Hustensaft - der beste der Welt


Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Inzwischen hat es sich reichlich herumgesprochen, wie viele Nebenwirkungen pharmazeutische Medikamente haben.
Dennoch werden fleißig Tabletten und Tropfen eingenommen, von denen man weiß, dass sie vielleicht für den Moment hilfreich sein können, langfristig aber für die Gesundheit einen immensen Schaden anrichten.
Freilich soll hier nicht die Schulmedizin verteufelt werden, denn Kortison, Antibiotika & Co. können durchaus lebensrettend sein.
Dennoch wird nach meinem Geschmack viel zu häufig zu unberechenbarer Medizin gegriffen, wenn Alltagskrankheiten auch mit traditionellen Möglichkeiten der Garaus zu machen ist.
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass die Natur viele Heilmittel zur Verfügung stellt, die den „Pharma-Hämmern“ in der schnellen Wirkung nicht nur ebenbürtig sind, sondern auch langfristig total überlegen, weil mit den gefürchteten Nebenwirkungen kaum zu rechnen ist, wenn nicht überdosiert wird.
Dafür möchte ich nur einige kleine Beispiele nennen:


Heftige Hustenanfälle nach überstandener Bronchitis


Eine Seminarteilnehmerin, die sich in Kräuterkunde in unserem Seminarhaus von mir ausbilden ließ, war immer wieder von heftigen Hustenanfällen geschüttelt. Wir, die Zeuge dieser Attacken waren, hatten den Eindruck, dass sie dabei fast zu ersticken drohte, denn sie rang während des Hustens verzweifelt nach Atem.
Der Grund dafür ist, dass sich in den oberen Bronchien noch Schleim bildet, der nicht abgehustet werden kann und die Atemwege verlegt.
Nachdem ich die wiederholten Hustenattacken erlebt hatte, raste ich in die Seminarhausküche und bereitete meinen bewährten Hustensaft, so wie ihn schon unsere Vorfahren erfolgreich anwandten. Nach nur einer halben Stunde war er verzehrbereit und wurde nun das Seminar über von der Betroffenen eingenommen. Die Seminarteilnehmer mochten kaum glauben, dass diese schon wenige Stunden nach der ersten Einnahme kaum noch hustete und der quälende Husten gänzlich vorbei zu sein schien. Ich gab ihr auf, diese Maßnahme noch über mehrere Wochen fortzuführen. Interessant finde ich immer wieder, dass eine Besserung mit diesem Super-Hustensaft aus der „Apotheke Gottes“, tatsächlich fast schlagartig eintreten kann.


Zwiebel/Honig-Hustensaft


Eine Zwiebel, in dicke Scheiben geschnitten, wird mit flüssigem Honig bedeckt. Die ätherischen Öle der Zwiebel verdünnen den Honig. Davon nimmt der/die Betroffene den Tag über immer wieder einen Teelöffel voll und lässt den Saft möglichst lange in der Kehle.
Zusätzlich sollen geschnittene Zwiebeln nachts neben dem Bett stehen, damit die Dämpfe eingeatmet werden können.


Heftige Bronchitis


Eine Freundin von mir litt an einer schlimmen Bronchitis, sodass der Notarzt kommen musste. Dieser verschrieb ihr neben anderen Medikamenten auch einen starken Hustensaft. Als sie den Beipackzettel gelesen hatte, weigerte sie sich, ihn zu nehmen, weil die in Aussicht gestellten Nebenwirkungen sie erschreckten. Ich bot ihr an, vorerst Meerrettichwickel zu machen. Damit gelang es, den festsitzenden Husten gleich zu lösen.
Das hilft auch vorbeugend oder akut bei Problemen der oberen Atemwege, bei verstopften und entzündeten Nebenhöhlen.


Meerrettichrezepte


1) Wickel: die Brustregion dünn mit Ringelblumensalbe einreiben, frisch geriebenen Meerrettich aufgetragen (wenn frisch nicht zur Hand, dann aus dem Glas, ohne Zubereitung). Mit Folie abdecken, warm halten, dann nach zehn Minuten warm abwaschen und die Prozedur auf dem Rücken großflächig wiederholen.
2) Meerrettich auf Brot, zu Soja, Fisch oder Fleisch regelmäßig essen.
3) An frisch angeschnittenem Meerrettich intensiv riechen.


Sportler litt an Fließschnupfen


Einem Klienten, der schon alles Mögliche erfolglos gegen seinen Fließschnupfen unternommen hatte, konnte ich mit einem einfachen Zwiebel-Rat gut helfen.
Dieses Rezept ist oft hilfreich bei allen Erkältungen.


