Der Heilströmtipp des Monats

Nachstehend veröffentlichen wir auszugsweise aus dem langen Schreiben der Leserin A.S., in dem sie über ihre Erfolge mit der Selbstanwendung des Japanischen Heilströmens berichtet:


Eine junge Frau von 78 Jahren schreibt über Heilströmerfolge


Zunächst eine Warnung: es wird wahrscheinlich ein langer Brief werden und es eilt nicht, ihn zu lesen, zumal ich viel Zeit habe vergehen lassen vom Entschluss, ihn zu schreiben, bis zum Umsetzen.
Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken für die Übermittlung des Wissens über das „Japanische Heilströmen“, das ich nun seit 14 Monaten anwende, anfangs nur mit wenigen Griffen, inzwischen mit einer Vielzahl davon, aber alle hilfreich, um die „Macken des Alters“ zu mildern. Worüber ich aber besonders froh bin: ich bin – endlich (!) gelassen (mit nur kleinen Rückfällen), ein seit Jahrzehnten angestrebtes und nicht erreichtes Ziel. Also brauche ich auch keinen Beta-Blocker mehr!
Wie kam es, dass ich mir dieses Buch bestellte?
Kurz zu meiner Person, ich bin 78 Jahre alt, verheiratet seit über 50 Jahren, drei erwachsene Kinder, habe Jura studiert (leider durch die Währungsreform nicht ganz zu Ende). Ich bin geistig noch ziemlich fit, körperlich nicht so gut, mache aber – außer bei Glätte – jeden frühen Morgen einen Spaziergang von anderthalb Stunden auf dem „Kleinen Berg“ (ist dem Teutoburger Wald vorgelagert), was Körper und Seele gut tut.
Meine Seele aber war Ende 2003 außergewöhnlich stark belastet, was sich natürlich auch auf den Körper auswirkte und mich auch in meinem Bestreben, Menschen zu beraten und zu helfen, ihr Leben sinnvoller zu leben, einschränkte.
Eine Bekannte, die mit Begeisterung die „Fliege-Sendungen“ im TV verfolgt (ich habe tagsüber einfach keine Zeit dazu) und diese Sendungen auf Band aufnimmt, lieh mir eines, auf dem „Fliege“ alternative Heilmethoden vorstellte. Daraufhin kaufte ich mir sein Buch „Heiler bei Fliege“, las es – nach so manchem anderen Buch ähnlicher Art – und war schon bei dieser ersten „Berührung“ mit dem Japanischen Heilströmen so sehr angesprochen, dass ich Ihr Buch sofort bestellte, dazu als Ergänzung „Sprechende Gesichter“ von H.-D. Bach, damit ich gegebenenfalls, außer meinen mir bekannten Schwachstellen, weitere finde, um schneller und richtiger das Heilströmen anwenden zu können. Das war durchaus sinnvoll, so schenke ich der Milz, dem „vergessenen Organ“, nun die gebührende Aufmerksamkeit.
Als ich Ihr Buch dann zwischen Weihnachten und Neujahr 2003/04 durchzuarbeiten begann, spürte ich eine beginnende Erkältung, neben den üblichen Begleiterscheinungen auch ein Frieren von innen heraus. Das ist höchst selten bei mir, da ich Kälte gut und Wärme gar nicht vertrage.
Also schaute ich ins Register und wandte bequem auf meinem Sofa eingemummelt und weiter lesend, Ihren Lieblingsgriff an (EP 2), der nicht nur deshalb seither auch mein Lieblingsgriff ist. Und siehe da, nach einigen Stunden spürte ich kaum noch etwas und am nächsten Morgen überhaupt keine Erkältungs-Symptome mehr.
Und seither habe ich höchstens gelegentlich einen Anflug von Schnupfen oder Halsschmerzen im Gegensatz zu früher.
Aber der Energiepunkt hilft nicht nur bei Grippe. Da ich Probleme mit den Schultergelenken habe, lege ich die Außenkanten der Zeigefinger regelmäßig auf die Hüftkämme und schon kurze Zeit später durchströmt den Rücken angenehme Wärme, auch bei der derzeitigen Kälte draußen, denn die Wirkung wird durch die dickere Bekleidung nicht behindert.
Ein besonderes Lob verdienen Sie dafür, dass Sie immer wieder Mut machen und zu Flexibilität auffordern, z.B. wenn man einen EP nicht „erspürt“ (die Wirkung ist eben nicht auf einen Punkt beschränkt), oder auszuweichen auf „die sanfte Entsprechung“.
