Shoppen macht mir wieder SPASS

Alina ließ 26 Pfund, also mehr als einen Viertelzentner auf der Schlank-heitsfarm zurück

 

„Mode ist wichtig für mich. Wie aber soll man sich fühlen, wenn die angesagte, chice Mode in keiner Weise passt? Wenn man das nicht tragen kann, was man derzeit unwiderstehlich finden?

An dieser herrlichen Modewelt konnte ich noch vor wenigen Monaten kaum teil- nehmen. Ich will gar nicht von taillenfrei und hautengen Oberteilen und Hosen sprechen. Ich war für alle Extravaganzen, an denen sich meine Alters-genossinnen putenstolz zeigten, einfach - zu dick!“

 

Das heißt nicht, dass ich darüber nun todunglücklich gewesen bin. Denn gottlob waren und sind meine Proportionen so regelmäßig auf meinem Körper verteilt, dass auch ein Ge-wicht, dass sich gefährlich der Ultra-Grenze von ... (nein, das verrate ich auf keinen Fall) nähert, nicht stimmt.

Klar, ich wäre schon gerne etwas schlanker, oder sogar viel schlanker gewesen. Aber wie ich ein solches Ziel würde erreichen sollte, war mir gänzlich schleierhaft.

Meine eigenen zaghaften Versuche mit den gängigen Diäten blieben erfolglos und wurden von mir nach einigen wenigen quälenden Tagen ad acta gelegt.

Ich schaffte es auch nicht mit der berühmten FdH-Mehode (Friss die Hälfte).

Da nützten auch die Versprechen meiner heiß geliebten, sehr flotten und schlanken Groß-mutter gar  nichts, die mir eine ausführliche Shoppingtour in Aussicht stellte, wenn ich mich endlich von meinen Über-Pfunden getrennt hätte.

 

Meiner Oma und meinem Opa verdanke ich die neue Figur.

Aber meine Großmutter war es dann doch, der ich es zu verdanken habe, dass ich mich heute einer Normalfigur nähere und meine Taille schlank und immer schlanker wird.

Sie schickte mich für ganze sechs Wochen auf eine Schlankheitsfarm, wo ich mit Sport und Trennkost meinen überzähligen Kilos zu Leibe rücken sollte.

 

Dass mir das letztendlich gelungen ist, verdanke ich diesem beherzten Ent-schluss meiner Großeltern, dem genialen Konzept der Farm, aber am meisten mir, denn ich ging mit Konsequenz und eisernem Willen daran, mein Ziel zu erreichen.

 

Zugegeben, anfänglich war ich etwas enttäuscht. Als ich meinen Kurlaub begann, war ich erst einmal die einzige Jugendliche dort.

Aber genau das sollte sich für mich als Glücksfall erweisen. Meine erwachsenen Mitstreiter, einige Frauen in den mittleren Jahren, nahmen mich als Küken gleich unter ihre Flügel und sorgten dafür, dass mir Nestwärme nicht ausging.

 

Als meine (gertenschlanke) Mutter mich auf der Farm ablieferte, wurde ich von deren Lei-terin scherzhaft  gefragt, ob ich „Heimwehpillen“ bräuchte, sie hätte welche in der Schub-lade. Ich antwortete ihr, dass ich nicht der Heimwehtyp sei, schließlich käme ich ja auch in meinem Internat alleine zurecht.

 

Aber vor mir lagen sechs ganze Wochen. Ich muss sagen, dass es wichtige Wochen in meinem Leben waren, auch wenn die Zeit mir damals dann manchmal doch recht lang vorkam.

 

Neben der Ernährungsumstellung, auf die ich gleich noch zu sprechen komme, wurde ich erst einmal in das Sportprogramm eingeführt. Und das ich anfänglich ziemlich krass fand.

Es ist nicht so, dass ich unsportlich bin. Aber als sportlich hätte ich mich auch nicht gerade bezeichnet. Dies, obwohl ich leidlich Tischtennis spielte und einmal wöchentlich mit meiner Tante ins Fitnesscenter ging.