Zwiebelrezepte bei Erkältungen


1) Zwiebelscheiben mit heißem Wasser überbrühen, schluckweise den Tag über trinken und die Dämpfe dabei einatmen.
2) Zwiebeln aufschneiden und die frei werdenden Ätherischen Öle tief einatmen.
3) Eine Zwiebelsuppe mit Gemüseconsommé und geriebenem Ingwer oder einer frischen Chilischote kochen.


Älterer Mann konnte sich nicht erholen


Der Mann war lange krank gewesen und konnte einfach nicht mehr zu seiner gewohnten Kondition zurückfinden. Er blieb anfällig und fühlte sich keiner Anforderung gewachsen. Er war nicht mehr leistungsfähig und meinte, nun zum „alten Eisen“ zu gehören. Ich riet ihm zu einer umfassenden Entgiftung. Nach nur wenigen Wochen fühlte sich der alte Herr „wie neu“.


Zwiebeln und Tees zur Entgiftung


Fußwickel mit Zwiebeln: dazu werden Zwiebelscheiben unter die Fußsohlen fest gewickelt und wirken über Nacht. Diese Prozedur wird so lange fortgeführt, bis die Zwiebeln morgens nicht mehr von Giftstoffen belastet sind (Farbe und Geruch).
Entgiftungstee: ein Gemisch von Brennnessel, Schafgarbe und Ringelblume.


Vorbeugung gegen Grippe und Kälteempfinden


Ingwer ist „in“. Das trifft sich gut, denn diese Wurzel ist ein Vielkönner in Sachen Heilung. So eignet sie sich hervorragend zur Prävention bei allen Erkältungserkrankungen, die der Winter so mit sich bringt. Außerdem heizt sie ordentlich ein, wenn man zum Frieren neigt, oder sogar Schüttelfrost hat. Besondere Leistung aber bringt Ingwer gegen Magenbeschwerden.


Rezepte mit Ingwer


1) Tee: Ingwer eignet sich hervorragend für einen wärmenden Tee. Dazu wird ein Wurzelstück geschält, in Scheiben geschnitten und mit kochendem Wasser übergossen. Je länger der Tee zieht, desto schärfer ist der Geschmack. Jeder muss selbst herausfinden, wie er ihm am besten schmeckt. Der Tee kann mit Honig gesüßt werden. Aber diesen bitte erst einrühren, wenn der Tee auf mindestens vierzig Grad abgekühlt ist, weil sonst die kostbaren Honigenzyme verloren gehen.
2) Küche: vielen Gerichten gibt Ingwer einen interessanten Geschmack. Dazu kann er frisch gerieben verwandt werden oder in etwas Öl in Scheiben oder geraspelt kurz gebraten werden. Das schmeckt in Gemüsesuppen, peppt Soßen auf und schmeckt auch zu Desserts.


Kind litt an Lungenentzündung


Ich riet der Mutter, ihrem empfindlichen Kind, das zu Lungenentzündungen neigte, diesem vorbeugend täglich Spitzwegerichtee zu trinken zu geben. Aus Besorgnis wurde mein Rat befolgt. Das Kind hat seither keine Lungenentzündung mehr gehabt.


Spitzwegerich-Rezepte


1) Tee: vorbeugend stärkt er die Lungen. Dazu wird getrockneter, gerebelter Spitzwegerich mit heißem Wasser übergossen, fünf Minuten ziehen lassen, durchsieben und in eine Thermoskanne geben, den Tag über laufend trinken.
2) Wintertee gegen Husten und Erkältungen: Spitzwegerich und Thymian je zur Hälfte miteinander vermischen, mit heißem Wasser übergießen und nach drei bis fünf  Minuten durchsieben und den Tag über trinken.
Kindern wird der Tee mit Honig gesüßt (nicht heiß einrühren, damit die Enzyme nicht unwirksam werden).


Besser durchatmen


Für mich und meine Familie, aber auch zum Verschenken, bereite ich mir jeden Winter eine Salbe, die ich auf die Brustregion verteile. Die Ätherischen Öle wirken lindernd und lösend auf die Atemwege und haben auch wärmende Eigenschaften. Ich verwende die Salbe auch vorbeugend und kann damit besser durchatmen, rüste mich gegen Bazillen und Keime.


Erkältungssalbe


Als Basis für diese Salbe verwende ich Calendulasalbe oder Beinwellsalbe. Darin vermische ich fünf Tropfen Eukalyptusöl.
Wer der Natur vertraut und deren Medizin-Kräfte nutzt, wird erstaunt feststellen, wie hilfreich diese einfachen Mittel sein können und dass es der „Chemischen Hämmer“ keineswegs immer bedarf und bei ersten Beschwerden nicht die einzige Option sein sollten.
Ich wünsche Ihnen eine fabelhafte Gesundheit – kommen Sie gut durch den Februar.


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