Insektenbekämpfung

Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Anfrage an das BIOLINE-Magazin


Liebes BIOLINE-Team,
beantworten Sie auch Expertenfragen, die nicht in den Medizinbereich gehören? Ich habe zwei kleine Kinder und möchte sie so wenige wie möglich mit Umweltgiften in Kontakt bringen. Wie aber kann Insektenschutz aussehen, wenn nicht mit schädlichen Insektenbekämpfungsmitteln gearbeitet wird. Was zum Beispiel wirkt gegen Mücken, Fliegen, Wespen, Ameisen, Motten, Küchenschaben und Getreidekäfer? Wir wollen im Herbst nach Griechenland in den Urlaub fliegen und uns entsprechend schützen.
Eleonore W., Berlin


Liebe Frau W.,
Natürlich beantworten wir Ihre Frage gerne, denn sie hat ja im direkten Sinn etwas mit Gesundheit zu tun. Es ist heute so wichtig, wie nie zuvor, die Kinder von schädigenden und somit allergieauslösenden Umweltgiften zu schützen. Besonders aber möchte ich Sie auf die Gefahr von Nahrungsmittel-Zusatzstoffen hinweisen. Bitte achten Sie beim Einkauf also darauf, dass die meisten Lebensmittel wenig, oder besser keine Zusatzstoffe enthalten.
Nun zu Ihren Fragen.
Mückenschutz- und Fliegenschutz: in Räumen wirkt am besten eine Gaze vor den Fenstern. Türen können mit einem Gazevorhang gesichert werden, der beim Herein- und Heraustreten beiseite geschoben wird. Das ist günstig herzustellen, wenn Sie einfache Gardinenleisten- und Rollen verwenden. Für den Aufenthalt draußen, können Sie eine Mischung von ätherischem Teebaumöl und Lavendelöl auf verschiedene Hautstellen auftupfen und öfter erneuern.
Im Raum stellen Sie Schalen auf mit Lorbeerblättern, Minze, Eukalyptusblättern und Nelken, die Sie täglich neu stampfen.
Wespen: wichtig ist es, Ihrem Kind beizubringen, dass es nicht panisch reagiert und nach den Wespen oder Bienen schlägt. Wenn Sie sich im heimischen Garten oder Balkon aufhalten, hat es sich bewährt, ein Tellerchen mit Honig an eine etwas entfernte Stelle zu platzieren. Die Wespen werden nach einer Weile ausschließlich dorthin fliegen.
Ameisen: erkennbare Ameisenlöcher sollte man verstopfen. Keine Lebensmittelreste in der Wohnung oder auf dem Fußboden haben (Kinder krümeln immer ein wenig). „Ameisenstraßen“ mit getrockneter Minze bestreuen.
Motten: Mottenbekämpfung ist besonders giftig. Besser ist es Vorbeugung zu betreiben, indem Lavendelsäckchen oder Zedernholzstückchen zwischen die Kleidungsstücke gelegt werden.
Küchenschaben: auch hier ist es wichtig, alle Lebensmittel gut zu verschließen, damit sie nicht „angelockt“ werden. Um sie abzuschrecken, kann ein Mischung aus Kakaopulver, Mehl, Puderzucker und Natron ausgestreut werden.
Nun wünsche ich Ihnen eine gute Zeit, besonders, wenn Sie in den Urlaub fahren und Ihren Kindern wünsche ich, dass sie ohne einen Piekser wieder heim kommen.
Ihre Nina Schlieske,Heilpraktikerin