Familiencoaching - nur glückliche und ausgeglichene Eltern können auch gute Eltern sein

Ingrid Schlieske, Birgit Seufert
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Zunächst einmal lautet unser allerwichtigster Rat an Sie: lassen Sie sich nicht verrückt machen! Wir zwei Autorinnen sind auch Mütter und wissen, wovon wir reden.
Ich, Birgit Seufert, habe zwei Teenager-Töchter und ich, Ingrid Schlieske, darf mich dank meiner drei längst erwachsenen Kinder, schon lange fünffache Großmuter nennen.
Und uns beiden sind derartig viele Erziehungsfehler unterlaufen, dass wir jetzt sagen: „wir würden heute so ziemlich alles anders machen.“ Aber, ob das „Anders“ tatsächlich besser gewesen wäre, wissen wir bis heute nicht.
Wir waren auf jeden Fall immer guten Willens gewesen, wie die meisten anderen Eltern auch. Unsere Kinder sollten ganz anders aufwachsen, als wir selber das erlebt hatten. Dabei war die Pädagogin (Birgit Seufert) wohl einen Tick zu konsequent und die Geschäftsfrau (Ingrid Schlieske) gänzlich ohne Strenge und sogar noch stolz auf den „Wildwuchs“, der sich kaum an Regeln halten musste.
Es waren die eigenen Kinder, die uns schließlich die Augen geöffnet haben und genau das bemängelten, was ihnen vermeintlich fehlte: hier die „lange Leine“ und dort das Geländer, an dem man sich hätte orientieren wollen.
Wird man älter und sieht die Entwicklung des Nachwuchses mit etwas Abstand, ist es sicherlich einfacher zu sagen, wie es vielleicht besser gewesen wäre. Bei uns beiden Autorinnen wäre wohl jeweils genau die Mitte eine Ideallinie gewesen.
Vielleicht ...!
Denn, ob das Resultat besser ausgefallen wäre, darüber kann endlos diskutiert werden. Insgesamt können wir beide doch recht stolz sein auf die Ergebnisse. Aber der Weg bis dahin war manchmal ganz schön steinig. Und so können wir jede Sorge und die Nöte anderer Eltern nur zu gut verstehen.
Eines steht jedenfalls fest: jedes Kind unterscheidet sich vom anderen immens
Wollen Eltern wirklich jedem von ihnen immer ganz gerecht werden, auf seine Besonderheiten, seine Schwächen eingehen und Stärken ausreichend fördern, wäre das Wesen eines Chamäleons erforderlich. Das ist besonders dann äußerst schwierig, wenn die Kinder so unterschiedlich ausfallen, dass man meinen könnte, jedes von ihnen käme von einem anderen Planeten.
Und so vielfarbig, wie die Sprösslinge, sind ja auch die Eltern. Auch sie bringen ihre sehr unterschiedlichen Fähigkeiten oder Schwächen mit, sie eignen sich für die Kindererziehung mehr oder aber auch weniger.
Ja, das Elternsein hat etwas mit Begabung zu tun – aber auch viel mit eigenem Erleben. Gewohnheiten aus der Kindheit und die Beziehung zu den eigenen Eltern spielen dabei eine Rolle. Was wir damit sagen wollen?
Jeder kann nur, wie er kann. Niemand muss sich schuldig fühlen, wenn es ihm schwer fällt, genau die Regeln, die ihnen von Erziehungsprofis abverlangt werden, einzuhalten. Und genau da setzen wir an.
Als wir das Glück hatten, Meridianklopfen kennen zu lernen, nutzten wir diese Technik erst einmal, um alle eigenen, aktuellen Befindlichkeiten zu regeln. Das reichte von Ängsten, Sorgen, Schlaflosigkeit, Ärger, Wut und anderem emotionalen Stress, bis hin zu körperlichen Beschwerden, ja auch Schmerz.
Familiäre Begebenheiten aber veranlassten uns, mit dieser genialen Klopfmethode auch Einfluss zu nehmen auf negative Empfindungen unserer Kinder. Wir erlebten beide, wie wohltuend und glättend sich das Meridianklopfen bei aufgeregten Situationen bewährt, auch dann, wenn diese Einflussnahme ohne Wissen der Betroffenen geschieht.
Als alleinerziehende Mütter sind und waren wir ja für die Entwicklung unserer Kinder oftmals ihre Trainingsstrecke, das Ziel ihrer Frustrationen, Enttäuschungen, ihrer Kritik, oftmals ihr Ventil. Dies nach dem Motto: die Mutter ist schuld – und wir werden alles sowieso mal ganz anders machen.
Es ist nun mal so – meistens ist es die Mutter, welche die ganze Ladung aller möglichen Vorwürfe abkriegt.
Sie ist immer erreichbar und – sie dreht sich nicht um.
Das Kind kann, egal wie es sich verhält, eigentlich immer ziemlich sicher sein, von der Mutter nicht verlassen zu werden.
Die Versuchung ist also groß, sich von den eigenen Problemen zu entlasten und sie auf die vermeintlich stärkeren Schultern der Mutter abzuwälzen.
Schuldzuweisungen nennt man diesen Vorgang. Und dieses Tun ist sehr bequem, entlastet es doch für den Moment. Allerdings ist die erlebte Erleichterung nur vorübergehend, denn das Problem ist damit nicht aus der Welt.
Eine Lösung erlebt nur, wer genau hinschaut und eine Änderung der eigenen Situation beschließt und auch einleitet.
Ganze Generationen von Müttern aber haben sich Tonnen von Vorwürfen aufbürden lassen und tragen schwer an dieser Last. Oft ein ganzes Leben lang.
Unser Rat ist deshalb, sich Schritt für Schritt zu befreien von allen den Vorwürfen, die man registriert hat, von allen Schuldgefühlen, die man sich „angezogen“ hat, von der Erinnerung an jede Begebenheit, die Scham oder ein schlechtes Gewissen zurückgelassen hat.
Sie werden erleben, dass ein so konsequentes Aufräumen Ihrer emotionalen Vergangenheit nicht nur Ihr eigenes Bewusstsein entlastet, sondern gleichzeitig die Seele ihrer Kinder von Fesseln befreit.
Denn besonders die Mütter sind durch ein unsichtbares Band mit ihren Kindern verbunden, das sich durch jeden Gedanken an sie erneuert.
Erklärlich ist dieser Vorgang mit der Theorie des Gedankenfeldes, das sich durch intensive Verbindung mit einem Thema aufbaut und von dem aus eine Gedankenlinie zu einer anderen Person gezogen werden kann, unabhängig von der bestehenden Entfernung.
Werden also Blockaden im eigenen Leben aufgelöst, profitieren auch die Kinder davon, wenn es um gemeinsame Erlebnisse oder Verbindungen geht. Verbindungen und Zusammenhänge bestehen auch dort, wo sie als solche für uns nicht immer gleich erkennbar sind.