Sportunterricht in der Schule verlief ja eher mäßig und fiel sogar öfter zu Gunsten anderer Fächer aus.

 

Die sportlichen Pflichten

Aber auf der Farm ging es für mich richtig zur Sache. Ein bisschen gemein fand ich an-fänglich, dass die Erwachsenen selbst entscheiden konnten, wie sie sportlich unterwegs sein wollten. Ich aber wurde ständig zu ungewohnten Aktivitäten genötigt.

Ich fand schon lästig, dass Ausschlafen, obwohl ich doch Ferien hatte, gestrichen war. Zur nachtschlafenden Zeit, nämlich um acht Uhr morgens traf man sich bereits, um einen Apfel, eine Kiwi, eine halbe Birne, 2 Pflaumen oder sonst ein Obst zu vertilgen.

Und dann begann der Sportlertag für mich.

 

Sport für die Jugend auf der Farm

- 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr: Wirbelsäulengymnastik, - CranioSacral-Übungen, 5 Tibeter (spezielle Yogaübungen) mit Trainerin

- 10.00 Uhr Laufen mit Stöcken, Schwimmen

- 12.30 Uhr Jonglieren lernen

- 14.30 Uhr Tischtennis mit Trainer, Krafttraining, Stepper, Fahrrad, Bodenübungen

- 18.00 Uhr Sixpackübungen mit der Trainerin

 

Einmal in der Woche Discotanz mit Susanne, Kletterwald, Federball, Seilspringen u. a.

Mit allen Aktivitäten kommen die Jugendlichen im Schnitt auf fünf bis sechs Stunden Sport am Tag, wenn sie nicht schummeln.

Das Erstaunliche ist, dass man diese Aktivitäten nach kurzer Zeit routinemäßig absolviert, ohne sie als besonders anstrengend zu empfinden. Auch dann, wenn Sport vorher nicht zu den Ambitionen gehörte.

 

Meine Motivation

Sehr motivierend für den Beginn meines Sportlerlebens war für mich meine Sport-Trainerin Ingrid Schlieske.

Eine Reihe der Übungen machte sie in dieser ersten Woche nur mit mir und besprach auch mein Training mit mir für die Zeiten, in denen mir kein Trainer zur Verfügung stand.

Sie absolvierte das ganze Programm mit mir. Ich staunte. Denn wo ich nach wenigen Wiederholungen passen musste, machte sie 20, 30, 40 Mal mühelos die einzelnen Übungen.

Das hört sich nicht so weltbewegend an, aber die Frau ist 70 und war viel fitter als ich.

Es tröstete mich erst mal wenig, dass sie versprach: „Warte mal ab Alina, in der dritten Woche überholst Du mich bei allen Übungen locker von rechts!“

Und genauso kam es.

 

Ich war mit großem Ernst bei der Sache. Meine Großmutter hatte ja das viele Geld für mich ausgegeben. Es war selbstverständlich für mich, dass sie das nicht aus dem Fenster geworfen hatte. Dafür wollte ich eine ehrliche Leistung erbringen.

Ich wollte auch keine Besuche in der Zeit, sondern intensiv  an mir arbeiten und das Resultat als Überraschung präsentieren.

 

Die Leiterin der Farm hatte mich mal gefragt, ob ich freiwillig gekommen sei. Ich bejahte das. Sagte aber auch, dass ich hätte kommen  m ü s s e n, wenn ich selbst nicht entschlossen gewesen wäre.

 

In den ersten Tagen ist mir alles ziemlich schwer gefallen. Ich hätte keine einzige der Übungen öfter gemacht, als meine Trainerin es mit mir gemeinsam absolvierte. Wenn sie aufhörte, stoppte ich auch sofort.

Ein gehöriger Muskelkater war dann auch noch der Lohn für die ungewohnte Anstrengung.

