Kaffee als Muntermacher? Wohl doch nicht!
Nina Schlieske, Heilpraktikerin, Berlin
Tipps aus dem BIOLINE-Magazin
Kaum ein Getränk ist so populär, wie der Kaffee. Etwa 150 Liter davon haben die Deutschen im vergangenen Jahr pro Kopf getrunken. Eine britische Studie hat jedoch gerade erst zeigen können,
dass Koffein aus Kaffee, Tee und Energy-Drinks, bei Dauerkonsumenten keine positive Wirkung zeigt. Wissenschaftler der Universität Münster konnten sogar nachweisen, dass das Lieblingsgetränk der
Deutschen Angst auslösen kann. Die aufmunternde Wirkung des Koffeins wird sogar weitgehend widerlegt. Wohl aber wird dem Kaffee eine suchtauslösende Wirkung zugeschrieben, wie eine
Studie mit 379 Probanten bewies. Dr. Christa Hohoff von der Universität Münster gab den Teilnehmern, die täglich Kaffee getrunken hatten, nach 16-stündiger Kaffeeabstinenz ein
Placebo. Kopfschmerzen und eine deutlich verminderte Konzentrationsfähigkeit waren die Folge. Erst als sie echten Kaffee trinken durften, besserte sich ihr Zustand wieder. Es wird
angenommen, dass Kaffee seine stimulierende Wirkung weitgehend aus seinem Image bezieht.