 

Beispiele für solche Aufräumarbeiten können sein (Formulierungshilfen):


„Obwohl ich mich schuldig fühle, weil ich über meine Schwangerschaft mit ... nicht glücklich war, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich mich mit zwei kleinen Kindern und dem Beruf völlig überfordert und oft gestresst fühlte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich selbst als Kind oft unglücklich war und ich das bei meinen Kindern auch wahrnahm, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl meine Eltern viel zu streng waren und ich das bei meinen Kindern fortsetzte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl mein Vater oft ungerecht zu mir war, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich alles besser machen wollte als meine Eltern, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich so ungern zur Schule ging, das bei meinen Kindern aber nicht akzeptiere, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich meinen Kindern nicht oft genug Aufmerksamkeit schenkte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich das Licht ausmachte, auch wenn meine Kinder sich im Dunkeln fürchteten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich die Tür zum Kinderschlafzimmer zu machte, auch wenn die Kinder um einen offenen Spalt baten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl die Kinder oft Zeuge wurden, wenn wir Eltern uns gestritten hatten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl wir Eltern die Kinder oft mit unseren Problemen belastet haben, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich nicht immer ein offenes Ohr für die Erlebnisse meiner Kinder hatte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl mein Sohn schon als Baby drei Wochen im Krankenhaus bleiben musste, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl eines meiner Kinder in einem Internat bleiben musste und Heimweh hatte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich viel zu viel mit meiner beruflichen Existenz beschäftigt war, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich es nicht geschafft habe, eine harmonische Ehe zu führen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl die Kinder nach der Scheidung zwischen Vater und Mutter hin und hergerissen wurden, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich mit meinen Kindern gemeinsam zu wenig unternommen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich manchmal bei meinen Kindern über ihren Vater geschimpft habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich es nicht geschafft habe, in der Erziehung mit meinem Ex-Mann an einem Strang zu ziehen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich meinen Kindern meine verschiedenen Lebensabschnittspartner zugemutet habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich öfter meine Kinder unpünktlich von ihrem Termin abgeholt habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich manchmal meine Frust an den Kindern ausgelassen haben, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich öfter unnötig meckerte und kritisierte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl mir oft die Kraft für Konsequenz fehlte, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich den Kindern kein regelmäßiges Familienleben geboten habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich oft keine Lust hatte, etwas Gesundes zu kochen und dann einfach Spaghetti gemacht habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich eigentlich immer ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich als Mutter nicht optimal funktioniere, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich mich um die schulischen Leistungen meiner Kinder nicht ausreichend gekümmert habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich meine Kinder manchmal um ihre Sorglosigkeit beneidet habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich mich manchmal nach einem Single-Leben gesehnt habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl mir manchmal alles über den Kopf gewachsen ist, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl es mir leid tut, dass ich meinen Sohn nicht gezwungen habe, weiter zum Musikunterricht zu gehen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“
„Obwohl ich nicht für mehr Sport im Leben meiner Kinder gesorgt habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“

