Sehnsucht nach verlorener VITALITÄT

 

Sehnsucht nach verlorener VITALITÄT

Jende

 

Ich bin jetzt 30 Jahre und ich will 100 werden. Das aber bei bester Gesundheit und voller Vitalität. Genau die aber ist mir innerhalb der letzten Jahre verloren gegangen. Wenn ich so zurückdenke, war das ein schleichender Prozess, den ich gar nicht bewusst wahrgenommen habe.

 

Erst als ich zufällig ein Foto sah, das bei einer Party aufgenommen wurde, war ich total erschrocken. Ich sah, dass ich zugenommen hatte. Es ist also  w i e d e r  passiert. Dabei sollte genau das nie mehr geschehen, das hatte ich mir vor acht Jahren fest vorgenommen.

Diesmal waren es zwar nur vier Kilo, aber – wehre den Anfängen.

 

Als ich 22 Jahre alt war, war ich ebenfalls in der Situation, dass Abnehmen dringend erforderlich gewesen war. Mit Hilfe der Trennkost ist es mir damals gelungen, ganze 18 Kilo, also 36 Pfund hinter mich zu bringen.

Ja, Trennkost ist seither für mich das Zauberwort und sollte meine künftige Ernährungsform sein.

 

Leider, leider habe ich irgendwann den Bezug dazu verloren und bin wieder in das alte, gewohnte Fahrwasser geraten, in dem ich nicht mehr darauf geachtet hatte, was ich in mich hineinstopfte.

 

Vorher hatte ich mir lange Jahre „keinen Kopf gemacht“, um meine Figur nicht und um Diäten auch nicht.

Als Floristin war ich beruflich immer stark eingespannt gewesen. Dabei habe ich auf Er-nährung wenig geachtet. Ich hatte kaum gekocht, mir höchstens mal was in der Mikrowelle zubereitet. Meistens nahm ich also Fertignahrung zu mir. Die war ziemlich fettreich und kohlenhydratlastig, das weiß ich heute. Denn Brot, meistens so zwischendurch, war eigentlich meine Haupternährung.

Gelegentlich aß ich zwar ein paar Früchte, aber das war es schon mit der gesunden Nahrung.

Hinzu kam, dass ich wenig Sport trieb. Nach der Arbeit fühlte ich mich oft so schlapp und energielos, dass ich mir nicht vorstellen konnte, nun noch aus dem Haus zu gehen und mich sportlich zu betätigen. So siedelten sich Pfund auf Pfund auf mir an.

Als ich zu dieser Zeit mit meinem Freund zusammengezogen bin, änderte sich meine Ernährungsweise nicht wesentlich, denn dieser ist aktiver Sportler und  b e n ö t i g t  viele Kohlenhydrate zu seinem Muskelaufbau.

 

Mir aber wurde langsam klar, dass es für mich so nicht weitergehen durfte. Ich suchte nach einem Weg, wie ich meine Überpfunde loswerden und auch, wie ich mich künftig sinnvoller ernähren könnte.

 

Die gängigen Abnehmerkurse und Pülverchen auf dem Markt haben mich nicht angesprochen..

 

Eines Tages nahm ich aufgrund einer Handzetteleinladung an einem Infotreff teil und lernte dort die Leiterin von Trennkostseminaren, Frau Heike Seiwert kennen. Was sie sagte, überzeugte mich und ich verabredete mich gleich mit ihr zu einem Beratungsgespräch. Mir gefiel ihre direkte Art und wie sie mir klar machte, wie mein Ernährungsweg nun aussehen müsse. Sie errechnete mit mir gemeinsam, wie viel Zeit ich bräuchte, um mein Ideal-gewicht zu erreichen und dann noch, wie viel Zeit benötigt würde, um dieses Ergebnis zu festigen, die neuen Gewohnheiten fest in mein Leben zu installieren.

 

Ja, die Trennkost sollte mein Ding werden. Das gefiel mir von Anfang an. Und auch in der Seminargruppe fühlte ich mich von Anbeginn geborgen und verstanden.

Jede Woche freue ich mich auf das Treffen mit meinen Mitstreitern.

Von Frau Seiwert fühlten wir uns hervorragend motiviert und jeweils gerüstet für die Folgewoche.

 

Ich lernte jetzt, meine Mahlzeiten zu genießen und mir Zeit und Ruhe dafür zu nehmen.

 

Ich achte jetzt auch darauf, dass ich meine Pausen und meinen Feierabend in einer schönen Umgebung verbringen kann.

 

Nahrung erhielt einen anderen Stellenwert. Sie war nicht dafür da, um den Hun-ger wegzukriegen, sondern wichtiger Betriebsstoff für meinen Körper.