 

Aber bereits in der Anfangzeit ging ich zwischen den festgesetzten Übungszeiten ganz frei-willig in den Sportraum und steigerte meine Leistung kontinuierlich

 

Die Versprechungen der Farmleiterin allerdings mochte ich nicht recht zu glauben. Sie stellte mir in Aussicht, zwei Kleidergrößen weniger bei meiner Abreise erreichen zu kön-nen.

Auch traute ich dem Zuwachs an Muskeln und straffem Gewebe durch den Sport nicht so recht, den sie mir versicherte.

 

Erste erkennbare Erfolge

Frau Schlieske achtete darauf, dass wir nicht mit hohen Gewichten arbeiten, damit wir als Mädchen keine Muskelpakete und keine breiten Rücken bekämen.

Die so genannten Sixpackübungen auf der  Matte allerdings sollten schon nach etwa zwei Monaten intensiven Trainings sichtbare Ergebnisse bringen.

Nun bin ich von Haus aus ein skeptischer Typ und warte erst mal ab, was so passiert und was möglich ist.

Zugeben musste ich nach kurzer Zeit, dass meine Kräfte und meine Kondition täglich wuchsen. Bauchübungen, die mir anfänglich schwer gefallen waren und die ich nur durch-hielt, um mich nicht zu blamieren, gingen mir schon nach nur einer Woche gut von der Hand.

Und nach zwei Wochen hatte ich das Gefühl, immer so supersportlich gewesen zu sein. Dazu gehörte jetzt  200 mal Seilspringen am Stück, 100 Situps, die anderen Muskel-übungen, ewig langes Fahrrad fahren, den Stepper frequentieren und natürlich täglich zu versuchen, Fred den Tischtennistrainer, zu schlagen, was mir auch immer öfter mal gelang.

 

Eines Tages rief meine Mutter an und wollte mich sprechen. Sie hatte Frau Schlieske am Apparat. Diese sagte ihr, es täte ihr leid, Alina könne jetzt nicht ans Telefon kommen, sie wäre noch beim Sport. „Was, fragte meine Mutter, beim Sport? Sprechen wir hier von dem gleichen Kind? Alina-Christina Noll?“

 

„Ja Mama, so kann es kommen. Deine Tochter ist jetzt eine Sportlerin und so soll es auch bleiben!“

 

Aber ich will nicht nur vom Sport berichten. Schließlich war mein Hauptanliegen ja das Ab-nehmen.

Und das ging, wie ich fand, quälend langsam voran.

An manchen Tagen hatte ich sogar zugenommen und öfter mal bewegte sich der Zeiger der Waage über längere Phasen überhaupt nicht.

Mir wurde gesagt, dass das normal wäre und bei solchen Erfahrungen im Alleingang, die Diät wegen Demotivation in aller Regel abgebrochen würde.

Aber auch an meiner Figur änderte sich nach meinem Gefühl nichts. Zwar hingen meine Trainingsklamotten nach der Halbzeit schon ziemlich schlotterig an mir herum, aber das führte ich darauf zurück, dass das Material ja bei dem täglichen Gebrauch sowieso etwas nachgäbe. Und ich meinte, die Sachen waren immer schon so weit gewesen.

 

Die Ernährung hier war schon sehr anders, als ich es gewohnt war

Nicht, dass es mir nicht geschmeckt hätte. Ganz im Gegenteil. Es gab jeden Tag Gemüse und das war alles ziemlich lecker zubereitet. An vielen Tagen war das Essen sogar richtig toll – viel schmackhafter, als ich mir das vorgestellt hatte.

 

Gut war auch, dass ich nie Hunger hatte. Eigentlich in der gesamten Zeit nicht.

 

Aber schließlich ging es nicht so sehr um den Speisenplan der Farm, sondern darum, wie ich mich nach der Kur ernähren könnte, um nie mehr zuzunehmen und vor allem, um noch weiter abzunehmen.

Dazu war es wichtig, meine bisherigen Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu neh-men.

Und da lag einiges im Argen, wie ich schnell selbst feststellen konnte, als wir eine Analyse meiner Ernährungsgewohnheiten und der Verköstigung im Internat machten.

