Schlank werden - aber ohne Einschränkungen!

Hildegard Kita, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kräuterfrau, Grebenhain
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


Das  ist der Wunsch von Menschen, die Überpfunde verlieren möchten.
Auf der BIOFITNESS-Farm Hoher Vogelsberg betreue ich regelmäßig Kurgäste.
In meiner Eigenschaft als Heilpraktikerin für Psychotherapie, zeige ich Wege auf, damit das Thema Esssucht seine Schrecken verliert und langfristig überwunden werden kann. Dabei kommen mir auch meine Erfahrungen als Kräuterfrau zugute, mit denen ich ebenfalls wirkungsvolle Schützenhilfe leisten kann.
Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell es oft geht, dass Gesundheit und eine schlanke Figur, sich wieder einstellen.
Dafür unterrichten wir ein Ernährungskonzept nach der Trennkost. Das Geheimnis des Erfolges ist eine deutlich basenüberschüssige Nahrungszusammenstellung.
Die Gäste nehmen damit rasant ab, wie es sonst nur möglich ist, wenn komplett auf Essen verzichtet wird.
Das Ziel eines solchen Aufenthalts, ist es, die erreichte Gewichtsreduktion für immer zu halten, also nicht mehr zuzunehmen.
Die Kur dient also bereits der Vorbereitung für die „Zeit danach“, ist komplettes Trainingsprogramm für eine endgültige Ernährungsumstellung.
Nun bin ich immer wieder auch mit ein wenig Unzufriedenheit konfrontiert. Gäste werden am Tage mit etwa 1100 kcal versorgt. Die Portionen der Mahlzeiten sind demnach nicht so riesig, wie von daheim gewohnt.
Und da beginnen dann öfter die Verhandlungen: „Es könnte doch etwas mehr Gemüse sein, das wären so viele Kalorien doch nicht“, oder: „Wieso ist der Salat denn nicht größer, das schlägt doch kaum ins Gewicht.“ Auch fallen die Portionen mit Soja, Fisch oder Fleisch nicht so üppig aus, wie mancher sich das wünscht.


Meine Entgegnungen bei dererlei Einwänden, sind folgende:


1) Bitte haben Sie einfach Vertrauen in unsere Erfahrungen. Der Erfolg wird Sie belohnen.
2) Die Zeit der Gewichtsreduktion ist eine Ausnahmezeit und dient als Trainingsstrecke. Nach dessen Absolvieren, gibt es natürlich keine Mengenbeschränkung, sondern wieder Normalportionen.
3) Da es auch um Gewohnheiten geht, die neu eingeübt werden, sind in dieser Ausnahmezeit die Portionen selbstverständlich deutlich kleiner, als jeder das gewohnt ist. So passt sich auch der Magen an diese Portionsgröße an und „verlangt“ dann auch später keine Riesenmengen.
Was erst einmal nicht ganz so leicht fällt, nämlich, sich von dem (und den Essensmengen) zu verabschieden, was lieb geworden war, so macht das Ergebnis alle Mühe wieder wett.
Und – mit dem von uns praktizierten Konzept ist Hungerleiden ohnehin nicht vorgesehen.
Tipps und Tricks, die wir den Betroffenen mit auf den Weg geben, erleichtern es enorm, auch künftig nicht mehr „unkontrolliert zuzuschlagen“, sondern sich problemlos an die gesunden Vorgaben hallten zu können.
Ich sehe es immer wieder bestätigt: der Kampf um Gesundheit und eine gute Figur lohnt sich. Und ist längst nicht so schwierig, wie viele sich das vorstellen. Die Basis dafür ist ein gutes Ernährungskonzept, ein Bewegungsprogramm, das regelmäßig praktiziert wird – und vorneweg der Entschluss, eine Veränderung herbeizuführen. Ist doch eigentlich ganz leicht, nicht wahr?
Ich wünsche dafür viel Erfolg!