Frieren

Ilona Martin, Heilpraktikerin und Meridian-Energie-Therapeutin

Leseranfrage an BIOLINE-Magazin

 

Liebe Redaktion,

mir graust schon wieder vor dem Winter. Je älter ich werde, desto mehr friere ich. Ich bin fast siebzig und kann nicht glauben, dass ich als Kind in ungeheizten Zimmern geschlafen und gespielt habe und bei jedem Wetter freiwillig draußen war. Zwar zwinge ich mich auch heutzutage zur Abhärtung trotz Nässe und Kälte täglich an die frische Luft, denn ich bin schnell erkältet, obwohl ich mich vitaminreich mit viel Obst und Salaten ernähre und dann wird mir auch warm, aber kurze Zeit später beginne ich selbst in der Wohnung wieder zu frieren, sobald ich mich hinsetze. Mein Mann lacht schon über mich Frierkatze. Warum friere ich mehr als andere? Ich bin sonst komplett gesund. Auch meine Blutwerte sind bestens. Haben Sie einen Tipp für mich?

Frau H. aus Klosterfelde

 

Liebe Frau H.,

dass es unterschiedliche Menschentypen gibt, ist unverkennbar. Manche bevorzugen küh-leres Wetter zum Wohlfühlen, andere sind wärmebedürftiger. So etwas ist schon anlage-bedingt (konstitutionell) gegeben. Völlig richtig ist es, dass Sie sich täglich Bewegung ver-schaffen. Des weiteren hilfreich könnte es auch sein, einen Homöopathen zu Rate zu zie-hen, denn die Behandlung mit Ihrem entsprechenden Konstitutionsmittel kann kor-rigierend wirken.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ernährung. Vor allem in der kalten Jahreszeit brauchen „Frierkatzen“ wärmende Nahrung. So gesund Obst und Gemüse als Rohkost auch sein mö-gen: Wer friert wie ein Schneider, hat zu wenig innere Wärme, um sie gesundheits-fördernd zu verstoffwechseln. In solchen Fällen kann zuviel Rohkost sogar schaden. Süd-früchte und Sommersalate wirken kühlend, deswegen verlangt es uns im Sommer danach.

Bei Kälte ist es wichtig, über die Nahrungsmittel wärmend auf den Organismus einzu-wirken.

„Gekochtes“ ist nun richtig, um Wärmeenergie zuzuführen.

Und vor allem sind jetzt die heimischen Nahrungsmittel zu bevorzugen. Die Suppen und Eintöpfe unserer Kindheit aus Karotten, Kürbis, Sellerie, Kohl, Pastinaken, Grünkern, Dinkel oder Haferflocken sind goldrichtig. Weißkrautauflauf, Rotkohlgemüse, Lauch und Zwiebeln wärmen, wohingegen Tomaten oder Gurken kühlend wirken. Verwenden Sie wärmende Gewürze. Muskat, Rosmarin, Knoblauch, Thymian, Ingwer, Koriander, Cur-cuma, um nur einige zu nennen. Meine Aufzählung ist gewiss nicht vollständig. Sie soll Sie dazu ermuntern, die thermischen Eigenschaften (wärmend oder kühlend) der Lebensmittel zu erspüren. Sie werden merken, dass manche Nahrungsmittel sie aufwärmen, andere bringen Sie zum Frösteln. Die chinesische Heilkunde und die Ayurveda berücksichtigen diese Zusammenhänge und verordnen Nahrungsmittel als Heilmittel. Doch wir müssen gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Hildegard von Bingen und Rudolf Steiner haben uns viel Wissen darüber geschenkt, wie der Mensch sich über Nahrungsmittel seelisch und kör-perlich harmonisieren kann. Und nicht zuletzt wussten unsere Großmütter: iss das, was dort wächst wo du lebst, zur Jahreszeit in der es reift. Denn es ist die energetische Wir-kung der Nahrung, die uns hilft, dem Klima zu trotzen. Versuchen Sie es einmal ein paar Tage. Ich bin überzeugt davon, dass Sie einen Unterschied bemerken.

 

Ihre

Ilona Martin

 

Gesundheitstipps

Natürlich heilen, ohne schädigende Nebenwirkungen, das ist das Ziel eines gesundheitsbewussten Menschen. Dafür spielen eine gesunde Ernährung, Ernährungswissen, die Naturheilkunde und die Meridian-Energie-Therapien eine entscheidende Rolle.

Selbsthilfe heißt dafür das Zauberwort. Dazu finden Sie eine Reihe von Methoden unter:

www.seminarhaus-hv.de

www.meridian-energie-technik.com

www.meridianklopfen-lernen.de

www.japanisches-heilstroemen-lernen.de