 

Dabei war ich schlank gewesen. Als ich mit 11 Jahren ins Internat kam, änderte sich das erst einmal unmerklich, bis ich jetzt, mit 15 Jahren, mein absolutes Kampfgewicht erreicht hatte.

Dazu muss ich erläutern, dass wir ein Sportinternat sind und in Deutschland für unsere Basketballer einen super Ruf haben.

In allen Ferienzeiten sind wir das größte Basketball-Camp in Deutschland. Dabei sind dann auch die Leute vom NBA (National-Basketball-Association).

 

Und die Sportler bei uns vertilgen in einer Mahlzeit Berge von Nudeln und an-eren Kohlenhydraten, die sich natürlicherweise bei diesem anstrengenden Leis-tungssport in Muskeln verwandeln.

 

Bei uns normalen Mitschülern allerdings war die Folge eher ein ungutes Hüftgold.

Ich muss nicht betonen, dass nicht nur ich unter zunehmendem Gewicht litt, sondern auch viele Mitschüler und Schülerinnen. Ja sogar unsere beiden Internatsleiterinnen gehörten zu der rundlicheren Fraktion.

 

Die Ernährung also war mit Sicherheit ein wesentlicher Grund für das Figuren-Ungemach. Wie aber sollte man künftig verfahren?

 

Das Ernährungskonzept der Farm gab die Antwort darauf. Hier wurden die konzentrieren Kohlenhydrate, wie Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis konsequent limitiert. Wo ich es gewohnt war täglich zu allen drei Hauptmahlzeiten eine solche Beilage zu verzehren, gab es auf der Farm nur noch eine Kohlenhydratmahlzeit am Tag. Das muss man erst mal wissen ...!

 

Es wurde  e n t w e d e r  Brot  o d e r  Nudeln,  o d e r  Kartoffeln  o d e r  Reis serviert.

 

Ansonsten gab es Obst, Salat, Soja, Fisch und Gemüse satt. Jeden Tag ein „Zauberglas“ mit frisch geschnittenem Gemüse gehörte zum Tagesprogramm.

 

Ob ich das viele Brot und die Brötchen vermisste? Ach woher denn? Total leckere Einweißbrötchen waren wohlschmeckende Alternativen und wurden als knackige Hamburger (mit Sojabratlingen), Rühreibrötchen, Thunfischbrötchen u. v. a. angeboten.

 

Ich weiß jetzt, dass es pure Gewohnheit ist, zum Frühstück Toast oder Brötchen essen zu müssen. Heute esse ich morgens Obst mit Joghurt oder Quark.

 

Morgens programmiert man den Appetit

Wer den Tag mit konzentrierten Kohlenhydraten beginnt, will den ganzen Tag Nudeln, Pizza, Kartoffeln essen. Wenn man aber diesen gefährlichen Kohlenhydraten einen ganz bestimmten, sehr limitierten Platz auf dem Speisenplan zuweist, verlieren sie ihre Macht über Appetit und Hungergefühle.

 

Der strukturierte Ernährungsplan

Es ist total wichtig, sich vorher zu überlegen, was man die Woche über essen will, um den Einkaufszettel danach auszurichten. Wer „wild“ isst, stopft unüberlegt die falsche Nahrung in sich hinein und verliert den Überblick. Außerdem ist es super-wichtig, eine kluge Vorratshaltung zu betreiben, damit man immer etwas Leckeres daheim hat und die Gelüste sich nicht auf die ungesunden (und schädlichen) Nahrungsmittel richten.

 

Jonglieren lernen

Auf der Farm wird täglich eine halbe Stunde Jonglieren mit drei Bällen geübt. Daran nehmen alle Kurgäste teil. Das macht Spaß und ist durchaus auch eine sportliche Betä-tigung, denn besonders in der ersten Zeit ist man mehr mit Bücken beschäftigt, als mit dem Werfen der Bälle.