 

Daran hätte ich früher nie gedacht.

Nun purzelte pro Woche etwa ein Kilo von den Hüften. Ich fühlte mich zunehmend wohler.

Wenn ich jemandem von meinen Erfahrungen erzählte, begegnete ich großer Skepsis. Zu viele Enttäuschungen haben die Menschen auf ihrem beabsichtigten Weg zu Schlankheit und Gesundheit schon erfahren. Vor allem war ein solcher Weg von Rückschlägen und Resignation begleitet. Endgültigen Erfolg aber konnte kaum jemand vorweisen.

So betrachteten meine Gesprächspartner auch mein Tun mit Misstrauen und warteten nur darauf, dass ich rückfällig werde.

Mir aber gelang es tatsächlich, 36 Pfund zu überwinden. Man stelle sich mal vor, dass es sich dabei um einen Drittel Zentner handelt, den ich abnahm. Noch heute danke ich Heike Seiwert für ihre liebevolle und manchmal auch resolute Unterstützung.

 

Mein wirklicher Zugewinn aber war noch erfreulicher.

 

Gewichtsreduktion – ja, das war für mich erst mal das vordergründige Ziel gewesen und die Ergebnisse sicher auch bemerkenswert. Mein wirklicher Zugewinn aber war der Zuwachs an riesiger Energie.

Ich hätte Bäume ausreißen können, so kraftvoll fühlte ich mich nun.

Zu schlapp, um Sport zu machen? Das gehörte längst der Vergangenheit an. Ich tummelte mich nun nach der Arbeit noch im Fitnesscenter, kochte für mich und meinen Freund viel Gemüse, aß Obst in rauen Mengen und knabberte an knackigen Salaten, so oft es ging.

Dann, ja dann kam es unglücklicherweise zu einem Jobwechsel. Ich musste schon früh um sieben Uhr aus dem Haus und kam erst um 18.30 Uhr wieder heim.

 

Bei dem ganzen Stress begann ich damit, weniger achtsam mit mir umzugehen.

 

Obst, Gemüse und Salat wurden nach und nach zweitrangig auf dem Speisezettel und die Mittagspause war bestimmt von Lidl & Co., Fastfood und natürlich viel zu vielen konzentrierten Kohlenhydraten. Für Kochen blieb kaum noch Zeit.

Erst ist mir gar nicht aufgefallen, dass sich die alt gewohnte Tagesmüdigkeit wieder einschlich in mein Leben, dass ich zu schlapp war, um Sport zu treiben und insgesamt wenig Lust hatte, etwas zu unternehmen.

Ich schob das auf den Stress im Job. Auf Ernährung kam ich nicht ...

Bis – ja bis ich besagtes Bild von mir sah!

Als ich mich wog, waren es immerhin vier Kilo, also acht Pfund, die sich wieder auf mir verteilt hatten. Noch nicht dramatisch. Aber wenn ich nicht sofort handelte, dann wusste ich genau, was passieren würde.

 

„Nun aber schnell!“

Das war mein erster Gedanke, als ich die Bescherung auf der Skala der Waage sah. Nein, so dick wie in vergangenen Zeiten, wollte ich nie mehr sein. Und so bewegungslos auch nicht.

Nach einer ehrlichen Bilanz war mir klar, es gab nur einen einzigen Weg für mich – den Trennkostweg.

 

Sehnsuchtsvoll erinnerte ich mich an die Vitalität, die ich damals gehabt hatte und die mich über so viele Jahre begleitete. So wollte ich mich wieder fühlen. Und so schlank wollte ich auch wieder sein.

 

Es gab nur einen Schwachpunkt bei meiner Überlegung. Wie konnte ich „meinen Sportler“ daheim von meinen Plänen überzeugen, vor allen Dingen, wie konnte ich ihn zum Mit-machen bewegen.

Aber das war dann einfacher, als ich dachte. Als ich ihm vorschlug, eine Woche auf der Schlankheitsfarm zu verbringen, stimmte er gleich begeistert zu. Allerdings galt es noch abzuklären, ob ihm „Normalportionen“ serviert werden könnten. Denn abnehmen musste er nicht.

Mein Freund nahm sein Liegefahrrad mit und unternahm damit Touren bis zu 150 km weit von der Farm aus. Die Fahrradwege im Vogelsberg luden geradezu ein, zu solchen Unternehmungen.

Dass er bei diesen Kraftanstrengungen jede Menge Betriebsstoff benötigte, ist klar.

Er spürte nun, dass er bei etwa viermal so großen Portionen, wie ich sie erhielt, einen Konditionswachstum registrieren durfte und dennoch sogar ein wenig Gewicht verlor.

