Können Gedanken heilen? Können Gedanken krank machen?

Eine Betrachtung von Ingrid Schlieske

Der positive oder negative Einfluss auf den Gesundungsprozess ist längst erwiesen. Studien mit Studenten belegen, dass das Immunsystem deutlich abwehrbereiter ist bei Menschen, die sich mit erfreulichen Dingen beschäftigen. Dahingegen zeigt das Immunsystem des Körpers sofort Schwächen, wenn der Mensch sich in eine Stresssituation begibt.

Um diese Heilmöglichkeit zu nutzen, werden chronisch Leidende, Krebskranke z.B., auf ihrem Gesundheitsweg zusätzlich psychologisch begleitet.
Diese durch ein Affirmationsprogramm unterstützten Patienten haben tatsächlich doppelte Heilungschancen den Menschen gegenüber, die nur operiert und mit Medikamenten behandelt werden.
Wem positive Denkmuster also beim Gesunden helfen, müssten negative Gedanken auch krank machen !?
Dafür gibt es viele Beispiele, die jeder in seiner eigenen Umgebung beobachten kann.

Erst ein Buch, das ich vor vielen Jahren in die Hand bekam, öffnete mir die Augen über den Zusammenhang zwischen Gedanken, Überzeugungen und ihre krankmachende Wirkung. Dieses Buch heißt Krankheit als Weg von Dr. Rüdiger Dahlke und Thorwald Detlefsen. Ich las darin z.B. von dem „Charakter“ der Rheumatiker. Als ich dann meine eigenen guten Erfahrungen mit dem Meridianklopfen machte und erlebte, wie Gedankenmuster durch Meridian-Energie-Techniken  
aufgelöst werden können, war ich vollends überzeugt von bewußter Gedankenführung.

Was aber kann ein Charakter mit Krankheit zu tun haben?
Staunend nahm ich zur Kenntnis, dass die Wesenszüge der meisten Rheumatiker einander erstaunlich ähnelten. Man nimmt das Schicksal seiner Lieben oder anderer Menschen auf sich. Sie werden überschüttet mit Fürsorge. Opfer werden gebracht. Die Hilfeleistungen werden den Betroffenen geradezu übergestülpt. Dies zumeist ungefragt und ohne dass der andere darum gebeten hätte. Zurückgewiesen wird diese Überfürsorge aber nur selten, schließlich ist sie für den so Verwöhnten ja superbequem.
Auf diese Weise festigt sich in dem Aufopferer die Überzeugung, er würde dringend gebraucht, ohne ihn und seine wieseligen Unterstützungen wäre der andere schier verloren, käme mit dem Leben gar nicht zurecht. Nur – Anerkennung erhält unser Rheumatiker für seine Leistungen, seine Opferbereitschaft, seine Selbstlosigkeit nicht. Vielleicht schürt er sogar diese übergroße Anspruchshaltung, die dem „Nehmer“ regelrecht anerzogen wird. Im Laufe der Zeit entwickelt er daraus dann einen gepflegten Egoismus.

