Schmerzen

Nina Schlieske Heilpraktikerin, Berlin
Tipps aus dem BIOLINE-Magazin


Der chronische Schmerz: nach Angaben der Deutschen Schmerzliga leiden mindestens acht Millionen Bundesbürger an schweren Dauerschmerzen. Etwa zehn Prozent davon haben eine so schwierig zu behandelnde Schmerzerkrankung, dass nur Spezialisten - ärztliche Schmerztherapeuten - helfen können.
Der akute Schmerz: hat eine „Schutzfunktion“ und ist ein Warnsignal für körperliche Störungen, das ans Gehirn gemeldet wird.
Der chronische Schmerz: hat sich dagegen von der ursprünglichen Funktion abgelöst und existiert selbstständig. Die Nervenzellen des Betroffenen melden dem Gehirn mitunter Schmerzen, wo gar keine (mehr) sind. Chronische Schmerzen sind kein natürlicher Zustand des Körpers, sondern eine Verselbständigung von Nervenimpulsen. Sendet eine Nervenzelle über Wochen beispielsweise nach einer Verletzung einen Impuls an das Gehirn, verändert sich ihr Stoffwechsel. Diese Veränderung der Signalübermittlung findet vor allem im Rückenmark statt. Ist das Schmerzgedächtnis einmal aktiviert, werden selbst angenehme Reize wie Wärme, Berührung oder Dehnung als Schmerz empfunden. Sogar seelische Belastungen, Angst oder die Erinnerung an das Stechen und Ziehen können neue Schmerzen auslösen. Damit das Schmerzgedächtnis erst gar nicht anspringt, sollte jeder Schmerzgeplagte seine akuten Schmerzen ernst nehmen und rechtzeitig behandeln lassen. So lässt sich einer Chronifizierung vorbeugen. Hier empfehlen sich psychotherapeutische Behandlungen, auch Meridianklopfen, Japanisches Heilströmen, Akupunktur.


Gegen Schmerzen kann Selbsthilfe angewandt werden:

Japanisches Heilströmen

Meridianklopfen

Meridian-energie-technik-MET

Vegane und vegetarische Ernährung