Aber schon bald hat man den „Bogen raus“, wie erst zwei Bälle, dann drei Bälle in der Luft bleiben. Diese Geschicklichkeit  koordiniert und vernetzt die beiden Gehirnhälften, fördert Konzentrations- und Lernfähigkeit, steigert die Aufmerksamkeits- und Merkfähigkeit. Ich hoffe, dass mir das bei den schulischen Leistungen behilflich sein kann.

 

Sixpack-Übungen für die Jugend

Am Spätnachmittag trifft man sich im Sportraum, um die Figur gezielt zu formen und eine schlanke Taille zu erhalten. Dazu eignen sich einige Übungen, die besonders die Bauch- und Rumpfmuskeln, aber auch die der Beine trainieren. Das Ziel ist, die Widerholungen der einzelnen Trainingseinheiten laufend zu steigern. Erwachsene Kurgäste nehmen an diesem Trainingssegment freiwillig teil, passen aber oft schon nach den ersten Übungs-stunden.

 

Klettern in den Baumwipfeln

Der Ausflug in den Kletterwald auf der nahen Mittelgebirgserhebung Hoher Rotskopf (acht Kilometer entfernt, knapp 800 Meter hoch) ist eine willkommene, gelegentliche Abwechs-lung. Dort steigt man mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden in den Wipfeln von Bäumen herum. Neben dem Riesenspaß ist das eine Mutprobe und eine bemerkenswert große kör-perliche Anstrengung.

 

Tanzen mit Susanne

Die Tochter der Heilpraktikerin der Farm, Susanne, kam gelegentlich und tanzte mit uns zu heißen Discoklängen. Erst hatte ich wenig Lust zu solchem „Gehopse“, weil mir Tanzen einfach nicht liegt. Dann aber machte diese Aktivität im Sportraum mit dröhnender Musik doch einigermaßen Spaß und ich war voll dabei.

 

Eine wunderschöne Haut

Dafür erhielt ich auf der Farm einen genialen Rat: Frau Schlieske stellte mir eine Schüssel hin, ein Kilo Salz aus dem Toten Meer und einige Gästehandtücher. Je einen gehäuften EL Salz sollte ich in einem Liter heißem Wasser auflösen und jeden Abend beim Fernsehen solange Kompressen auf die pickeligen Stellen meines Gesichtes legen, bis das Wasser nicht mehr warm war. Dann mit lauwarmem Wasser abspülen und mit einer unpar-fümierten Creme behandeln. Durch die Osmosewirkung (Zugwirkung einer konzentrierten Flüssigkeit durch eine Membran) waren alle Hautunreinheiten nach zehn Tagen ver-schwunden. Das Rezept werde ich jetzt immer anwenden und (vielleicht) an meine Freun-dinnen weitergeben.

 

Kräuterwandern und Gesundheitsvorträge

Ehrlich gesagt, hatten wir nicht so recht Lust, uns über Hintergründe und Heilweisen kun-dig zu machen. So waren wir froh, wenn wir uns absetzen konnten und eigenen Aktivi-täten nachgehen durften. Die Leiterin der Farm überzeugte sich allerdings davon, dass wir diese Zeiten sportlich nutzten und entweder zum Schwimmen gingen, mit Stöcken wan-derten, oder im Sportraum die Figur stählten.

 

Unser Ernährungsplan

Meine Freundin Nina, die ebenfalls vier Wochen hier war, sowie zwei Jungen in unserem Alter, diskutierten mit Frau Schlieske unsere besondere Ernährungssituation und wie wir in Familie, Schule und Internat unsere neuen Ernährungsvorsätze beibehalten könnten. Dazu haben wir jetzt einen Plan.

 

Denn für uns steht felsenfest: einen Rückfall in die molligen Zeiten soll es auf keinen Fall geben.