 

Eine solche Auflistung kann mit genau den Punkten weitergeführt werden, die Ihnen in eigener Sache einfallen. In gleichem Maße, wie Sie Erleichterung finden, wie Sie sich von Schuldgefühlen, von Unbehagen und dem Gefühl, nicht genügt zu haben, befreien, wird auch Ihr Kind diese Entlastung spüren.
Die Voraussetzung für dieses duale Funktionieren eines solchen Klopf-Einsatzes ist, dass Sie sich für jedes einzelne Segment mit dem Empfinden Ihres Kindes verbinden. Vergegenwärtigen Sie sich dafür, wie Ihr Kind sich damals, als das Geschehen aktuell war, gefühlt hat. Bauen Sie dafür ein Gedankenfeld auf, um die negativen Empfindungen, die Sie dabei haben und die, welche bei Ihrem Kind davon zurückgeblieben sein könnten, aufzulösen. Beide werden auf der Stelle davon profitieren.
Der Gedanke an das Erlebnis schmerzt nicht mehr und die dadurch entstandenen Prägungen wirken für den Lebensweg, für die Gefühlswelt, nicht mehr behindernd, nicht mehr blockierend.
Machen wir uns frei von der Idee, wir hätten als Eltern immer perfekt zu funktionieren.
Wir konnten und können immer nur unser Bestes geben und das hängt sehr davon ab, wie wir uns selbst zu den entsprechenden Zeiten fühlen.
Deshalb ist die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Erziehung, das eigene Selbstwertgefühl zu steigern und den eigenen Lebensweg freizuschaufeln von Blockaden, die durch Schuldgefühle, durch Ängste, durch selbst erlebte Erziehung, durch erfahrene Zurückweisungen, durch Kritik und Versagen in menschlicher und beruflicher Hinsicht, entstanden sind.
Ein Mensch, der sich seines Wertes bewusst ist, der zielgerichtet agieren kann, ist fähig, sich ganz anders, nämlich voll Interesse und Kraft auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen umzustellen. Erziehung er-folgt dann nicht mehr hastig, neben einem stressigen Familienleben, sondern gut strukturiert und mit einem, dem Kind zugewandten Interesse.
Um eine solche Erziehung so zu organisieren, dass auch die Eltern mit ihren Bedürfnissen nicht auf der Strecke bleiben, haben wir einige wichtige Erziehungshinweise zusammengetragen. Diese gelten für Elternpaare ganz genauso, wie für Alleinerziehende.
Wir dokumentieren eine Reihe von Beispielen aus eigener Sicht, wie wir sie als über lange Lebensstrecken alleinerziehende Mütter gemacht haben. Diese betrachten wir freilich unter einem subjektiv bewerteten Blickwinkel.
Allerdings bestätigen eine lange Reihe von Erfahrungen unserer Klienten, die unter verschiedensten Familienbedingungen Erziehungsproblematik erlebten, dass es immer darum geht, die Bedingungen für eine andere Situation in Bezug auf den Umgang miteinander zu schaffen.
Und das ist mit Hilfe des Meridianklopfens oft überraschend schnell zu erreichen.
Darüber hinaus gilt es zu Familienregeln zurückzufinden, ohne die ein dauerhaft erfreuliches Miteinander nicht möglich ist.
Wir werden uns an dieser Stelle auf wenige Ratschläge beschränken, für die sich niemand unzumutbar „verbiegen“ muss. Alleine die Durchführung dieser Regeln gewährleistet fast vom ersten Tag an, eine andere, eine positivere Stimmung im Familienleben.


Dazu machen wir folgende Vorschläge:


Familienregeln – Respektvoller Umgang miteinander
Familienmitglieder denken sich oftmals nichts dabei, wenn sie „im Eifer des Gefechts“ sagen:
 „... Du spinnst wohl!“
„... hast Du einen Vogel?“
„... wie kann man nur so blöd sein!“
„... halt doch den Mund!“
„... quatsch nicht immer dazwischen!“
„... hat Dich jemand danach gefragt?“
„... Du musst auch immer deinen Senf dazu geben!“
„... Du nervst!“
„... mit Dir gibt es nur Probleme!“
„... immer muss ich Dir alles hinterher räumen!“
„... nie hältst Du dich an Absprachen!“
„... als Kind musste ich ...!“
„... Du hast doch keine Ahnung!“
„... Du bist wie Dein Vater!“

 

