Mein (steiniger) Weg zur HEILERIN

Dagmar Hiller, Geistiges Heilen, Ostfildern

Artikel in BIOLINE-Magazin

 

Die mir am häufigsten gestellten Fragen sind: Wie wird man Geistheiler, kann man das lernen? Darauf antworte ich mit: „Ja, bedingt!“. Geistiges Heilen ist geführtes Geschehen-Lassen und Annehmen-Können, was ist und was sich anbahnt, dass heißt, den eigenen Willen heraus nehmen. Das hört sich zwar einfach an, ist jedoch für viele Menschen sehr schwie-rig umzusetzen. Auch für mich war es nicht so ganz leicht.

 

Wir tragen sie alle in uns, die Fähigkeit zum Heilen. Sie muss nur freigelegt wer-den. Doch dazu braucht es Unterstützung. So, wie ich sie bekommen habe und so, wie ich sie heute in meinen Seminaren weitergebe.

Da ich oft über meinen Werdegang befragt werde, erzähle ich auch Ihnen über meinen steinigen Weg zur Heilerin.

Der Beginn der Bewusstwerdung, damals noch mein Anders-Sein, war schon in frühester Kindheit begründet. Das wirkliche Klarwerden und die Erkenntnis, dass sich etwas bei mir verändert, geschahen 1986. Zu der Zeit beschäftigten mich Fragen über das Leben, seine Bedeutung, den Sinn meines Seins. Deshalb hatte ich angefangen, alle möglichen Seminare zu besuchen.

 

Überall habe ich hineingeschnuppert, aber lange hat mich nichts wirklich zufrie-den gestellt.

 

Aus einem inneren Bedürfnis heraus, habe ich weiter gesucht, ohne ein Ziel – ich war einfach neugierig.

Mein damaliger Beruf hat mich noch vollauf befriedigt. Ich war als Stylistin sehr erfolgreich und habe immer gut verdient. Deshalb hatte ich vorerst kein Bedürf-nis, mich beruflich zu verändern.

Endlich begegnete ich einer wirklich weisen Frau. Mein Gefühl sagte mir: du bist angekommen. Ich hatte gefunden, was ich lange gesucht hatte.

Renée Bonanomi ist eine international anerkannte Heilerin und gibt ihr fundiertes Wissen in gut dosierten Ausbildungsteilen weiter.

 

Ich begann, meine mittlerweile über 10-jährige Ausbildung zur Heilerin, mit der Absicht, dies nur für mich selbst zu tun.

 

Um meine inneren Fragen zu beantworten, um mein Wissen zu erweitern. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wohin mein Weg mich führt und dass es der Beginn einer intensiven Bewusstwerdung meiner Fähigkeiten und deren Um-setzung als Beruf war.

 

Innenschau

Es war 1996, am letzten Tag eines einwöchigen Ausbildungssegments. Bei einer der letzten Übungen wanderten wir mental durch unseren eigenen Körper, ähnlich wie in diesem Film, den Sie vielleicht kennen: da fährt ein Mini-U-Boot durch einen Körper. So war das auch bei mir.

 

Vor meinem inneren Auge wanderte ich durch mich hindurch.

 

Am deutlichsten in Erinnerung blieb mir die Fahrt durch meine Beine, am Knochen entlang. Ich war begeistert, mein Knie von innen zu sehen, dann ging es am Knöchel vorbei, bis zu den Zehen.

Die nächste Übung war, in den Körper des Nachbarn zu schauen. Auch das ge-lang mir, aber das hat mich so erschreckt, dass ich aus der Energie heraus fiel und die Augen öffnete. Da sah ich nichts mehr – ich war beruhigt. Das war der Beginn meines medialen Sehens.

 

Die Anatomie der Menschen drängte sich mir auf

In der Folgezeit wurde es recht aufregend. Auch wenn ich mich nicht auf ein Ge-genüber konzentrierte, zeigten sich mir seine Muskeln, Blutbahnen, Organe oder der Knochenbau. Es war so extrem, dass mich das Sehen bis in meine Träume verfolgte.

Ich erstand ein Anatomiebuch, denn ich wollte genau wissen, was ich da er-kannte. Schließlich versuchte ich, alles auswendig zu lernen und war damit total überfordert. Ich hatte etwas gemacht, was gar nicht nötig war. Mir war, wie wenn man versucht, etwas zusammen zu bauen. Es geht und geht nicht. Irgendwann wirft man alles entnervt in eine Ecke. Doch beim Versuch am nächs-ten Tag klappt alles wie von selbst.

 

So war das auch bei mir, es wurde mir zuviel! Ich wollte nichts mehr sehen, nichts mehr wissen.

 

Was ich hier in Kurzform darstelle und sich für Sie wie ein kurzes Verzweifelt-Sein anhört, war jedoch ein Prozess, der sich über mehrere Jahre hinweg zog. Heute weiß ich: das war für meinen Reifeprozess wichtig.