Es ist tatsächlich so, dass man im Alter manches nicht mehr schafft. Dazu gehört z.B. der „Mittelstrom“. Leider, und das geht nicht nur mir so, ist es mir nicht mehr möglich, meinen Arm 21 Minuten lang hoch zu halten, nicht einmal im Liegen.
Aber das Resultat meiner Bemühungen ist: es ist nicht so wichtig, welche der Ströme man täglich praktiziert, viel wichtiger ist, dass man erprobt und erspürt, welche Griffe und Ströme einem gut tun und dass man diese dann auch regelmäßig ausführt.
Mein Lieblingsgriff ist also besonders der EP 2, er lässt sich auch beim Telefonieren oder während einer Beratung ganz selbstverständlich durchführen. Aber auch EP 1, EP 1a, den Lungen- und Blasenstrom und mehrere kleinere Ströme habe ich ebenfalls in meinen Alltag eingebaut.
Ich kann aber auch inzwischen in akuten Fällen zum Beispiel meinem Mann raten. Bei Herzstolpern beispielsweise vermutete ich als Ursache Blähungen, also wandte ich den Griff EP 17 an. Das Herz war so schnell wieder im richtigen Rhythmus, dass mein Mann es schon gleich wieder vergessen hatte, dass er eben noch so besorgt war. Nach anfänglichem Spott über meine Griffe fragt mein Mann inzwischen doch tatsächlich bei mir nach, wenn ihn akute Probleme oder Wehwehchen plagen. Aber zum täglichen Strömen reicht es bei ihm trotz bester Erfahrungen dann doch nicht, aber immerhin.
Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, abgesehen von akuten Fällen, sich in Abständen mit Ihrem Buch zu befasse, denn ich entdecke immer wieder etwas, was mir und auch anderen helfen kann, manchmal auch, dass ich einen der Griffe korrigieren muss.
Das Japanische Heilströmen ist so außergewöhnlich hilfreich bei kleinen Beschwerden genauso wie bei akuten Störungen, dass es nicht zu verstehen ist, dass so viele Menschen Zeit und Geld für Arztbesuche und Medikamente (von echten, schweren Leiden natürlich abgesehen) aufwenden, aber nicht die Disziplin aufbringen, die ihnen kurzfristig und auf Dauer hilfreichen Griffe des Strömens in ihr tägliches Tun mit einzubauen.
Auch Sie berichten ja ständig über solche Erfahrungen, schade, aber man kommt als Heiler zu dem Ergebnis, dass alles Bemühen nichts oder nur wenig nutzt, wenn der Patient nicht die richtige Einstellung mitbringt. Das ist frustrierend, aber lässt sich leider nicht ändern.
Mir jedenfalls geht es inzwischen seelisch sehr gut und körperlich viel besser und dafür bin ich unendlich dankbar, zumal ich endlich auch viel besser schlafe.
Heutzutage spricht man so viel von Lebensqualität, wenn die meisten damit auch materielle Ansprüche meinen. Ich kann nur als Fazit feststellen, meine Lebensqualität (im echten Sinne) hat sich enorm verbessert und dafür danke ich Ihnen, die Sie sich nicht nur mit dieser und anderen Heilmethode beschäftigten, sie lehren und anwenden, sondern auch viel Zeit aufgewendet haben, dieses Buch zu schreiben und zwar mit Liebe und Sorgfalt und übersichtlich.


Der Lesertipp


Mein Verbesserungsvorschlag für das ansonsten großartige Buch: die Leser müssen sich durch ein gewisses Pensum von Erläuterungen arbeiten, bevor sie mit dem Strömen beginnen können. Schön wäre es, wenn sie noch vor der Lektüre mit einfachen Behandlungen beginnen könnten, um durch die damit erreichten Erfolge noch stärker motiviert zu sein, sich weiter zu informieren.
Dazu könnten sie gleich am Anfang des Buches einfache Tipps bekommen, Sie würden dann schon gute Erfahrungen gemacht haben, bis sie endlich auf der Seite 38 gelandet sind, auf der sie die Lage der Energiepunkte ablesen können.
Selbsthilfeseminar und Ausbildungsangebot:
www.Japanisches-heilstroemen-lernen.de