Einen "kühlen Kopf bewahren"

"Den Kopf halt kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm!" Das ist ein Spruch, den unsere Großmütter öfter zur Hand hatten. Ich selbst lebe aus Überzeugung kühl und fühle mich in überheizten Räumen unwohl. Aber wo man auch hinkommt, in Cafés, Restaurants, Kaufhäuser - bedrückende Wärme. Unverständlich eigentlich, denn es wird doch so viel über die Energiekosten gejammert. Einen Pullover kann man ausziehen, der Raumwärme nur schwer entfliehen, wenn man unter Menschen sein will. Übrigens: bei 17° lässt sich am besten denken und lernen. Eine Decke über die Knie sorgt für mollige Körperwärme. Das gilt auch für Fernsehstunden. Es lohnt, das auszuprobieren, denn auch die Erkältungsanfälligkeit kann so gemindert werden. Übrigens kann man mit Hilfe des Japanischen Heilströmens auch zu warmen Füßen kommen. Dies mit dem sogenannten Marktfrauengriff. Legen Sie dafür die Fingerspitzen einer Hand für 20 Minuten auf den Hüftkamm. Wirkt auch gut, wenn man im Bett kalte Füße hat, die sich auf diese Weise langsam erwärmen.