Depressionen sind auch ein Risiko für das Herz

Aus dem BIOLINE-Magazin

 

Depressive leiden häufiger an Herzkreislauferkrankungen. Um einen solchen Zusammenhang in den Griff zu bekommen, ist es nötig, für Depressive ein ganzheitliches Behandlungskonzept zu entwerfen und die Gesamtheit der Erkrankung zu betrachten, so die Auffassung von Professor Dr. Georg V. Sabin, Leiter der Kardiologie am Internationalen Herzzentrum Rhein Ruhr in Essen. Zahlen beweisen, dass Körper und Seele in einem engen Zusammenhang betrachtet werden müssen: 26 Prozent der Überlebenden eines Infarktes, der von schweren Depressionen begleitet war, versterben innerhalb von sieben Jahren. Dahingegen liegt die Todesrate bei Patienten mit einer leichten Depression nur etwa bei elf Prozent.
Nina Schlieske, Heilpraktikerin