte ganze Silben, dass es oft nicht ganz einfach war, dem zu folgen, was sie uns mitteilen wollte. Dieser Fakt hinderte ihre Mitmenschen meistens daran, zu erkennen, was für ein kostbarer Schatz in diesem kleinen Wesen steckte und wie nachdenklich und intelligent sie in Wahrheit war.
Einmal, ich erinnere mich noch genau an die Situation, Natascha war vielleicht zwölf, da besuchte sie mich. Sie kam dann einfach für eine Weile, setzte sich zu mir, sprach manchmal gar nichts, weil ich beschäftigt war, und ging dann wieder.
An diesem Tag hatte ich mich hingelegt, weil es mir nicht so gut ging und Natascha saß an meinem Bett. Sie war sehr traurig, weil ihre Mutter und deren damaliger Lebensgefährte sich trennen wollten. Natascha sagte ganz ernst zu mir: „Ich glaube, dass das Schicksal mich dazu bestimmt hat, diese Familie zusammenzuhalten.“ Sie hatte ja schon mal erlebt, dass die Familie auseinandergebrochen war und wollte nun die ganze Last der Probleme auf ihre kleinen Schultern laden. Sie stand beiden Elternteilen als Gesprächspartnerin zur Verfügung und wollte immer nur helfen. .Damit war sie natürlich völlig überfordert und brach selbst unter der Last der Verantwortung fast zusammen.
Ich konnte kaum glauben, was ich da hörte. Da machte ein Kind sich so intensive Gedanken darüber, was zu tun war, damit die Familie beisammen blieb.
Aber so war sie, meine kleine Freundin, ernst und nachdenklich.
Da aber hatte ich das Buch über sie längst geschrieben. Mir ist noch genau erinnerlich, wie es war, als ich ihr das Manuskript zu lesen gab, ohne ihr zu erklären, worum es dabei überhaupt ging. Ich arbeitete im Büro und Natascha ging in mein Wohnzimmer. Sie war nun zehn Jahre alt, so alt, wie die Janina in dem Buch.
Als Natascha das Skript zur Hälfte gelesen hatte, kam sie zu mir und sagte ganz erstaunt: „Ingrid, bis jetzt ist in dem Buch alles so wie bei mir.“ An dieser Äußerung und daran, dass sie das gesamte „Werk“ in einem Rutsch voller Spannung gelesen hatte, war mir klar, dass das Buch ein Erfolg werden würde. Und so ist es ja auch passiert. Seit vielen Jahren ist es ein Dauerbrenner und wird vielfach von Großmüttern und Müttern verschenkt.
Auch Natascha hat viele Exemplare davon an alle Menschen verschenkt, mit denen sie näheren Kontakt hatte, sowie die CD auch, die ich später mit der Geschichte besprach.
Aber leider hat das Leben von Natascha erst einmal keine gute Richtung genommen.
Die Familie zog dann in eine andere Gegend und Natascha besuchte uns nur noch unregelmäßig. Es war ja erst noch lustig, wenn sie mit blauen Haaren auftauchte, ihr Kopf dann kahl rasiert war und ein bunter Irokesenschnitt auf dem Scheitel prangte.
Auch wurde die Kleidung immer abenteuerlicher, erst malerisch, dann aber eher ungepflegt und gammelig.
Nun bin ich aus Grundsatz ein nachsichtiger Typ und sagte mir, da müsste sie einfach durch und wir auch. Aber Nataschas Aufzug erforderte in der Folgezeit schon viel Toleranz. Sie sah zunehmend ungepflegt aus und „duftete“ auch nicht sehr ansprechend. Sie war auch ziemlich dick geworden nach einem Psychiatrieaufenthalt mit allen seinen Medikamenten und sah damals alles andere als nett aus.
Wenn man fragte, welche Zukunftspläne sie denn hätte, sprach sie davon, am liebsten in Holland auf der Straße leben zu wollen und ihren Unterhalt mit Malen zu verdienen.
Ihre Familie fand auch nicht mehr so recht den Zugang zu ihr. Drogen und Psychosen gaben Anlass zu allergrößter Sorge.
Natascha konnte gar nicht mehr ohne Aufsicht sein und lebte nun in einer Einrichtung, die Jugendliche bei sich aufnahm, um sie möglichst wieder in ein normales Leben zurückführen zu können.
Wenn ich Natascha dort besuchte, durfte ich sie für kurze Zeit mitnehmen. Wir gingen dann was Schönes essen und ein wenig spazieren.
Meine Familie und ich nahmen sie auch zweimal mit zu einem Urlaub nach Mallorca. Ich war fest davon überzeugt, dass solche Abwechslung ihr gut tun würde. Trotz der Warnung des Leiters in ihrer Wohneinrichtung, war ich sicher, dass wir mit ihr schon gut klar kommen könnten. Wir kannten sie schließlich so lange schon und sie war uns vertraut.
Aber wir waren in keiner Weise darauf vorbereitet, wie die Zeit sich dann tatsächlich gestaltete.
Ich rief damals in meiner Not mehrfach ihren Heimleiter an und ließ mich beraten, wenn Natascha ihr Bett nicht verlassen wollte, oder stundenlang vor der Haustür auf der Erde saß, den Kopf in den Armen vergraben und nicht ansprechbar war. Allerdings – und da zeigte sich wieder die Lernfähigkeit dieses Geschöpfes: ich hatte für sie einen ausrangierten Schreibautomaten besorgt und sie lernte innerhalb weniger Tage von meiner Sekretärin in Spanien das Schreibmaschineschreiben und zwar blind.
Übrigens erzählte sie mir jetzt, dass sie das alte Ding bis heute aufgehoben habe, als Erinnerung.
Dennoch, ein weiteres Mal wollten wir die Verantwortung für diesen jungen Menschen nicht übernehmen, die ja nicht eine Minute ohne Aufsicht bleiben konnte. Ich musste meiner Familie damals versprechen, dass wir einen solchen Stress, wie wir ihn in diesen Urlauben mit ihr hatten, nicht noch mal auf uns nehmen würden.