Für mich war es wichtig, dass er die Trennkost live erlebte und die Wirkung an sich selbst beobachten konnte.

 

Nach anfänglichem Muskelkater begann auch ich, den Sport wieder zu genießen. Alle Übungen, bei den 5 Tibetern angefangen, bis zum Tischtennisspielen, über Kräuter-Wanderungen und dem abendlichen Sixpack-Training, fielen mir wieder leicht.

 

Nie wieder würde ich ohne Sport sein wollen. Und so planten meine Freund und ich, was wir künftig regelmäßig gemeinsam dafür tun könnten.

 

Nun sind ja wieder viele Wochen ins Land gegangen. Auf der Farm habe ich in der einen Woche bereits vier Pfund abgenommen, den Rest daheim. Und es ist mir nicht einmal schwer gefallen.

 

Wir sind sicher, wir bleiben bei unserem Konzept. Denn wir fühlen uns so wohl, wie seit vielen Jahren nicht.

Es hat sich genau bewahrheitet, wie ich es mir gewünscht habe: die verlorene Vitalität ist komplett wieder da. Und die setze ich nie mehr aufs Spiel, das weiß ich genau.

 

Und uralt wollen wir, mein Freund und ich, zusammen werden. Unser Ziel ist es, dabei Pflegeversicherungen und andere Absicherungen nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Wir wollen selbst für uns verantwortlich sein und sind uns darüber im Klaren, dass wir dafür regelmäßig etwas tun müssen. Genau das wollen wir auch.

 

Meridianklopfen macht neugierig

Schon lange interessiere ich mich für die Meridiantechniken. Auf der Farm erhielt ich einen näheren Einblick und durfte Zeuge sein von verblüffenden Erfolgen dieser Methode bei einigen Mitstreitern. Mein nächstes Ziel ist es, diese Behandlungsweise näher kennen zu lernen. Und wer weiß, vielleicht steckt ja eine Therapeutin in mir. Zunächst will ich diese Technik jedenfalls erst einmal erlernen, um sie bei mir und meinen Lieben anwenden zu können. Mal sehen, was noch so alles passiert ...

 

Der Hunger und ich

In den vergangenen Jahren hat mir mein Hunger und Appetit, ja und die Eile, immer einen Strich durch meine guten Vorsätze gemacht. Auf der Farm wurde mir wieder einmal vor Augen geführt, was ich beinahe aus dem Gedächtnis verloren hatte: Es sind die konzentrierten Kohlenhydrate, die Lust auf Mehressen machen. Dort aber sind solche Mahlzeiten limitiert. Dafür ist viel Gemüse, roh und gekocht, tägliches Pflichtprogramm. Dabei kommt Hunger gar nicht erst auf.

 

Das Liegefahrrad weckte die Neugier von Gästen und dem Team der Farm. Wie kann man damit fahren und noch die Unebenheiten der Straße sehen? Einige Mutige wollten das gleich ausprobieren. Der geduldige Besitzer erklärte die Funktionsweise und hielt den Sattel für die Wagehalsigen. Auch Köchin Heike wagte einen Versuch. Sie war froh, wieder absteigen zu können, ohne im Graben gelandet zu sein.

 

Ernährung allgemein

Eine kluge Ernährungszusammenstellung und ein profundes Ernährungswissen ist heutzutage so wichtig, wie nie zuvor. In Zeiten von Fastfood und „schneller Küche“, womöglich in der Mikrowelle zubereitet, haben die ernährungsbedingten Erkrankungen in erschreckendem Maße zugenommen. Jeder Bürger kann sich davon selbst überzeugen, dass es gelingen kann, alle Blutwerte und die damit verbundenen Befindlichkeiten von Körper und Seele innerhalb kürzester Zeit, dass heißt, oftmals schon nach wenigen Wochen, messbar zu verbessern und danach zu regulieren. Das heißt aber auch, dass der Beweis angetreten werden kann, dass gesunde Nahrung köstlich schmeckt und langfristiger Garant ist für eine strahlende Gesundheit, für Vitalität und Lebensfreude. Hilfreich auf diesem Wege kann das Trennkostkonzept sein. Lebensmittel sind unser Betriebsstoff und sollten sorgsam ausgesucht und genossen werden. Zu beziehen sind sie beispielsweise bei www.vegetarischer-versand.de

Ein Wochenend-Selbsthilfeseminar finden Sie bei: www.seminarhaus.de

Eine Ausbildung zum Ernährungsberater, Ernährungscoach, Seminarleiter finden Sie bei:

www.ernaehrungsberater-werden.de

www.ess-sucht.com