Goji-Beere

Ingrid Schlieske
Artikel aus dem BIOLINE-Magazin


In Asien gilt die Goji-Beere als Frucht des Wohlbefindens. Die leuchtend rote Beere fördert nach der Traditionellen Chinesischen Medizin die Lebenskraft. In einem Handbuch für Ärzte aus der Ming-Dynastie (1368-1644) heißt es: „Sie stärkt den Organismus und schenkt ein langes Leben“.
In Tibet feiert man sogar Feste, mit denen man sich für die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser „glücklichen Frucht“ bedankt.
Erst seit wenigen Jahren machen die Früchte des Bocksdorn (Lycium barbarum) auch in Amerika und Europa von sich reden – als „Anti-Aging-Beere“, als pflanzliche Substanz für Schönheit und Jugendlichkeit.
Traditionell nehmen die Chinesen die getrockneten Goji-Beeren gegen hohen Blutdruck und Blutzucker, bei Augenproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.
Menschen vom Volk der Hunzas (aus dem Himalaya/Tibet) verdanken ihr langes Leben unter anderem der Goji-Beere. Die Hunzas haben vielfach eine Lebenserwartung von über 100 Jahren.
Die Menschen aus Zentralasien lieben und schätzen die Goji-Beere so sehr, dass sie jedes Jahr zu ihrer Ehren mehrere Festtage feiern. Goji gilt dort als Frucht der Langlebigkeit und des Wohlbefindens.


Im Tibet ist die Goji-Beere mit ihrer Anti-Aging-Wirkung bekannt für:


- DNS Zellschutz
- Schönheit und Jugendlichkeit
- Energie, Kraft und Ausdauer
- Helle und schöne Augen
- Um Haarverlust und Ergrauen zu verlangsamen
- Positive Effekte auf das Gehirn

 

In der chinesischen Tradition werden Goji-Beeren als „glückliche Beeren„ eingesetzt, um Chi-Mangel zu beheben, wie niedrige Energie und Schlaflosigkeit.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern auch den jahrhundertealten Ruf der Goji-Beere als potentes Aphrodisakum und kraftvollen Fruchtbarkeitswirkstoff der Natur.
Auch das Gehirn profitiert von der Goji-Frucht. So testeten Forscher die Schutzwirkung der Beere gegenüber Amyloid-Peptiden, den Hauptschuldigen beim Entstehen der Alzheimer-Krankheit.
Aus China werden Extrakte aus Goji-Beeren deshalb bereits tonnenweise nach Europa und in die USA geschafft, um in Medikamenten als Wirksubstanz eingesetzt zu werden.


Selbst anbauen


Goji-Beeren kann man auch selber züchten. Baumschulen und Gartencenter bieten die frostresistenten Bocksdorn-Sträucher bereits an, Internetanbieter versenden Setzlinge. In Abständen von anderhalb Metern werden die Pflanzen in 30 Zentimeter tiefe Erdlöcher gesetzt.
Der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum) ist ein Nachtschattengewächs (Solanaceae) aus der Gattung der Bocksdorne.
Prof. Dr. Dr. Earl Mindell, Verfasser einiger Ernährungs- und Vitamin-Bestseller, machte die breite Öffentlichkeit auf die wissenschaftlichen Studien aufmerksam.
 „Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potential an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist.
Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“
Daraufhin war die Frucht in den Vereinigten Staaten in aller Munde.


Meistverkauftes Gesundheitsprodukt


In Großbritannien und Irland wurden Goji-Beeren im Herbst 2007 in wenigen Wochen meistverkauftes Gesundheitsprodukt im Naturkosthandel.
In der Folge boten immer mehr Firmen Goji in Form getrockneter Beeren, in Müsli, Müsliriegeln, Nussmischungen, Schokolade oder als Saft oder Tee an. Goje-Beeren schmecken in Suppen, Saucen und Salaten ebenso, wie im selbstgebackenen Brot und Kuchen. Sie können auch roh wie Rosinen direkt aus der Hand gegessen werden.


Das macht die Beere so wertvoll


Die Bocksdornfrüchte enthalten sehr viel Vitamin C. Der Anteil an B-Vitaminen ist bemerkenswert hoch (B1, B2, B3). Auch der Gehalt an weiteren Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist beachtlich. In der Goji-Beere lassen sich insgesamt 18 Eiweißbausteine (Aminosäuren) und 21 Spurenelemente nachweisen.
Enthalten ist auch B-Sitosterol, ein cholesterolähnliches Phytosterol, das den Fettgehalt des Blutes senken kann und günstig bei Prostatavergrößerung wirkt.
Außerdem Anthocyane, das sind antioxidative Pflanzenfarbstoffe, die beispielsweise die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins verhindern und dadurch Ablagerungen in den Gefäßen vorbeugen.


Nur 30 Gramm Goji-Beeren pro Tag


Laut Forschungen sollen 30 Gramm Goji-Beeren pro Tag ausreichen, um den Körper mit der benötigten Menge an zellschützenden Biostoffen zu versorgen.
Auch zum Kochen werden die länglich-eiförmigen und bis zu zwei Zentimeter großen Früchte seit jeher verwendet, oder, wenn sie süß sind, auch roh gegessen. Blätter von Jungpflanzen werden als Blattgemüse gegessen.


Woher des Weges ...


Wo die eigentliche Heimat des Bocksdorns liegt, ist unklar, wahrscheinlich ist sein natürlicher Standort von Südosteuropa bis China zu finden.
Eine typische Wolfsbeerenregion in China ist Ningxia. Von dort breitete er sich als Kulturpflanze nach ganz Asien, Europa, Nordamerika, Nordafrika und Australien/Neuseeland aus.
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