Kiddy-Speck endlich weg - der coole Weg in eine schlanke Zukunft

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Die Geschichte handelt von einem Zwölfjährigen, der aus eigenem Entschluss sein Körpergewicht um 10 Kilo, also 20 Pfund, minderte.
Die Trennkost-Seminarleiterin Karin Vogelsberg aus Dahlem schrieb an BIOLINE:
Mein jüngster Seminarteilnehmer, Torsten Hoffmann aus Alendorf, möchte unter der Rubrik Trennkosterfahrung in die BIOLINE. Er ist 12 Jahre alt, seit einigen Monaten lebt er nach der Trennkost und hat bisher zehn Kilo abgenommen und weitere zehn Kilo sollen fallen.
Die Mutter ist so begeistert von ihrem Sohn, dass sie sagt: „Den müssen Sie mal in Ihrer Zeitung veröffentlichen.“ Der Vater ist auch in dem Trennkost-Seminar, hat aber noch nicht so viel abgenommen, wie der Sohn.
Herzliche Grüsse
Karin Vogelsberg


Auf der Go-Cart-Bahn kam die Erkenntnis
Die Geschichte von Torsten, jetzt 12 Jahre alt


Torsten schickte uns Bilder, die von dem Redaktionsteam der BIOLINE ganz begeistert betrachtet wurden. Die kommen ja gerade richtig zu unserem Buch „Kiddy-Speck endlich weg – Der coole Weg in eine schlanke Zukunft“ kommentierte die Redaktionssekretärin. Schade, das knuddelige Kerlchen hätte ideal zu der Illustration des Buches gepasst.
Das fand ich auch. Und nur zu gerne wollte ich die Story von Torsten in unserem Magazin veröffentlichen, weil es anderen Kindern und Jugendlichen Mut macht, die Verantwortung für ihre Figur in die eigenen Hände zu nehmen. Und von wegen, Kinder können noch nicht beurteilen, was sie essen sollten und wann. Torsten ist das beste Beispiel dafür, dass die Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten kein Problem darstellt. Aber lassen wir ihn selbst reden:
„Gerade war ich mit meinen Eltern im Urlaub. Vorher war es mir gelungen, schon ganze 10 kg abzuspecken. Im Anschluss erzähle ich, wie mir das gelungen war. Nun hatte ich aber doch ein bisschen Angst. Würde ich im Urlaub das mühsam errungene Gewicht wieder aufstocken? Die Trennkost könnte ich sicherlich nicht einhalten, denn meine Eltern hatten Vollpension gebucht.
Und dann ging alles viel besser, als ich befürchtet hatte. Zwar gab es zu jeder Mahlzeit Kohlenhydrate und Eiweiß munter vermischt, aber ich ließ dann, je nachdem, worauf ich Appetit hatte, das andere weg. Wollte ich Fleisch, kombinierte ich mit Salat oder Gemüse. Stand mir der Sinn nach Kartoffeln, nahm ich dazu Gemüse und verzichtete auf Fleisch. Auch bei den Getränken achtete ich streng darauf, wozu sie passten. Manchmal gönnte ich mir auch ein Eis oder ein Stückchen Kuchen.
Mir fehlte nichts in diesem Urlaub, ich habe nur etwas aufgepasst, das heißt, bevor ich anfing zu futtern, schaltete ich jedes Mal erst den Denkapparat ein.
Klar, abgenommen habe ich nicht in dieser Zeit, aber auch nicht zugenommen, und das ist die Hauptsache in einem Urlaub.
Auf den Bildern, die im Türkei-Urlaub im letzten Jahr aufgenommen wurden, sieht man ja, wie fett ich war. Und mein Vater ist auch nicht gerade dünn. Meine Mutter allerdings, die ist gertenschlank.
Irgendwie machte es mir keinen Spaß mehr, immer das Schwergewicht unter meinen Kumpels zu sein. Ich wollte schon lange abnehmen, wusste aber nicht wie.
Gerne hatte ich früher weiße Schokolade und Gummibärchen gemampft. Diesen Süßkram ließ ich also erst einmal weg. Aber das brachte eigentlich kaum etwas.
Da hatte ich ein Schlüsselerlebnis, das alles veränderte: mit dem Freund meiner Schwester war ich zum Go-Cart-Fahren auf dem Nürburgring verabredet. Dort ging mein Wagen nur langsam und schwerfällig in die Kurve. Das gab mir einen regelrechten Schock.
„Es ist dein ungeheures Gewicht“ dachte ich nur.
Von dem Gedanken kam ich nicht mehr los. Wieder daheim, sagte ich meinen Eltern, dass ich jetzt ernsthaft abnehmen wolle, keinesfalls mochte ich weiter so dick sein.
Nach einigen Diskussionen meiner Eltern schlugen die mir vor, dass ich gemeinsam mit meinem Vater ein Trennkost-Seminar besuchen sollte. Ein bisschen skeptisch war ich schon. Aber die erwachsenen Teilnehmer dort waren alle sehr nett zu mir.
Als erstes lernte ich, dass man einige Nahrungsmittel nicht mit anderen vermischt. Seitdem lebe ich genau nach Plan und habe es tatsächlich geschafft, schon 10 kg, also 20 Pfund, abzunehmen. Aber ich fühle mich erst in der Halbzeit, denn 10 kg sollten noch runter. Ich wog erst 80 kg, bin jetzt bei 70 kg und es sollen glatte 60 kg werden.
Ich bin schon mächtig stolz auf meine Leistung. Vor allem auch, weil mein Vater erst 7 kg abgenommen hat. Ätsch!
Ganz toll finde ich, dass ich jetzt 3-mal so fit bin wie vorher. Ich litt ja bereits an einer Vorstufe von Asthma. Erreichte mich nur ein bisschen Blütenstaub, blieb mir gleich die Luft weg. Luft? Ist heute kein Problem mehr. Ich fahre mit einem Fahrrad meines Vaters jetzt Touren von 65 km, nämlich von Daun bis an die Mosel und zurück.
Demnächst habe ich einen Arzttermin, ich bin gespannt, was der jetzt sagt.
Witzig finde ich, dass mein Vater sich jetzt öfter Ernährungsratschläge von mir anhören muss. Er sagt zu Bekannten: „Mein Sohn sieht das auch verbissener als ich.“
Jawohl, so ist das auch. Ich will schlank sein. Und bald schaffe ich 100 km mit dem Rad, ganz ohne Luftprobleme.“
Früher futterte Torsten viel Spaghetti, Kartoffeln, Pommes, Pizza und Hamburger, die er sich selber zubereitete.
Heute gibt es eher Obst, Gemüse, Fleisch, Obstmüsli und Salate.


Buchtipp:


„Kiddy-Speck endlich weg – Der coole Weg in eine schlanke Zukunft“, Autorinnen Ingrid und Nina Schlieske, 19,80 Euro.


Selbsthilfeseminar und Ausbildungsangebot:
www.Trennkostkonzept.de
www.Ess-sucht.de
www.Schlankheitsurlaub.de