Der Kümmerer aber bleibt auf der Strecke.
Er ist enttäuscht über die mangelnde Gegenliebe, die sein Selbstverzicht erfährt.
Wo bleibt die Anerkennung? Wo das Lob? Ganz im Gegenteil: er kann jetzt sogar mit Aggression rechnen. Schließlich kämpft der Profitierende jetzt auch noch mit seinem schlechten Gewissen, weil er nimmt, ohne eine Gegenleistung zu erbringen.
Man ist ent-täuscht, weil man sich ge-täuscht hatte. Dabei meinte man es doch so gut ...! Enttäuschung aber verursacht Bitterkeit und diese läßt sich im Körper nieder und macht krankt. Rheuma-krank nämlich. Gleichsam als solle durch Bewegungseinschränkung oder gar Bewegungsunfähigkeit der Totaleinsatz für andere verhindert werden.
Dr. Rüdiger Dahlke und Thorwald Detlefsen sehen einen ursächlichen Zusammenhang zwischen falsch verstandener Lebensauffassung und Krankheitsentstehung. Der Rheumatiker hätte nach ihrer Auffassung eine gesunde Einstellung zur Hilfsbereitschaft völlig verfehlt.
Wieviel nützt eine solche Erkenntnis?
Gibt es die Möglichkeit, eine so krankheitsbegünstigende Lebenseinstellung zu verändern? Verhilft mehr Egoismus tatsächlich zu einer besseren Gesundheit?
Setz Dich hin zu einer ehrlichen Bilanz: Hast Du Dich vielleicht auch zu einem solchen Opferer gemacht? Bist Du unversehens hinein gerutscht in die Rolle des „Erledigers der Nation“?
Wo wäre es an der Zeit, „nein“ zu sagen? Wo ist es angesagt, sich wieder auf sich selbst zu besinnen? Wo müssen wir uns von übertriebener Hilfsbereitschaft verabschieden?
Es gibt nur eine Ecke im Kosmos, die wir aufräumen können, und das sind wir selbst.
Wir haben nichts, aber auch gar nichts im Schicksal unserer Mitmenschen zu suchen. Auch nicht in dem unserer Kinder, wenn sie erwachsen sind. Sie sind für sich selbst verantwortlich. wir nehmen ihnen sonst die Chance, aus ihren Erfahrungen zu lernen und sich zu ent-wickeln.

Oh ja, es traf mich hart zu erkennen, dass ich haargenau in das beschriebene Bild des Rheuma-Kranken passte. Es war hart zu erkennen, und es war noch härter, loszulassen. Übertriebene Fürsorge ist nämlich auch Machtausübung. Und wer gibt solche (unbewussten?) Beweggründe schon gerne zu. Nicht einmal sich selbst mag man schonungslose Wahrheit eingestehen.
Ich war Mitte 40, als ich begann zu erkennen. Schmerzen begleiteten mein Leben. Gelenke und Glieder taten höllisch weh. Vom Bücken konnte keine Rede mehr sein.
Rheuma eben.
Bei jedem Schritt stellte ich mir die Frage: „Wie soll das jetzt weitergehen. Ab in die Invalidität?“
Heute, knapp 20 Jahre später, bin ich jung, vital und wieder voll beweglich.
Nein, ein Wunder ist nicht mit mir geschehen.
Aber ich habe fleißig an meiner Gesundheit gearbeitet. Der Anfang zu meinem neuen Leben aber war in allererster Linie das Verändern meiner Lebenseinstellung.
Ganz bewusst habe ich dafür alle niederziehenden Gedanken losgelassen.
In einem Wochenendseminar für Affirmation habe ich erst einmal für mich begriffen, welche negativen Formulierungen man unbedacht täglich benutzt und wie sie das Leben vergiften.
Und Japanisches Heilströmen bringt mich immer wieder in Meine innere Mitte zurück, Meridianklopfen hingegen löst negative Gedankenmuster auf.
Ausbildung zum/zur ErnährungsberaterIn und TrennkostseminarleiterIn:

Heute wähle ich meine Worte, aber auch meine Gedanken sorgsam.
Denn ich weiß, daß meine seelische und folgerichtig auch meine körperliche Gesundheit weitgehend von ihnen abhängt.
Genauso entscheidend war für mich die Erkenntnis, daß ich selbst mich und meine Bedürfnisse in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt habe. Jetzt bin ich für mich der allerwichtigste Mensch. Ich weiß, daß Wohlfühlen mir zusteht. Und ich genieße jetzt ganz bewußt jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Meistens gelingt mir das bereits.
Versuchen Sie einmal, nur für sich selbst da zu sein.
Sie werden erleben, wie anziehend ein selbst-bewusster Mensch ist, und dass eine solche Haltung die beste Medizin ist, um Gesundwerden zu unterstützen.
Es ist nie zu spät, für die Besserung einer Krankheit zu kämpfen. Die Ursachen dafür liegen oftmals im seelischen Bereich. Das gilt auch oder besonders für Rheuma.
Noch ein guter Tipp zum Schluss: die richtige Ernährung spielt bei Rheuma eine wichtige Rolle. Seitdem ich Vegetarierin www.vegetarischerVersand.de  bin und mich nach dem Trennkostkonzept ernähre, fühle ich mich insgesamt – wie neu!