JOD

Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Anfrage an das BIOLINE-Magazin


Liebes BIOLINE-Team,
ich benutze in meiner Küche jodiertes Speisesalz und kaufe jodhaltiges Gebäck weil ich vielfach gehört habe, dass Deutschland ein Jodmangelgebiet ist, und jeder Mensch sich damit zusätzlich versorgen sollte. Von Freunden habe ich wiederum gehört, dass eine Überversorgung an Jod schädlich ist. Können Sie mich darüber aufklären was richtig ist?!
Liebe Grüße!
Gisela Z., Grimma


Sehr geehrte Frau Ziemer,
es stimmt schon, dass Deutschland ein Jodmangelgebiet ist. Und für die meisten Menschen, die hier leben, ist es richtig, sich bewusst jodhaltig zu ernähren. Zum Beispiel können sie das tun indem sie regelmäßig Seefische wie Makrele, Hering oder Seelachs zu sich nehmen und in ihrer Küche jodhaltiges Salz zu benutzen.
Doch manche Menschen haben einen geringeren Jodbedarf oder gar eine Jodunverträglichkeit, woraus unter anderem Schilddrüsenerkrankungen entstehen können.
Auch Personen, mit einer Schilddrüsenüberfunktion leiden darunter. Denn je höher ihre Jodaufnahme ist, desto stärker müssen ihre nebenwirkungsträchtigen Medikamente dosiert werden.
Und ein Kropf muss nicht unbedingt aus einem Jodmangel heraus entstehen. Risiken dafür bergen ebenfalls Kupfer- oder Quecksilbervergiftungen, Nitrate und Huminsäuren im Trinkwasser oder bestimmte Stoffe (Pyrazolone) in Schmerz- und Grippemitteln.
Aus diesem Grunde halte ich die prophylaktische Jodierung von Back- und Fleischwaren usw. für übertrieben. Denn so kann eine individuelle Jodversorgung nicht stattfinden.
Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Arzt, wie Ihr individueller Bedarf ist.
Ich wünsche Ihnen eine gute Gesundheit!
Ihre Nina Schlieske

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