Unsere Sorgen um das Mädel hätte nicht größer sein können


Irgendwie konnte man gar nicht daran glauben, dass sie sich noch mal fangen würde, ein normales Leben führen könnte.
Aber wir haben einander nie ganz verloren. Wir unterstützten ihre Einrichtung mit einem Monatsbeitrag und schickten öfter mal ein Paket aus dem Vegetarischen Versand.
Und Natascha meldete sich immer mal wieder per Telefon. Allerdings waren ihre Berichte kaum zu verstehen. Schon als Kind hatte sie ja Sprechunterricht bekommen müssen, weil sie schneller sprach, als sie sich artikulieren konnte. Dazu verschluckte sie ganze Silben, sodass ihre Sätze ganz unverständlich waren. Hinzu kam ihre psychische Befindlichkeit und sicherlich wirkten auch die Medikamente, die sie nehmen musste, lähmend auf sie.
Ihre Mutter und wir finanzierten dann für eine ganze Weile noch bestimmte Nahrungsergänzungsstoffe, die ein Heilpraktiker für sie empfahl und die Therapien in ihrer Einrichtung zeigten ebenfalls Früchte.
Heute schämen wir uns, dass wir kaum daran glauben mochten, dass aus diesem „verlorenen Kind“ einmal eine so tüchtige, selbstbewusste junge Frau werden könnte, wie sie das heute ist.
Das hat uns wieder einmal gezeigt, dass man nie, wirklich nie einen Menschen aufgeben darf und dass es das Prinzip Hoffnung immer gibt.
Natascha lebt nun seit ihrem 20. Lebensjahr in Marburg. Sie hatte dort zuerst eine winzige Wohnung, in der sie erstmals alleine wohnte, aber ganz fest umrissene Zukunftspläne hatte. Auf ihrem Lebensprogramm stand als erstes ein regelmäßiger Schulbesuch und das Absolvieren der Mittleren Reife, um dann eine Ausbildung zu beginnen.
Und diese Mittlere Reife schaffte sie spielend und das mit einem hervorragenden Abschluss.
Ja und dann kam die Liebe dazwischen. Ein attraktiver Inder eroberte ihr Herz und lebt heute mit ihr in einer schönen 4-Zimmerwohnung mit den zwei entzückenden Kindern, die inzwischen geboren wurden.
Die kleine Familie hat nur wenig Einkommen, aber es fehlt an nichts. Natascha hat hervorragend gelernt, mit Geld umzugehen. Ihre bildhübschen und wohlerzogenen Kinder sind wunderhübsch gekleidet.
Manchmal tritt die Familie in exotischen Kleidern auf, denn es ist nicht zu übersehen, dass die beiden süßen Mädchen indisches Blut haben.
Natascha ist ein tolle Mama. Sie geht mit den Kiddys ganz ruhig, aber auch konsequent um.
Ich konnte gar nicht glauben, wie gut sie organisiert ist und alles managt.
Seit neuestem hat sie ein hübsches kleines Auto, denn die Lütten müssen ja in den Kindergarten und zu allen anderen Terminen, die man als kleiner Mensch so wahrnehmen muss. Auch die Familieneinkäufe können so transportiert werden, denn die Wohnung liegt nicht im Zentrum. Für den Führerschein hat sie sich mühsam den erforderlichen Betrag zusammengespart und die Prüfung, wie konnte es anders sein, auf Anhieb geschafft.
Natascha plant nun den nächsten Schritt. Sie will unbedingt eine ordentliche Ausbildung machen und einen interessanten Beruf erlernen.
Dafür wird sie demnächst eine Schule besuchen um Mediengestalterin (Informationstechnische Assistentin) zu werden. Nach einer ausführlichen Berufsberatung erhält sie dafür Bafög und freut sich riesig auf eine gute Zukunft für sich und die Familie.
Mein „Niemand-mag-mich-Kind“ hat sich also toll herausgemacht. Sie ist ja gerade erst 26 Jahre alt und hat den größten Teil ihres Lebens noch vor sich.
Ich finde es bewundernswert, dass sie sich nicht damit begnügt, nun ein glückliches Familienleben zu haben, wie es viele gleichaltrige junge Frauen sicher halten würden. Natascha will mehr vom Leben und ist bereit, sich diesen Wunsch Schritt für Schritt zu erfüllen.
Stolz bin ich auch darauf, dass Natascha heute deutlich und verständlich spricht und sich so toll ausdrücken kann.
Kein Mensch kann vermuten, dass sich hinter der jungen, hübschen Frau ein so schweres Schicksal verbirgt.
Natascha hat ihr Schicksal so grandios gemeistert, weil sie selbst an sich geglaubt hat und die Liebe ihr rechtzeitig zur Hilfe geeilt ist.
Dazu kann man ihr von Herzen gratulieren. Hier ist zu spüren, dass ein junges Leben sich so stabilisiert hat, das nichts mehr sie aus der Bahn werfen kann.