 

Meine Freundin und ich erhielten beim Abschied von der Leiterin der Farm einen Brief für unsere Internatsdirektorinnen mit der Bitte, uns auf unserem Ernährungsweg zu unter-stützen und uns auch die Möglichkeit einzuräumen, den Sportraum des Internates benutzen zu dürfen, obwohl wir noch nicht das dafür vorgeschriebene Alter von 16 Jahren haben. Dafür überreichten wir ein Buch, das Frau Schlieske mit ihrer Tochter Nina, einer Heilpraktikerin geschrieben hat „Kiddyspeck – endlich weg!“

 

Meine guten Ergebnisse

26 Pfund, also mehr als ein Viertelzentner ließ ich auf der Farm zurück.

Als meine Mutter mich abholte, weinte sie vor Rührung und Frau Schlieske verdrückte auch gleich ein paar Tränchen mit. Schließlich war ich ja für ganze sechs Wochen ihr Leih-kind gewesen.

 

Ich ging mit dem Vorsatz, dass dies nur der Anfang war. Ich will und werde auf jeden Fall weiter machen.

 

Auch meine Freundin Nina hatte nun eine deutlich schlankere Taille als zuvor. Ihre sind ganz entzückt von dem guten Resultat. Sie hatten eigentlich nicht mit viel Erfolg gerech-net, weil Nina nur zu gerne aß.

Zu Beginn der Schulzeit konnten wir gleich sehen, dass noch mehr Mitschüler, besonders aber eine unserer Direktorinnen die Zeit der Ferien zum Abspecken genutzt hatten.

So liefen wir offene Türen ein, als wir mit unseren Bitten an die Internatsleiterinnen he-rantraten, die Ratschläge von Frau Schlieske nachzulesen und möglichst auch um-zusetzen.

 

Das erfreuliche Ergebnis ist, dass wir nun jeden Morgen Joghurt haben können (essen wir mit Obst statt Brot) und für uns nun regelmäßig Gemüse gekocht wird.

Auch dürfen wir nun den Sportraum benutzen. So einfach kann plötzlich alles sein, wenn dich jemand unterstützt.

 

Frau Schlieske wäre stolz auf uns: jeden Tag machen wir weiter unsere Sixpack-Übungen.

Und das Gewicht? Das wird langsam aber stetig immer weniger. Auf jeden Fall weist der Zeiger der Waage weiter nach unten. Auch bei Nina sieht die Bilanz so positiv aus.

Ich habe mir vorgenommen, meine Idealfigur zu erreichen. Auch wenn das noch ein paar Monate dauert!

 

Shoppen mit meiner Oma

Das war ein Vergnügen. Wir erstanden gleich zwei Hosen und mehrere Oberteile. Und al-les genau zwei Kleidergrößen kleiner, als ich sie vorher hatte. Nun brauche ich noch dring-end Schuhe, denn die sind mir auch zu groß geworden, weil Beine und Füße nun auch schlanker sind.

Ich fliege in den Herbstferien mit meinen Cousinen nach Spanien.

So richtig froh bin ich, dass ich mich jetzt wieder im Bikini zeigen kann.

 

Danke liebe TRENNKOST! Dir habe ich das gute Resultat zu verdanken.

 

Und es war nicht wirklich schwer. Hunger quälte mich auch nicht. Hier habe ich eine Er-nährungsweise gefunden, die man leicht für immer beibehalten kann.

Besonders sympathisch fand ich, dass eine kleine Ernährungssünde (Abweichen vom Pfad der Trennkost) nicht gleich eine Gewichtszunahme zur Folge hat.

Bemerkenswert finde ich übrigens, dass meine Vitalität heute deutlich gesteigert ist, dass ich den Tag über nicht mehr so müde bin und viel unternehmungslustiger als vorher.

Ich habe begriffen, dass es die vielen Kohlenhydrate sind, die mich vorher so schlapp gemacht hatten.

Mein Fazit heißt: Trennkost forever!!!

 

Ernährung für Kinder

Eltern wollen für ihre Kinder das Beste. Ein gutes Leben aber resultiert nicht nur aus einer sorgfältigen Erziehung und aufwändiger Ausbildung. Die beste Option für einen gelungenen Lebensweg ist eine stabile, eine strahlende Gesundheit. Die Basis dafür ist genau die Ernährung, die optimale Nährstoffversorgung gewährleistet. Info bei: www.seminarhaus-hv.de

www.ernaehrungsberater-werden.de

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