Ja, es braucht schon manchmal etwas Beherrschung, nicht zu kommentieren, wenn es fast unumgänglich ist, sich  j e t z t  zu äußern.
Nur bei nüchterner Betrachtung: was bringt das ständige „Gemecker“? Es wandert tatsächlich nur in ein Ohr herein und zum anderen hinaus. Bewirkt wird nichts, außer dass es sich einbürgert, ständig respektlos aneinander herumzukritisieren. Die Lösung für dieses Alltagsproblem ist eine klare, nachvollziehbare Ansage wie zum Beispiel:
- „Ich möchte, dass dies auf eine andere Weise erledigt wird, nämlich ...“
- „Können wir über diese Sache bitte sprechen?“
- „Du hast Deine Meinung, ich habe eine andere, das würde ich gerne mit Dir besprechen, wann können wir uns dafür zusammensetzen?“
- „Im Moment habe ich wenig Zeit, lass uns heute um ... darüber reden, ja?“
- „Mit der Ordnung hatte ich früher auch Probleme, lass uns darüber reden, wie wir das bei Dir in den Griff bekommen, ich will Dir dabei gerne helfen.“


Das Familien-Ventil


Es hat sich bewährt einmal wöchentlich einen Familienrat abzuhalten. Der kann beispielsweise Samstagnachmittag stattfinden. Auf eine Tafel in Küche oder Flur können die Punkte, die zur Diskussion kommen sollen, notiert werden. Wichtig ist, dass dieser Termin grundsätzlich eingehalten wird. Es muss sehr wichtige Gründe geben, um ihn einmal ausfallen zu lassen, oder ihn zu verschieben. Man kann einen solchen Termin als Ventil betrachten, bei dem jeder zu Worte kommen kann, ohne unterbrochen zu werden.


Das Geländer


Grundsätzlich sollte es so wenig Verbote geben, wie möglich und nur so viele Regeln, wie unbedingt nötig. Aber diese Familienregeln müssen ohne Wenn und Aber eingehalten werden. Das bezieht sich auf  Zubettgehen, Aufstehen, Heimkommen, Taschengeld, Ernährungsprinzipien, Aufräumen, Fernsehgucken und Zeit am Computer, Freizeit für jeden und die Pflichten mit denen jeder zum Familienleben beiträgt. Abweichungen davon müssen gelegentliche (begründete) Ausnahmen bleiben und keine endlosen Diskussionen nach sich ziehen.


Kinder


Kinder brauchen eine Ordnungsstruktur, an der sie sich orientieren können. Lassen Eltern sich auf ständige Verhandlungen ein, erzeugt das Unsicherheit. Eltern werden dann nicht als Leit-Instanz, als Autorität wahrgenommen, sondern als Punchingball, den man herumschubsen kann. Den Kindern fehlt damit dann die Orientierung.


Familienzeit


Auch berufstätige Eltern, die womöglich noch Firmeninhaber sind, müssen ihren Kindern regelmäßig gemeinsame Unternehmungen mit der gesamten Familie bieten. Nur daraus erwächst das Gefühl der Zusammengehörigkeit und auch das Urvertrauen, das durch Familienbande gestärkt wird. Es ist immens wichtig, dafür von Anfang an eine bestimmte Zeit einzuplanen, die Priorität vor allen anderen Verpflichtungen hat. Solche Unternehmungen sind:


- Eine Mahlzeit am Tag sollte in Ruhe gemeinsam eingenommen werden
- Eine festliche Mahlzeit pro Woche gehört der Familie am Wochenende, das kann Frühstück, Mittagessen oder Abendessen sein
- Einmal monatlich unternimmt die Familie etwas gemeinsam. Das kann ein Zoo-, Kino-, Eisdielen-Besuch sein
- Kindergeburtstage sind Riesenfeste und stehen immer unter einem anderen Motto
- Im Sommer wird in jedem Monat ein Grillfest veranstaltet. Besucher tragen zur Bewirtung bei
- Im Sommer kann bei schönem Wetter das Frühstück als Picknick umfunktioniert werden
- Im Winter wird einmal monatlich eine Kochparty veranstaltet, Besucher tragen zur Bewirtung bei
- Zur Faschingszeit dürfen die Kinder zur Motto-Party einladen, dafür wird gemeinsam dekoriert und gebastelt
- Zur Weihnachtszeit wird ein Wochenende lang mit den Omas gebacken

 

Die vorangegangenen Vorschläge sind nur Möglichkeiten. Die Punkte können ganz anders aufgestellt sein. So, dass sie von allen Familienmitgliedern auch eingehalten werden können.
Hier ist nicht die Anzahl der gemeinsam verbrachten Termine entscheidend für das Gelingen des Familienlebens, sondern die Intensität der miteinander verbrachten Zeit, sowie die Freude und das Zusammengehörigkeitsgefühl, die dabei empfunden werden können.


Seelische und körperliche Unterstützung für die Gesundheit:

Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

Vegane und vegetarische Ernährung