Soja auf indisch


Nataschas Mann ist indischer Koch. Soja, Tofu und Sojamilch sind für ihn vertraute Lebensmittel. Für seine Familie zaubert er die fantasievollsten Gerichte mit indischem Touch. Einfach lecker. Das zeigt uns, dass man viel zu festgefahren ist mit der heimischen Küche. Mit exotischen Gewürzen und allen Gemüsesorten lassen sich einzigartige Rezepte verwirklichen. So bringt er auch Soja-Varianten auf den Tisch, in denen Obst mit süß-säuerlichen Varianten überrascht.


Sabji (Gemüse)
Zutaten:
150g Sojetten
200g Rahmspinat
150g Schafskäse
1 El Sojasoße
50g Öl
1 Zwiebel
1 Tomate
50g Tomatensoße
1 TL Gemüseconsommé
1/2 TL Algen Kräutersalz + 1 Prise Salz
1 TL Haldi (Indischer Curry)
Garam Masala (Indische Gewürzmischung)
3 grüne scharfe Peperoni
30g Butter
50g Öl


Zubereitung:


Spinat auftauen, Sojetten ca. 10 Minuten im warmen Wasser lassen.
Butter und Öl in einem Topf erhitzen, die gewürfelten Zwiebeln anbraten und nach einiger Zeit die ebenfalls kleingeschnittenen Tomaten dazugeben. Tomatensoße und alle Gewürze dazugeben. Den Soja und etwas Sojasoße dazugeben. 10 Minuten kochen. Schafskäse klein schneiden und unterrühren. Wer scharf essen möchte, sollte die Peperoni waschen, klein schneiden und dazugeben.


Rotti (Indischer Fladenbrot)


Zutaten:


100g Kichererbsenmehl
300g Sojamehl
1/2 TL Salz
3g Königskümmel
1El Öl
1 Ei


Zubereitung:


Mehle mit Salz, Öl und Ei mischen. Etwas Wasser dazugeben und gut durchkneten. Der Teig sollte wie ein sehr fester Brotteig sein. Zum Schluss etwas Öl an die Hände und den Teig leicht von außen eindrücken.
Mit Mehl eine Arbeitsfläche bestäuben. Ca. eine handvoll 50g Teig zu einem Ball formen, die Teigenden nach unten innen eindrücken. so dass die Ränder vom Teig nicht brüchig sind und sehr dünn ausrollen. In einer erhitzten Pfanne ohne Öl und Butter das Fladenbrot anbraten bis es leicht aufsteigt, dann umdrehen, mit etwas Butter am Stück am besten in der Verpackung leicht einstreichen und das Brot  wieder wenden. Während das Rotti brät, lässt sich die Zeit gut nutzen, um den nächsten vorzubereiten. Viele Inder verwenden auch gar keine Butter, um das Brot zu braten.


Trennkost-Tipp:


Diese Mahlzeit gehört in der Trennkost zur Eiweißzeit.


Extra-Tipp:


Dazu kann Joghurt gereicht werden.


Die Liebe ist ein großer Zauberer


Oft ist es die Liebe, die es schaffen kann, einem düsteren Lebensweg die glückliche Wendung zu geben. Plötzlich zeigt sich eine Sinnhaftigkeit, wo vorher eine ergebnislose Sinnsuche es schwer machte, glücklich zu sein. Und – nichts baut den Menschen so auf, wie wenn er angenommen wird, wie er ist, wenn er geliebt wird. Kommt dann noch eine harmonische Partnerschaft hinzu, ist es gar nicht mehr schwer, alle Schicksalseinbrüche hinter sich zu lassen.


Buchtipp:


„Das-Niemand-mag-mich-Kind“, Autorin Ingrid Schlieske, 12,80 Euro, erhältlich bei Vegetarischem Versand Hamburg