Transfettsäuren - Verbot wäre wünschenswert
Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Tipps aus dem BIOLINE-Magazin
Laut den Studienergebnissen von US-Forschern könnten zahlreiche Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert werden, wenn die chemisch veränderten Fette in Lebensmitteln verboten würden.
Solche künstlich gehärteten Fette stecken als preiswerte Alternative zu hochwertigen Fetten in vielen Knabberartikeln und tiefgekühlten Fertigprodukten, Backwaren, Margarine und Backfetten. Viele
Studien belegen, dass diese Fette das Risiko für Diabetes erhöhen und eher zu Übergewicht führen, als andere Fette. Zudem ist das Risiko für Herzerkrankungen mit Herzinfarkten und Schlaganfällen
deutlich erhöht. Forscher der Harvard-Universität in den USA sind sicher, dass ein Verbot dieser preiswerten Nahrungsfette Jahr für Jahr tausende von Infarkten und Schlaganfällen verhindern
könnte. Die Wissenschaftler sagen aus, dass bereits geringe Mengen von Transfetten der Gesundheit schaden. Aktuellen Schätzungen zufolge sind es bereits zwei bis vier Prozent der chemisch
modifizierten Fette, die in den Industrieländern in der täglichen Energiezufuhr enthalten sind. Besonders in Fastfood und Backwaren befinden sich oftmals bis zu acht Prozent der umstrittenen
Fette.