Schlussendlich schaffte ich es, meine Fähigkeiten immer besser zu erkennen und auch anzunehmen.

 

Gescheiterter Versuch

Dann, eines Tages, kam ein Anruf. „Ich habe gehört, Sie sind Heilerin, kann ich einmal vorbeikommen?“ Oh, was war ich aufgeregt. Eine erste richtige Klientin. Kein Üben mehr mit Freunden. Ich wollte helfen, und wie! Die Klientin kam und nichts geschah. Kein Organ, kein Knochen, nichts war zu sehen. Ich legte meine Hände auf ihren Körper – das musste ihr ja gut tun! Doch sie fühlte nichts und mein Helfer-Drang blieb unerfüllt.

Die Frau kam nie wieder.

 

Hinderliches Ego

Ich war so von mir enttäuscht, ich zweifelte …: ich bin keine Heilerin, keine Seherin, alles nur eingebildet. Beim nächsten Ausbildungsabschnitt erhielt ich überraschend einen Einzel-Termin bei meiner Lehrerin. Das kommt bei ihr ganz selten vor. Doch sie sah wohl meine Not. Auf meine Fragen sagte sie nur: „Dagmar, nimm dein Ego raus!“

 

Ich war empört! Mein Ego? Ich wollte doch nur helfen!

 

Heute weiß ich, was sie mir sagen wollte. Das hatte ich damals nur nicht verstanden, weil mein „Ich will“ noch so stark war.

Heilen ist: „Kanal sein, sich dieser enormen Energie zur Verfügung zu stellen“, Kräfte nutzen, die ich erst dann aktiviere, wenn ich sie selbstlos zulasse. Nicht mein Wille geschehe.

Heute gelingt mir das und mein Klient fühlt die Stärke wie elektrischen Strom. Teilweise vibrieren dann auch die Muskeln oder sie zucken.

 

Erst durch das Zurück-Nehmen meiner Person stellen sich die gewünschten Heilwirkungen ein.

 

Auf meiner Homepage unter Klientenbericht/Archiv, sind einige dieser Ergebnisse nachzulesen.

Die Fertigkeit, sich so weit zu entwickeln, kann man tatsächlich erlernen. Den Weg dahin biete ich in meinen Ausbildungen an.

Aber ebenso weiß ich nach diesen Jahren: wir wachsen in unseren eigenen Stufen, entwickeln uns je nach unseren individuellen Möglichkeiten weiter.

 

Jeder Mensch hat seine eigene Geschwindigkeit.

 

Auch das ist wichtig zu verstehen und zu akzeptieren. Und so ist es auch mit den Menschen, die zu mir kommen. Ich kann nie voraussagen, wie lange der Einzelne braucht, um zu gesunden.

Doch ganz sicher ist eines: wenn der Mensch wirklich will, kann alles geschehen …!

 

Sonnentage für die Seele

Der Weg zur Inneren Ruhe, Der Tag zum Entspannen, Wohlfühlen, ins Gleichgewicht finden.

Ich veranstalte achtmal im Jahr jeweils einen solchen besonderen Tag.

Zum Einen: ein Tag zum Träumen, zum Wohlfühlen, um den Alltag hinter sich zu lassen, einfach ausruhen zu können. Zum Anderen: herausfinden, wie weit der eigene spirituelle Weg schon bewandert ist.

Vielleicht beginnt ja auch ihre kraftvolle Veränderung an einem Sonnentag für die Seele. Ich unterstütze Sie durch Erhöhung ihrer eigenen Energie, die innere Stimme zu verstärken. Mit geführten Meditationen, die ihre vorhandene Intuition vertieft. Die Sinne verfeinern sich. Am Ende des Tages wird uns das bewusst.

Wenn wir unseren Heimweg antreten, ist es, als hätten wir Flügel.

 

Weitere Informationen an interessierte Leser erteilt gerne: Dagmar Hiller, Praxis für Geistiges Heilen

Tel.: 0711/3656777

Fax: 0711/6936762

E-Mail: info@dagmarhiller.de

Internet: www.dagmarhiller.de

 

Geistiges Heilen

Heilen funktioniert immer über Heilgewissheit. Von der Schulmedizin längst aufgegebene Patienten haben vielfach erfahren, dass sogenannte „Wunderheilungen“ geschehen können, wenn es gelingt, die Resonanzphänomene auszulösen, die Heilungsvorgänge im Körper, in der Seele in Gang setzen. Ein zuversichtlicher Therapeut und ein zuversichtlicher Klient sind die ideale Allianz, um Heilung zu bewirken. Es geht, vereinfacht gesagt, also um Nachrichten-Übermittlung. Und diese kann über Energiewege weitergegeben werden. Eine der Möglichkeiten ist, die Meridianverläufe dafür zu nutzen.

Info bei:

www.meridian-energie-technik.com

www.meridianklopfen-lernen.de